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title: "SPD Harburg beantragt Kombibad Süderelbe in Neugraben-Fischbek; Koalitionsvertrag 2025: Bau des Kombibads Süderelbe vorgesehen."
sdDatePublished: "2026-06-16T04:14:00Z"
source: "https://bv-hh.de/harburg/documents/antrag-spd-betr-wann-kommt-das-kombibad-suederelbe-228692"
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SPD Harburg beantragt Kombibad Süderelbe in Neugraben-Fischbek; Koalitionsvertrag 2025: Bau des Kombibads Süderelbe vorgesehen.

22-1904 - Antrag SPD betr. Wann kommt das Kombibad Südere... - Harburg

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Antrag SPD betr. Wann kommt das Kombibad Süderelbe?

Bereits seit 2015 verfolgt der Bezirk Harburg gemeinsam mit der Gemeinde Neu Wulmstorf die Idee, dass im Westen des Stadtteils Neugraben-Fischbek ein modernes Kombibad anstelle des mehr als 50 Jahre alten Hallenbades entsteht. Das Kombibad soll den Interessen der stark wac hsenden Bevölkerung in Süderelbe dienen, zugleich aber in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Neu Wulmstorf betrieben werden, da auch Neu Wulmstorf Bedarf für ein öffentliches Bad hat, um das Hallenbad in Neu Wulmstorf ausschließlich dem Schul- und Vereinssport zu überlassen.

D ie Einwohnerzahl des Stadtteil s Neugraben-Fischbek ist aufgrund der Neubaugebiete Vogelkamp und Fischbeker Heidbrook bereits erheblich gewachsen und wird mit der Entwicklung des Neubaugebietes Fischbeker Reethen mit rund 2.300 Wohnungen sowie weiterer Wohnungsbauplanungen weiter wachsen und absehbar die Einwohnerzahl allein im Stadtteil Neugraben Fischbek auf mehr als 45.000 erhöhen.

Mit dem Stadtteil Hausbruch ( Neuwiedenthal ), dem Hamburger Alten Land und der Gemeinde Neu Wulmstorf kommt die Region dann auf deutlich über 90.000 EinwohnerInnen.

Dieses gemeinsame Projekt eines interkommunalen Bades im Rahmen der Metropolregion H amburg ist nicht nur geeignet, d ie Schwimmkapazitäten an den dadurch veränderten Bedarf anzupassen und EinwohnerInnen, Schulen und Vereinen eine zeitgemäße Bäderstruktur zur Verfügung zu stellen, sondern es soll auch als Beispiel dafür dienen, dass die Metropolregion Hamburg mehr ist als ein wohlklingendes Lippenbekenntnis. Angesichts immer größerer Herausforderungen an die Infrastruktur und die wirtschaftliche Zusammenarbeit, bietet ein interkommunales Bad ein gutes Beispiel dafür, dass auch im Kleinen die Metropolregion eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit ermöglicht.

Bereits 2019 hatte die Bürgerschaft dieses Potenzial erkannt und die Mittel für eine Machbarkeitsstudie für ein interkommunales Kombibad bereitgestellt. Entgegen den Vorgaben der Bürgerschaft wurde diese Machbarkeitsstudie 2019 nicht der Bürgerschaft vorgestellt, sondern etwa 1 Jahr von Bäderland unter Verschluss gehalten, bis die Bürg erschaftswahl 2020 durchgeführt war.

Statt die Machbarkeitsstudie vorzustellen, wurden seitens Bäderland im Hamburger Abendbla tt (29.01.2020) erklärt , man sehe keinen Bedarf für ein Kombibad. Dieser sei hinreichend gedeckt. Die Machbarkeits studie hingegen ( https:

d-badeangebot-raum-suederelbe-data.pdf ) hat ergeben, dass aufgrund des Bevölkerungswachstums und der Kooperation mit der Gemeinde Neu Wulmstorf durchaus ein Bedarf für ein modernes, größeres Kombibad im Süderelbera um besteht und auch den Einwand widerlegt, es gebe keine funktionierenden Beispiele für interkommunale Bäder.

Der Vorschlag der Machbarkeitsstudie war der Bau eines Kombibads in dem neuen Baugebiet Fischbeker Reethen.

Im Jahr 2024 haben der Bezirk Harburg und die Gemeinde Neu Wulmstorf einen letter of intent für das Kombibad unterzeichnet, der seitdem noch der Unterschrift der zuständigen Fachbehörde, der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrar wirtschaft (BUKEA) bedarf.

Dabei ist jetzt Zeit und Gelegenheit, das Vorhaben schnell und entschieden voranzutreiben.

Im Koalitionsvertrag haben sich die Koalitionspartner SPD und Grüne im Frühjahr 2025 zum Bau des Kombibades bekannt. Damit ist der po litische Wille hierfür vorhanden.

Entsprechend des Vorschlags aus der Machbarkeitsstudie ist in dem Neubaugebiet Fischbeker Reethen ein Grundstück für das Kombibad vorgesehen. Der diesbezügliche Bebauungsplan NF 67 ist vor wenigen Wochen öffentliche bekanntgemacht worden, so dass nunmehr auch gebaut werden kann.

Es gibt also keinen Grund mehr, der einen zügigen Fortgang hindern können sollte, da sowohl die politische Entscheidung als auch die planungsrechtlichen Voraussetzungen nun vorliegen.

1. Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) und die städtische Bäderland Hamburg GmbH werden aufgefordert, die nächsten Schritte zur Umsetzung des im Hamburger Koalitionsvertrag vorgesehen Baus eines Kombibades Süderelbe zu unternehmen und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Neu Wulmstorf eine Vereinbarung über den Bau und den Betrieb dieses Kombibads zu schließen. 2. Die Bäderland Hamburg GmbH und die BUKEA werden gebeten, die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Neu Wulmstorf für den Bau und den Betrieb dieses Kombibads zu prüfen.

3. Der Vorsitzende der Bezirksversammlung und der Bezirksamtsleiter werden gebeten, sich weiterhin ge gen über der BUKEA und Bäderland für eine zügige Einigung mit der Gemeinde Neu Wulmstorf und die Schaffung der Voraussetzungen sowie die Umsetz ung des Projekts Kombibad Süderelbe in den Fischbeker Reethen einzusetzen.

4. Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, auskunftsfähige Vertretende der BUKEA und der Bäderland Hamburg GmbH in den Stadtentwicklungsausschuss einzuladen, um über den Sachstand, sowie das weitere Vorgehen und den Zeitplan zur Realisierung des Kombibads Süderelbe zu berichten.

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