BLB NRW beginnt Grundinstandsetzung am Appellhofplatz, Köln; Dienstbetrieb bleibt während der Bauzeit weitgehend aufrechterhalten.
Historisches Gerichtsgebäude am Appellhofplatz wird umfassend saniert: Das Immobilienunternehmen des Landes NRW
BLB NRW Profil und Aufgaben Organisation und Niederlassungen Nachhaltigkeit
Kunden Hochschulen Polizei & Inneres Justiz & Justizvollzug Finanzverwaltung Bundesbau Patronate & Sonderliegenschaften
Einblicke Projekte Themen & Berichte Wettbewerbe
Service Service für Immobiliennutzer & Mieter Service für Auftragnehmer Service für Immobilieninteressenten Service für Anwohnende Publikationen & Downloads Fortbildungseinrichtung Lichthof
Service für Immobiliennutzer & Mieter
Karriere Karrierewege Wir beim BLB NRW Unser Bewerbungsprozess Ansprechpersonen Veranstaltungen Stellenangebote Favoriten
Presse Pressemeldungen Pressebilder Presseteam Hintergrundinformationen
Historisches Gerichtsgebäude am Appellhofplatz wird umfassend saniert
Start der Grundinstandsetzung im laufenden Betrieb
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) hat mit der Grundinstandsetzung des denkmalgeschützten Gerichtsgebäudes am Appellhofplatz in Köln begonnen. Die Sanierungsarbeiten erfolgen bei laufendem Betrieb des Verwaltungsgerichts Köln und des Finanzgerichts Köln.
Das historische Gerichtsgebäude befindet sich in zentraler Lage in der Kölner Innenstadt. Der markante Massivbau mit seiner charakteristischen Ziegelfassade wurde im Juli 1893 eingeweiht und prägt seit mehr als 130 Jahren das Stadtbild. Das Gebäude verfügt über ein teilweise aus dem Erdreich herausragendes Untergeschoss, ein Erdgeschoss sowie drei Obergeschosse.
Ziel des Gesamtvorhabens ist es, die historische Bausubstanz langfristig zu sichern und gleichzeitig die Voraussetzungen für einen modernen und zukunftsfähigen Justizstandort zu schaffen. Der vollständige Freizug des ersten Bauabschnitts durch die Nutzer wurde Ende April 2026 erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss begannen die vorbereitenden Maßnahmen für die Baustelleneinrichtung. Der Aufbau des Gerüsts an der straßenseitigen Fassade des ersten Bauabschnitts wird in Kürze abgeschlossen sein.
„Mit der Grundinstandsetzung des historischen Gerichtsgebäudes am Appellhofplatz sichert der BLB NRW nicht nur ein bedeutendes Baudenkmal der Kölner Innenstadt, sondern schafft zugleich die Voraussetzungen für einen modernen und zukunftsfähigen Justizstandort. Die Umsetzung im laufenden Betrieb stellt alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Umso wichtiger ist die enge Abstimmung zwischen Nutzern, Planung und Bauausführung, damit der Dienstbetrieb während der gesamten Bauzeit zuverlässig aufrechterhalten werden kann“, sagt Michael Neuß, technischer Leiter der Niederlassung Köln des BLB NRW.
Die Umsetzung des Projekts erfolgt in vier aufeinanderfolgenden Bauabschnitten. Dabei wird jeweils ein Gebäudeteil über alle Etagen vollständig freigezogen und für die Bauarbeiten abgeschottet, während die übrigen Bereiche weiterhin genutzt werden. Nach Abschluss eines Bauabschnitts ziehen die Nutzer in die sanierten Flächen um und räumen den nächsten Bereich für die anschließenden Arbeiten.
Zu den wesentlichen Maßnahmen gehören:
die Restaurierung und Wiederherstellung der historischen Fensteranlagen,
die Abdichtung und Trockenlegung des Kellermauerwerks.
Die Umsetzung erfolgt unter besonderen Rahmenbedingungen. Aufgrund des Denkmalschutzes müssen sämtliche Arbeiten mit großer Sorgfalt gegenüber der historischen Bausubstanz ausgeführt werden. Hinzu kommen die innerstädtische Lage sowie die besonderen Sicherheitsanforderungen eines Justizgebäudes.
Durch Teilumzüge und organisatorische Anpassungen wird sichergestellt, dass der Dienstbetrieb von Verwaltungsgericht und Finanzgericht während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten werden kann.
„Der Appellhof ist weit mehr als ein Gerichtsgebäude. Er ist seit 200 Jahren ein zentraler, historisch bedeutsamer Justizstandort und zugleich ein prägender Bestandteil des Kölner Stadtbildes. Mit der Grundinstandsetzung bewahren wir ein bedeutendes Baudenkmal und schaffen zugleich die Voraussetzungen dafür, dass die Justiz auch künftig in einem modernen, sicheren und bürgernahen Umfeld ihren Rechtsschutzauftrag erfüllen kann. Durch das Engagement aller Beteiligten ist sichergestellt, dass das Finanzgericht und das Verwaltungsgericht auch während der Bauarbeiten uneingeschränkt erreichbar sind und ihrer Aufgabe, den Bürgerinnen und Bürgern effektiven Rechtsschutz zu gewähren, wie gewohnt nachgehen können“, erklärten Kathrin Junkerkalefeld, Präsidentin des Verwaltungsgerichts Köln, und Dr. Jürgen Hoffmann, Präsident des Finanzgerichts Köln, anlässlich des Beginns der Bauarbeiten.
Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehrsraum
Die Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehrsraum bleiben weitgehend gering. Lediglich punktuell wird der Gehweg auf der Westseite des Gebäudes zeitweise auf die gegenüberliegende Straßenseite verlegt, um die erforderlichen Flächen für die Baustelleneinrichtung bereitzustellen.
Bilder in druckfähiger Qualität stehen Ihnen zum Download hier zur Verfügung:
Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:
© 2026 Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW