Michael Krämer wird Leiter des Pfarrverbandes Hepberg-Lenting-Wettstetten und Pfarradministrator der dortigen Pfarreien in Wettstetten; neue Führungsstruktur in HeLeWe
Bistum Eichstätt: Personalveränderungen im Bistum Eichstätt
Pfarrvikar Michael Krämer wird Leiter des Pfarrverbandes Hepberg-Lenting-Wettstetten
Wettstetten. (pde) – Michael Krämer (53), bisher Pfarrvikar im Pfarrverband Neumarkt Hofkirche-Hl. Kreuz-Pelchenhofen und Dekanatsjugendseelsorger für die beiden Dekanate Habsberg und Neumarkt, wird Leiter des Pfarrverbandes Hepberg-Lenting-Wettstetten (HeLeWe) und Pfarradministrator der dortigen Pfarreien. Diese werden vakant, nachdem der bisherige Pfarrer, Josef Heigl, wie gemeldet, aus gesundheitlichen Gründen auf sein Amt verzichtete und zum 1. September als priesterlicher Mitarbeiter in den Pfarrverband Juraalb-Anlautertal wechselt.
Krämer wurde 2021 zum Priester geweiht. Er war zunächst Kaplan in Neumarkt, St. Johannes und Dekanatsjugendseelsorger im Bischöflichen Dekanat Neumarkt. 2023 wechselte er in den Pfarrverband Neumarkt Hofkirche-Hl. Kreuz-Pelchenhofen. Als Dekanatsjugendseelsorger kam noch das Bischöfliche Dekanat Habsberg hinzu.
Neue Seelsorgezuständigkeiten im Pfarrverband Velburg
Velburg. (pde) – Eine Änderung in der Seelsorge des Pfarrverbandes Velburg ist zum 1. September geplant. Der bisherige Pfarradministrator der Pfarreien Darshofen und Hörmannsdorf, Pfarrer Pater Reiner Nagel OSB (68), wird künftig als priesterlicher Mitarbeiter im gesamten Pfarrverband Velburg tätig sein. Dazu wurde er vom Ständigen Vertreter des Diözesanadministrator, Michael Alberter, zum Pfarrkurat der Pfarreien Darshofen, Günching, Hörmannsdorf, Klapfenberg, Lengenfeld, Oberweiling und Velburg ernannt. Neuer Pfarradministrator von Darshofen und Hörmannsdorf wird der Velburger Pfarrer Martin Becker (59), der die Leitung der beiden Pfarreien zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben übernimmt und somit allen Pfarreien des Pfarrverbandes vorsteht.
Pater Reiner Nagel wurde 1996 in Plankstetten zum Priester geweiht und gehört der ungarischen Benediktinerabtei Pannonhalma an. Seit 2000 ist er in der Seelsorge des Bistums Eichstätt tätig. Er leitete zunächst die Pfarreien Waldkirchen und Waltersberg. Von 2013 bis 2015 war er für die Pfarreien Denkendorf, Dörndorf und Zandt verantwortlich. Seither leitete er die Pfarreien Darshofen und Hörmannsdorf.
Martin Becker wurde 2009 zum Priester des Bistums Eichstätt geweiht. Zunächst war er als Kaplan in den Pfarreien Deining, Döllwang und Großalfalterbach tätig. 2015 wurde er Pfarrer für Velburg, Klapfenberg und Oberweiling. Zusätzlich wurde er 2022 auch Pfarrer in Günching und Lengenfeld.
Martin Fuchs wechselt als Pfarrkurat nach Neumarkt, Markus Müller übernimmt Berg
Berg. (pde) – Domvikar Martin Fuchs (66), derzeit Leiter des Pfarrverbandes Berg und Pfarrer der dortigen Pfarreien, wird zum 1. September Pfarrkurat in den Pfarreien Neumarkt-Hl. Kreuz, Neumarkt-Pelchenhofen und Neumarkt-Zu Unserer Lieben Frau (Hofkirche) sowie der Pfarrei Neumarkt-St. Johannes. Sein Nachfolger wird Markus Müller (43), der bereits seit 2017 als Pfarrvikar im Pfarrverband Berg wirkt. Michael Alberter, der Ständige Vertreter des Diözesanadministrators, ernannte ihn nun zum Leiter des Pfarrverbandes und Pfarradministrator der Pfarreien Berg, Gnadenberg, Hausheim, Sindlbach und Stöckelsberg.
Martin Fuchs wurde 1959 in Neumarkt geboren. Am 28. Juni 1986 weihte ihn Bischof Dr. Karl Braun im Eichstätter Dom zum Priester. Nach Ferienvertretungen in Heideck, Penzenhofen und Leinburg war er ab September 1986 zunächst Kaplan in Berching und ab 1987 in Schwabach
St. Sebald. Nach einer kurzen Aushilfstätigkeit in Velburg übernahm er 1990 die Leitung der Pfarreien Untermässing und Großhöbing. 1992 kam noch die Pfarrei Obermässing hinzu. Im Juli 2000 wurde Fuchs Pfarrer in Heideck, Laibstadt und Liebenstadt. Von 2004 bis 2013 leitete er im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz die katholische Zirkus- und Schaustellerseelsorge für Deutschland. Ab 2014 war er Pfarrer in Berg und Hausheim. Seit 2017 leitet er den Pastoralraum Berg, von 2018 bis 2023 war er zusätzlich stellvertretender Dekan im Bischöflichen Dekanat Neumarkt. Bischof Gregor Maria Hanke ernannte ihn zum 1. Dezember 2024 zum Domvikar am Eichstätter Domkapitel.
Markus Müller stammt aus Mörnsheim und wurde 2013 zum Priester geweiht. Nach der Priesterweihe wirkte er noch kurze Zeit als Kaplan in Velburg, bevor er dann in die Pfarrei Zu Unserer Lieben Frau (Hofkirche) nach Neumarkt wechselte. Im September 2016 wechselte er nach Thalmässing und war als Pfarrvikar für die Pfarreien Heideck, Laibstadt, Liebenstadt und Thalmässing zuständig. 2017 wurde er Pfarrvikar in allen Pfarreien des Pfarrverbandes Berg. Außerdem ist Müller Präses der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) im Bistum Eichstätt.
Abenberg (pde) – Stefan Brand, Pfarrer in Abenberg, wird zum 1. September neuer Klinikseelsorger in Neumarkt. Die Stelle ist seit dem 1. Januar vakant, nachdem – wie vermeldet – Pfarrer Wolfgang Butzer vorzeitig in den Ruhestand getreten ist. Zugleich verzichtet Brand auf die Leitung der Pfarrei Abenberg im Pfarrverband Großweingarten-Abenberg-Spalt-Theilenberg („ZU GAST“) zum Ablauf des 31. August. Diese Aufgabe übernimmt Pfarrer Josef Mederer zusätzlich als Leiter des Pfarrverbandes „ZU GAST“.
Stefan Brand wurde 1994 zum Priester des Bistums Eichstätt geweiht. Nach einer Ferienvertretung in Feucht war er ab 1994 Kaplan in Lauterhofen und ab 1996 in Neumarkt
Zu Unserer Lieben Frau tätig. 1998 wurde er Pfarrer in Kastl. Seit 2007 ist er Pfarrer in Abenberg im Pfarrverband Großweingarten–Abenberg–Spalt–Theilenberg.
Pfarrer Josef Mederer wurde 1986 zum Priester des Bistums Eichstätt geweiht. Nach Ferienvertretungen in Jahrsdorf und Schwarzenbruck war er zunächst Kaplan in Altdorf und Ingolstadt
Münster. 1988 wurde er Bischöflicher Sekretär und Domvikar und war von 1994 bis 1997 Regens des Priesterseminars. Anschließend wurde er 1997 Pfarrer in Ingolstadt-Etting und übernahm dort zusätzlich die Hochschulseelsorge. Seit 2011 ist er Pfarrer in Spalt, Großweingarten und Theilenberg sowie von 2013 bis März 2026 zusätzlich zweiter stellvertretender Dekan im Bischöflichen Dekanat Roth-Schwabach.
Neupriester Sebastian Scharnagl wird Kaplan in Eichstätt und Eyb’scher Benefiziat
Eichstätt. (pde) – Der derzeitige Kaplan von Berching, Sebastian Scharnagl (35), wird ab dem 1. September in Eichstätt wirken. Diözesanadministrator Alfred Rottler ernannte den erst vor wenigen Wochen geweihten Neupriester zum Kaplan der Pfarreien Dompfarrei, Hl. Familie und Hl. Geist in Eichstätt sowie der Pfarreien Obereichstätt und Rebdorf. Außerdem ernannte er ihn zum Benefiziaten des 1. Eyb’schen Benefiziums an der Heilig-Geist-Pfarrei in Eichstätt. Er wird somit in seiner Funktion als Kaplan in der Stadtkirche Eichstätt Nachfolger von Kaplan Rakesh Reddy Duggempudi, der in seine indische Heimat zurückkehren wird. Wie im Dezember 2025 gemeldet, sollte ursprünglich Pfarrer Alfred Grimm zum 1. Juni das 1. Eyb’sche Benefizium von Offizialatsrat Dr. Alexander Pytlik übernehmen. Nun hat Grimm aus gesundheitlichen Gründen um Entpflichtung von dieser Aufgabe gebeten. Diözesanadministrator Alfred Rottler hat dieser Bitte entsprochen.
Sebastian Scharnagl stammt aus Ingolstadt. Die ersten beiden Jahre der Berufseinführungsphase verbrachte er als Priesterkandidat und Diakon im Pfarrverband Berching. Dort wird er bis September auch noch als Kaplan wirken.
Rakesh Reddy Duggempudi wurde 2018 in Guntur, im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh, zum Priester geweiht. Anschließend war er als Kaplan und Pfarrer in Pfarreien des Bistums Guntur tätig. Seit Oktober 2024 wirkt er als Kaplan im Bistum Eichstätt, zunächst in der Münsterpfarrei St. Johannes in Neumarkt, seit 2025 in Eichstätt.
Domvikar Mmaju Eke übernimmt Pfarrverband Jura-Alb, Peter Maierhofer unterstützt ihn
Pollenfeld. (pde) – Domvikar Dr. Mmaju Eke (63) übernimmt die Leitung des Pfarrverbandes Jura-Alb sowie der Pfarreien Pollenfeld und Wachenzell auf Dauer. Der bisherige Kipfenberger Pfarrer Peter Mairhofer unterstützt ihn ab 1. September in der Seelsorge des Pfarrverbandes als Pfarrkurat. Eke bleibt weiterhin Pfarradministrator in Preith und Vizeoffizial am Bischöflichen Offizialat Eichstätt. Eke leitete die Pfarreien Pollenfeld und Wachenzell bereits während der langen Krankheit von Pfarrer Arnold Manuk „bis auf Weiteres“. Nach dem Tod von Pfarrer Manuk am 7. April wurden die Pfarreien und die Leitung des Pfarrverbandes nun vakant, weshalb der Ständige Vertreter des Diözesanadministrators, Michael Alberter, die Ernennung von Domvikar Eke nun mit Wirkung vom 24. Mai auf Dauer bekräftigte.
Mmaju J. Eke wurde 1990 für die Diözese Umuahia
Nigeria zum Priester geweiht. Er kam 1993 zum Weiterstudium in das Bistum Eichstätt. Nach Urlaubsvertretungen, einem dreijährigen Seelsorgedienst in der Pfarrei Pfahldorf, einem fünfjährigen pastoralen Dienst in seiner afrikanischen Heimat und einem erneuten Einsatz als Pfarradministrator in Obereichstätt wurde er 2006 zum Doktor der Theologie promoviert. Mmaju Eke war von 2005 bis 2016 Ehebandverteidiger und Diözesanrichter am Bischöflichen Offizialat in Eichstätt. Von 2007 bis 2010 betreute er zudem die Pfarrei Büchenbach, seit 2010 die Pfarrei Preith. 2010 wurde er vom Bischof „inkardiniert“, also in den Klerus des Bistums Eichstätt eingegliedert, 2011 wurde er zum Domvikar ernannt.
Peter Mairhofer (56) ist seit 2009 in der Pfarrei Kipfenberg tätig. Er war zunächst Kaplan und seit 2011 Pfarradministrator. 2013 wurde er zum Pfarrer von Kipfenberg ernannt. Nach seiner Priesterweihe 2006 war er zunächst Kaplan in Nürnberg-Altenfurt, -Fischbach und Moorenbrunn bevor er als Kaplan nach Neumarkt
St. Johannes ging. Bereits ein Jahr später, im September 2007, wurde er Regionaljugendseelsorger für die damaligen Dekanate Berching, Neumarkt und Velburg und Kaplan in Batzhausen. Den Pastoralraum Kipfenberg leitete er vom 1. Mai 2017 bis zum 31. Oktober 2022. Peter Mairhofer hatte bereits im März 2024 angekündigt, dass er zum 1. September 2026 den Pfarrverband Kipfenberg verlassen möchte. Ein entsprechendes Gesuch des Geistlichen hatte Bischof Gregor Maria Hanke damals angenommen. Ebenso wurde noch durch Bischof Hanke Pfarrer Christof Sommer, Schelldorf, zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben zum Pfarrer von Kipfenberg ernannt.
Pfarrvikar Kilian Schmidt wechselt nach Greding, Kaplan Pascal Nduwayezu geht nach Hilpoltstein
Greding. (pde) – Pfarrvikar Kilian Schmidt, derzeit im Pfarrverband Hilpoltstein, wechselt zum 1. September in den Pfarrverband Greding mit den Pfarreien Greding, Großhöbing, Heimbach, Obermässing, Röckenhofen und Untermässing.
Nach Hilpoltstein wechselt stattdessen Kaplan Pascal Nduwayezu, der momentan im Pfarrverband Juraalb-Anlautertal mit den Pfarreien Altdorf, Emsing, Erkertshofen, Kaldorf, Morsbach und Titting tätig ist.
Kilian Schmidt (46) empfing die Priesterweihe im Jahr 2017. Seine erste Stelle als Kaplan war die Pfarrei Allersberg. Im September 2017 wechselte er dann nach Rednitzhembach und Wendelstein, 2019 nach Georgensgmünd und Röttenbach, wo er 2020 zum Pfarrvikar ernannt wurde. In Hilpoltstein wirkt er seit 2024.
Pascal Nduwayezu (34) stammt aus dem Eichstätter Partnerbistum Gitega (Burundi). Er kam 2017 zum Sprachkurs nach Eichstätt und studierte anschließend bis 2023 Theologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. 2023 wurde er zum Priester geweiht. 2025 kam er ins Bistum Eichstätt zurück, wo er die Kaplansausbildung durchlaufen soll. Seither ist er als Kaplan im Pfarrverband Juraalb-Anlautertal tätig.
Indischer Kaplan für Gaimersheim, Buxheim und Eitensheim
Gaimersheim. (pde) – Nach Gaimersheim kommt zum 1. September ein neuer Kaplan aus Indien. Der Ständige Vertreter des Diözesanadministrators, Michael Alberter, ernannte ihn zum Kaplan der Pfarreien Gaimersheim, Buxheim und Eitensheim.
Hrudaya Raju Gantela (34) kommt aus dem Bistum Guntur im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh. Er wurde 2019 zum Priester geweiht. Danach