---
title: "DB InfraGO AG und NASA GmbH passen Fahrpläne in Sachsen-Anhalt an; Verlässlichkeit wiederhergestellt durch temporäre Fahrplan-Anpassungen"
sdDatePublished: "2026-06-10T08:08:00Z"
source: "https://www.nasa.de/presse/aktuell/detail/news/nach-kritik-des-landes-db-infrago-passt-fahrplaene-an"
topics:
  - name: "transport"
    identifier: "medtop:20000337"
  - name: "railway transport"
    identifier: "medtop:20000340"
  - name: "public transport"
    identifier: "medtop:20001362"
  - name: "infrastructure projects"
    identifier: "medtop:20001245"
  - name: "government policy"
    identifier: "medtop:20000621"
locations:
  - "Dessau-Roßlau"
  - "Zerbst/Anhalt"
  - "Börde"
  - "Zielitz"
  - "Gommern"
  - "Biederitz"
  - "Magdeburg"
  - "Stendal"
---


DB InfraGO AG und NASA GmbH passen Fahrpläne in Sachsen-Anhalt an; Verlässlichkeit wiederhergestellt durch temporäre Fahrplan-Anpassungen

Nach Kritik des Landes: DB InfraGO passt Fahrpläne an - NASA GmbH

Nach Kritik des Landes: DB InfraGO passt Fahrpläne an

Die Kritik des Landes an den starken Einschränkungen des Bahnverkehrs in Sachsen-Anhalt durch Mängelstellen zeigt Wirkung. Dr. Imke Kellner, Vorstand Fahrweg der DB InfraGO AG, hat gegenüber Infrastrukturministerin Dr. Lydia Hüskens klare Zeiträume für die Beseitigung der angesprochenen Mängel benannt. Die DB InfraGO AG und die NASA GmbH vereinbarten zudem eine Anpassung der Fahrpläne.

„Mit der temporären Anpassung der Fahrpläne wird trotz der damit verbundenen Einschränkungen zumindest wieder mehr Verlässlichkeit und Planbarkeit für die Reisenden geschaffen. Ich begrüße daher die Anpassungen der DB InfraGO AG. Gleichzeitig bleibt festzuhalten, dass derartige Einschränkungen für die Fahrgäste und Pendlerinnen und Pendler nicht zum Normalzustand werden dürfen. Neben den bereits genannten Strecken haben wir auch die Verbindung Magdeburg – Wolfsburg im Blick. Die dort weiterhin hohe Zahl an Störungen und Verspätungen zeigt, dass zusätzlicher Handlungsbedarf besteht. Insofern sind die eingeleiteten Maßnahmen ein wichtiger erster Schritt. Sie ändern jedoch nichts daran, dass die derzeitige Situation für viele Fahrgäste unzumutbar ist und dauerhaft verbessert werden muss“, erklärte Lydia Hüskens.

Nach den Worten der Ministerin werden im Zeitraum vom 11. bis 17. Juli die Störungen auf der Strecke Magdeburg – Stendal behoben, wobei im Bereich der Kalihalden nahe des Bahnhofs Zielitz vorerst nicht die planmäßige Streckengeschwindigkeit erreicht werden kann. Die Fahrgeschwindigkeit der Züge wird von derzeit 20 auf 50 Kilometer pro Stunde angehoben. Der Verlängerung der Fahrzeit liegt dann im Bereich von etwa einer Minute, was vorerst durch Fahrzeitreserven im Fahrplan ausgeglichen werden kann.

Die Mängel zwischen Güterglück und Zerbst werden im Zeitraum 19. Juli bis 31. August unter vollständigem Ausfall aller RE13

RE14 mit Schienenersatzverkehr Gommern – Dessau Hbf beseitigt.

Da die wesentliche Mängelbeseitigung erst in mehr als einem Monat im Rahmen einer länger geplanten Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahme erfolgt, konnte die landeseigene Nahverkehrsservicegesellschaft (NASA GmbH) mit der DB InfraGO AG bis dahin eine kurzfristige Anpassung der Fahrpläne vereinbaren, die wieder einen planbaren Verkehr ermöglicht. Konkret werden folgende Maßnahmen umgesetzt:

Vom 9. Juni bis 18. Juli enden und beginnen die Züge der RE-Linie 13 Leipzig – Magdeburg zwischen 6.45 Uhr und 20.30 Uhr statt in Magdeburg Hbf in Biederitz, wie es in den vergangenen Tagen schon operativ, ohne offizielle Fahrplanregelung, gehandhabt wurde. In den elektronischen Fahrplanauskunftsmedien wird die Änderung mit der Aktualisierung ab 10. Juni berücksichtigt. Die Fahrzeiten der Züge werden auf die Infrastruktursituation angepasst. Die Abfahrten des RE13 in Richtung Leipzig erfolgen zwischen Biederitz und Güterglück vier Minuten früher als gewohnt. Richtung Biederitz fahren die Züge in nördlicher Richtung ab Güterglück ca. 15 Minuten später. In diesem Zusammenhang werden die Fahrzeiten der Linie RB40 zwischen Magdeburg Hbf und Biederitz so angepasst, dass diese in Biederitz mit einer Umsteigezeit von ca. zehn Minuten Anschluss zur RE-Linie 13 herstellen. Damit kann der Anschluss zum RE13 in Biederitz (bis auf eine Ausnahme) mit Zügen realisiert werden und die Fahrzeiten verkürzen sich. Der Schienenersatzverkehr der RB40 zwischen Biederitz und Burg verkehrt nun zweimal stündlich und realisiert damit zusätzlich den Anschluss zu den veränderten Zeiten der RB40. Die einzelnen Fahrten der RE-Linie 14 verkehren weiterhin bis Magdeburg Hbf und kommen unter Berücksichtigung der aktuellen Streckengeschwindigkeit später als im Regelfahrplan um 6.36 Uhr und 7.38 Uhr in Magdeburg Hbf an. Am Nachmittag erfolgen die Abfahrten des RE14 ab Magdeburg weiterhin um 13.36 Uhr und 15.38 Uhr. Um 16.13 Uhr verkehrt ein Schienenersatzverehr von Magdeburg nach Biederitz mit Anschluss an einen weiteren Zug des RE14.

Vom 14. Juni bis 10. Juli werden die Züge der RE-Linien 20 Schönebeck- Bad Salzelmen – Magdeburg – Stendal – Uelzen und S1 Schönebeck-Bad Salzelmen – Magdeburg – Stendal – Wittenberge wie folgt angepasst: Die RE -Linie 20 verkehrt in Fahrtrichtung Norden zwischen Schönebeck-Bad Salzelmen und Zielitz Ort in bis zu vier Minuten früheren Fahrzeiten, der Verkehrshalt Magdeburg-Rothensee muss in diesem Zeitraum entfallen. In Fahrtrichtung Süden verkehren die Züge dieser Linie zwischen Stendal und Tangerhütte in einer bis zu zwei Minuten früheren Fahrzeit und ab Zielitz Ort Richtung Süden etwa vier Minuten später, ab SKET Industriepark zum Teil bis zu 14 Minuten später. Auch in Fahrtrichtung Süden muss der Halt Magdeburg-Rothensee bei dieser Linie im genannten Zeitraum entfallen. Die Linie S1 bedient ab 14. Juni wieder den saisonalen Halt Barleber See. In Fahrtrichtung Süden verkehren die S-Bahnen drei Minuten früher zwischen Stendal und Angern-Rogätz sowie etwa drei Minuten später zwischen Zielitz und Schönebeck Bad Salzelmen. Der Verkehrshalt in Zielitz entfällt in Fahrtrichtung Süden außer zu den Abfahrten um 4.24 Uhr, 4.54 Uhr, 5.24 Uhr, 6.24 Uhr, 14.24 Uhr und 15.24 Uhr. In Fahrtrichtung Norden kann der Fahrplan nicht angepasst werden. Es muss zwischen Angern-Rogätz und Wittenberge mit etwa 5 Minuten Verspätung gerechnet werden.