Saarland Hurricanes verlieren gegen Pforzheim Wilddogs im Neunkircher Ellenfeld Stadion; Endstand 14:49

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Auch im dritten Heimspiel der Saison gegen einen weiteren Ligafavoriten gab es für die Saarland Hurricanes nichts zu holen. Vor heimischer Kulisse im Neunkircher Ellenfeld Stadion mussten sich die Saarländer den Pforzheim Wilddogs deutlich mit 14:49 geschlagen geben.

Bereits in den ersten Minuten der Partie zeichnete sich ab, in welche Richtung sich das Spiel entwickeln würde. Eine Interception brachte die Gäste früh in Ballbesitz und die Wilddogs nutzten diese Gelegenheit konsequent zur 0:7-Führung. Doch damit nicht genug: Auch die zweite Interception der Hurricanes wurde von den Gästen eiskalt bestraft und führte direkt zum nächsten Touchdown. So stand es bereits früh 0:14 aus Sicht der Hausherren.

Zwar konnten die Hurricanes durch Joshua Youngblood ihre ersten Punkte auf das Scoreboard bringen und auf 7:14 verkürzen, doch die Antwort der Wilddogs ließ nicht lange auf sich warten. Mit dem nächsten Touchdown stellten die Gäste den alten Abstand sofort wieder her und unterstrichen ihre Favoritenrolle eindrucksvoll.

In der Folge lief bei den Saarländern nur noch wenig zusammen. Fehler häuften sich, während die Wilddogs immer mehr die Kontrolle übernahmen. Die Hurricanes fanden in der ersten Halbzeit kaum Mittel, um dem Spiel der Gäste etwas entgegenzusetzen. Sinnbildlich dafür war ein spektakulärer Lauf von Drequan Harris. Bereits tief in der eigenen Hälfte schien er gestoppt werden zu können, doch mit einem herausragenden Lauf ließ er die Verteidigung der Hurricanes wie Slalomstangen stehen und sorgte für den nächsten Touchdown der Gäste.

Mit einem deutlichen 7:35-Rückstand ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst kein anderes Bild. Die Wilddogs marschierten zielstrebig über das Feld und erhöhten mit ihrem nächsten Touchdown auf 42 Punkte. Doch plötzlich keimte noch einmal kurz Hoffnung auf: Wie aus dem Nichts gelang den Hurricanes ein schöner Lauf in die Endzone zum 14:42.

Wer jedoch auf eine Aufholjagd gehofft hatte, wurde schnell enttäuscht. Die Verteidigung der Saarländer fand an diesem Nachmittag kein Mittel gegen die starke Offense der Gäste. Die Wilddogs bestimmten weiterhin das Geschehen, während bei den Hurricanes kaum etwas gelingen wollte. So gingen auch die letzten Punkte der Begegnung auf das Konto der Gäste, die ihre starke Leistung mit dem Endstand von 14:49 krönten.

Für die Saarland Hurricanes gilt es nun, die deutliche Niederlage schnell aufzuarbeiten und den Blick nach vorne zu richten. Gegen einen der Topfavoriten der Liga wurde schonungslos aufgezeigt, das in allen Bereichen Verbesserungspotenzial besteht. Nun heißt es, die richtigen Lehren aus diesem Spiel zu ziehen. Foto: Tobias Wönne