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title: "Gemeinnützige Projekte und Vereine bewerben sich in Dresden für den 21. EMIL-Preis; Preis auf 5.000 Euro erhöht"
sdDatePublished: "2026-06-15T13:06:00Z"
source: "https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2026/06/pm_042.php"
topics:
  - name: "social services"
    identifier: "medtop:20000820"
locations:
  - "Dresden"
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Gemeinnützige Projekte und Vereine bewerben sich in Dresden für den 21. EMIL-Preis; Preis auf 5.000 Euro erhöht

Bewerbungsphase für den kriminalpräventiven Jugendhilfepreis EMIL startet

Bewerbungsphase für den kriminalpräventiven Jugendhilfepreis EMIL startet

Ab sofort können sich gemeinnützige Projekte und Vereine für den 21. kriminalpräventiven Jugendhilfepreis EMIL bewerben. Willkommen sind Projekte, die sich durch ihren Einsatz in den Bereichen der Kriminalprävention, der Arbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen und Heranwachsenden, der Resozialisierung und des Kinder- und Jugendschutzes auszeichnen. Interessierte können ihre Bewerbungen bis zum 15. September 2026 einreichen. Die Einsendung erfolgt ausschließlich digital per E-Mail an juhis@dresden.de . Die feierliche Preisverleihung und Würdigung des Preisträgers findet am 20. November 2026 im Rahmen des diesjährigen Dresdner Gesprächskreises Jugendhilfe und Justiz im Neuen Rathaus, Rathausplatz 1, statt. Für Rückfragen steht Frau Louis ( jlouis@dresden.de ) von der Jugendhilfe im Strafverfahren Dresden gerne zur Verfügung.

Die Dresdner Stiftung Soziales & Umwelt der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und die Landeshauptstadt Dresden vergeben den Preis gemeinsam. In diesem Jahr wird das Preisgeld deutlich erhöht: Statt mit bisher 3.000 Euro ist der Preis nun mit 5.000 Euro dotiert. Damit soll das mit dem Preis ausgezeichnete Engagement noch stärker gewürdigt und unterstützt werden.

Ein Blick auf frühere Preisträgerinnen und Preisträger zeigt, dass der EMIL nachhaltige Wirkung entfalten kann. Ehemalige Preisträger berichteten, dass ihre Projekte bis heute fortbestehen und sich weiterentwickelt haben. Die Auszeichnung habe dabei nicht nur finanziell unterstützt, sondern vor allem Aufmerksamkeit generiert. Durch die öffentliche Sichtbarkeit konnten die Projekte an Reichweite gewinnen, ihre Anliegen breiter bekannt machen und noch mehr Menschen erreichen. Bis heute profitieren zahlreiche Menschen von den ausgezeichneten Initiativen. So haben etwa 13 junge Menschen im Rahmen des 2023 ausgezeichneten Projektes „Praxis macht Schule“ in diesem Jahr ihren Abschluss erreicht. Für das Team des Mobilen Angebotes (MOBA) ist es besonders eindrucksvoll zu erleben, wie Kinder über sich hinauswachsen und wie diese sich gegenseitig unterstützen. Auch aus dem Projekt „Extremismus“ des Politischer Jugendring Dresden e. V., das im Jahr 2022 mit dem EMIL ausgezeichnet wurde, wird von nachhaltigen Erfahrungen berichtet. Die Projektleitung beschreibt eindrückliche Workshops, in denen unterschiedliche und teilweise widersprüchliche Meinungen respektvoll ausgetauscht werden konnten.

letzte Änderung: 15.06.2026 14:11:01 Uhr

gedruckt am: 15.06.2026 15:06:16 Uhr

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