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title: "Externer Abrechnungsdienstleister des UKSH in Kiel und Lübeck Opfer eines Cyberangriffs; ca. 9.000 Datensätze gestohlen"
sdDatePublished: "2026-05-23T13:31:00Z"
source: "https://www.uksh.de/Service/Neues+aus+dem+UKSH/Pressearchiv/2026/Cyberangriff+auf+Abrechnungsdienstleister+des+UKSH.html"
topics:
  - name: "crime, law and justice"
    identifier: "medtop:02000000"
  - name: "healthcare industry"
    identifier: "medtop:20001354"
locations:
  - "Germany"
  - "Kiel"
  - "Schleswig-Holstein"
  - "Lübeck"
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Externer Abrechnungsdienstleister des UKSH in Kiel und Lübeck Opfer eines Cyberangriffs; ca. 9.000 Datensätze gestohlen

Cyberangriff auf Abrechnungsdienstleister des UKSH

Ein externer Dienstleister des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) für die Abrechnung privat- und wahlärztlicher Leistungen wurde Opfer eines Cyberangriffs. Nach bisherigen Erkenntnissen erfolgte der Angriff bereits Mitte April. Dabei wurden Patientendaten gestohlen, darunter auch welche des UKSH. Der Angriff betraf ausschließlich den externen Dienstleister und nicht das UKSH selbst. Die Patientenversorgung und die Integrität der IT-Systeme des UKSH waren daher zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt.

Nach vorläufigem Stand sind mindestens rund 9.000 Datensätze von Patientinnen und Patienten des UKSH beim Dienstleister gehackt worden. Darunter befinden sich nach aktuellem Stand keine sensiblen Finanzdaten wie IBAN-Nummern. Die entwendeten Daten teilen sich wie folgt nach Standort und Informationsgrad auf:

Datensätze gesamt (enthalten z.B. Name, Geburtsdatum, Adresse): Kiel: 4.800 ; Lübeck: 4.200.

Davon Gesundheitsdaten (z.B. Informationen zur Behandlung): Kiel: 1.380 ; Lübeck: 450.

Davon allgemeine Finanzdaten (z.B. Auszüge aus Rechnungen): Kiel: 1.660 ; Lübeck: 2.330.

Davon sensible Finanzdaten: (z.B. IBAN Nummern): Kiel: 0 ; Lübeck: 0.

Das Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) sowie die Rechtsaufsicht des UKSH sind informiert.

Das genaue Ausmaß und die Folgen des Datendiebstahls sind dem UKSH noch nicht abschließend bekannt. Eine vollständige Aufklärung ist vom Dienstleister nachdrücklich eingefordert. Daran anschließend wird das UKSH in Absprache mit der Landesdatenschutzbehörde umgehend entscheiden, wie betroffene Patientinnen und Patienten informiert werden können.

Das UKSH wird über weitere gesicherte Erkenntnisse informieren.

Pressesprecher, Leiter der Stabsstelle Integrierte Kommunikation0173 405 50 00 |Mathias.Rauck@uksh.de

Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck

Cyberangriff auf Abrechnungsdienstleister des UKSH