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title: "SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale) zur Berücksichtigung des Radverkehrs bei grundhaften Straßenausbauten in Halle; Antwort erst Sept. 2026."
sdDatePublished: "2026-06-16T16:38:00Z"
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SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale) zur Berücksichtigung des Radverkehrs bei grundhaften Straßenausbauten in Halle; Antwort erst Sept. 2026.

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Stadt Halle (Saale)
05. Juni 2026
Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Umwelt
und Sicherheit

Sitzung des Stadtrates am 24.06.2026
SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale) zur Berücksichtigung des Radverkehrs bei
grundhaften Straßenausbauten im Zuge der kommunalen Wärmeplanung
Vorlagen Nummer: VIII/2026/02755
TOP: 12.19

Antwort der Verwaltung

1.
Welche Straßen bzw. Straßenabschnitte werden nach aktuellem Stand im Zuge der
kommunalen Wärmeplanung bzw. des Fernwärmeausbaus in den kommenden
Jahren grundhaft oder teilweise baulich erneuert, und bei welchen davon bestehen
denkmalrechtliche oder stadtgestalterische Anforderungen?
2.
Verfolgt die Verwaltung für denkmalgeschützte oder historisch gepflasterte Straßen
ein grundsätzliches Gestaltungsmodell, das zugleich den Anforderungen des
Radverkehrs gerecht wird? Wenn ja, wie sieht dieses Modell konkret aus?
3.
Wie bewertet die Verwaltung das Modell einer asphaltierten Fahrbahnmitte bei Erhalt
bzw.
Wiederverwendung
von
Natursteinpflaster
in
Rand-,
Park-
oder
Nebenbereichen, wie es beispielsweise im Bereich der Franz-Schubert-Straße
umgesetzt
wurde,
insbesondere
hinsichtlich
Denkmalschutz,
Radverkehrssicherheit, Barrierefreiheit, Lärmminderung und Dauerhaftigkeit?
4.
Nach welchen Kriterien wird bei grundhaften Straßenausbauten entschieden, ob
Pflaster
vollständig
wiederhergestellt,
teilweise
ersetzt
oder
durch
radverkehrsfreundlichere Oberflächen ergänzt wird?
5.
Wie werden die Erfahrungen und Diskussionen rund um die Rathausstraße in
künftige
Planungen
für
denkmalgeschützte
Straßenräume
einbezogen,
insbesondere
mit
Blick
auf
Radverkehrsführung,
Oberflächengestaltung,
Aufenthaltsqualität, Lieferverkehre, Baustellenkommunikation und Beteiligung der
Anliegerinnen und Anlieger?
6.
Wie stellt die Verwaltung sicher, dass bei Leitungsbau- und Fernwärmemaßnahmen
nicht nur die technische Infrastruktur erneuert, sondern zugleich die Chance für eine
klima-, fuß- und radverkehrsfreundliche Umgestaltung des Straßenraums genutzt
wird?
7.
Inwiefern
ist
es
vorgesehen,
für
kommende
Fernwärme-
und
Leitungsbaumaßnahmen frühzeitig standardisierte Prüf- oder Planungsleitlinien zu
entwickeln,
damit
Radverkehrsbelange
und
denkmalverträgliche
Oberflächenlösungen verbindlich berücksichtigt werden?

Die Anfrage kann wegen des Umfanges der Fragestellung erst in der Sitzung des Stadtrates
am 30. September 2026 beantwortet werden.

René Rebenstorf
Beigeordneter