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title: "Tobias Stengel CLOUD gewinnt Kunst-am-Bau-Wettbewerb für Neubau des Institutsgebäudes Chemie der TU Chemnitz; 125.000 Euro Kunstbudget, Realisierung 2029"
sdDatePublished: "2026-06-16T16:06:00Z"
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  - "Leipzig"
  - "Chemnitz"
  - "Dresden"
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Tobias Stengel CLOUD gewinnt Kunst-am-Bau-Wettbewerb für Neubau des Institutsgebäudes Chemie der TU Chemnitz; 125.000 Euro Kunstbudget, Realisierung 2029

Medienservice Sachsen - Pressemitteilung

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Medieninformation
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
Ihr Ansprechpartner
Alwin-Rainer Zip
Durchwahl
Telefon +49 351 8135 1260
Telefax +49 351 4510991100
presse@sib.smf.sachsen.de*
16.06.2026
Kunst-am-Bau-Wettbewerb für den Neubau des
Institutsgebäudes Chemie der Technischen Universität
Chemnitz entschieden
Der Freistaat Sachsen, vertreten durch den Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement (SIB), Niederlassung Chemnitz, führte im
Rahmen der Baumaßnahme für den Neubau des Institutsgebäudes Chemie
der Technischen Universität Chemnitz einen nicht offenen Kunst-am-Bau-
Wettbewerb durch.
Aus den 24 von einem unabhängigen Fachgremium vorgeschlagenen
Künstlerinnen und Künstlern wurden acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer
aus Sachsen und ganz Deutschland zur Beteiligung am Wettbewerb
ausgewählt. In der Jury waren neben zwei Vertretern der TU Chemnitz auch
jeweils ein Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft,
Kultur und Tourismus (SMWKT), des SIB und des Architekturbüros CODE
UNIQUE Architekten sowie zwei Künstlerinnen vom Landesverband Bildende
Kunst Sachsen e. V. vertreten.
Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler setzten sich im Rahmen der
Wettbewerbsaufgabe mit der künstlerischen Gestaltung und Ausstattung
der zentralen Wandäche im Foyer des Neubaus auseinander. Der Freistaat
stellt für die Realisierung der künstlerischen Idee 125.000 Euro zur
Verfügung und fördert auf diese Weise zeitgenössische Bildende Kunst in
Sachsen.
Die Preisgerichtssitzung fand unter dem Vorsitz von Frau Franziska Möbius
aus Leipzig (Landesverband Bildende Kunst Sachsen e. V.) statt. Aus den
acht eingegangenen Arbeiten wurde das Werk CLOUD des Künstlers Tobias
Stengel aus Dresden als Sieger ausgewählt und von der Jury zur Realisierung
empfohlen.
Der Siegerentwurf zeigt eine Wandmalerei an einer geschlossenen Wand im
Foyer. Der Künstler schreibt selbst zu seiner Arbeit:
Hausanschrift:
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und
Baumanagement
Riesaer Str. 7h
01129 Dresden
www.sib.sachsen.de
* Kein Zugang für verschlüsselte
elektronische Dokumente. Zugang
für qualiziert elektronisch signierte
Dokumente nur unter den auf
www.lsf.sachsen.de/eSignatur.html
vermerkten Voraussetzungen.

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»CLOUD ist ein Bild für die Offenheit von Denken und Forschung.
Wolkenartige Strukturen breiten sich über die Betonwand aus und bewegen
sich zwischen Nano- und Makrokosmos. Ihre scheinbare Selbstorganisation
erinnert an Muster der Natur und an wissenschaftliche Bildwelten.
Eingefügte Details – bearbeitete Fotograen von Wasser – erzeugen
bewusste Irritationen. So entsteht ein offener Denkraum zwischen Zufall,
Experiment und Erkenntnis, der die Architektur aufnimmt und den Blick in
unbegrenzte Richtungen lenkt.«
Die Bewertung der Jury, welche zur Prämierung der Arbeit führte, wird
auszugsweise wie folgt wiedergegeben:
»(…) Inhaltlich verankert sich die Arbeit in den elementaren Grundlagen
der Chemie – Materie, Pigmente, Wasser und Aggregatzustände. Die
ergänzenden Glasscheiben erweitern diese Auseinandersetzung um eine
formale Ebene, in der Transparenz, Reexion und Materialität miteinander
in Dialog treten. (…) Der lasierend geschichtete Farbauftrag (…) macht
eine räumliche Tiefe erfahrbar, wodurch Beweglichkeit, Wandelbarkeit und
Weite wissenschaftlicher Prozesse räumlich spürbar werden und zudem
ein starker, identitätsstiftender Akzent im Gebäude entsteht. Auch die
Assoziation CLOUD als Speicher von Wissen bekommt hier eine Dimension,
die über das rein Technische weit hinauswirkt, einen Eindruck von Offenheit
und Unbegrenztheit des Denkens und Forschens, vom kleinsten bis hin zum
größten Maßstab.«
Die Realisierung des Kunstwerkes erfolgt im Zuge der Fertigstellung der
Baumaßnahme voraussichtlich im Jahr 2029.
Alle eingereichten Arbeiten können im Rahmen einer Ausstellung im
Zeitraum vom 24.06.2026, 14:00 Uhr bis 10.07.2026, 18:00 Uhr an der
folgenden Adresse besichtigt werden:
• Technische Universität Chemnitz,
• Hörsaalzentrum, 1. Obergeschoss, Reichenhainer Straße 70, 09125
Chemnitz
Das Hörsaalzentrum ist wochentags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.
Hintergrund:
Der Neubau des Institutsgebäudes Chemie der Technischen Universität
Chemnitz
entsteht
auf
der
Grundlage
des
Siegerentwurfs
eines
Architekturwettbewerbs aus dem Jahr 2023 auf dem Gelände des Campus
West, Reichenhainer Straße.
Das Bauprojekt bendet sich gerade am Beginn der Ausführungsphase.
Eventuelle Einüsse der Kunst auf den Planungs- und Realisierungsprozess
des Vorhabens sollten möglichst zeitnah eingebracht werden können.
Die genehmigten Gesamtbaukosten des Gebäudes betragen 135 Millionen
Euro, konanziert von der Europäischen Union zur »Verbesserung der
Infrastruktur für die anwendungsorientierte Forschung« des Europäischen
Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und mitnanziert durch Steuermittel
auf Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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Der Gebäudeentwurf vereint die Fakultät für Naturwissenschaften an einem
Standort, in unmittelbarer Nähe zu den Fakultäten für Maschinenbau,
Elektrotechnik und Informationstechnik sowie zum Forschungszentrum
MAIN und den Fraunhofer-Instituten.
Der viergeschossige Baukörper mit ca. 8.900 m² Hauptnutzäche zeichnet
sich durch eine nachhaltige, ressourcenschonende Bauweise aus. Zwei
versetzt angeordnete Gebäudeteile – einer für Labore und einer für Büros
– werden durch ein lichtdurchutetes Atrium miteinander verbunden.
Im Erdgeschoss sind Lehr- und Praktikumsräume, ein großzügiger
Experimentalhörsaal, Seminarbereiche sowie ein offen gestaltetes Foyer
mit Lounge-Charakter vorgesehen. Ein Schülerlabor, als »Schaufenster der
Wissenschaft« gedacht, gewährt jungen Menschen im Schulalter Einblicke
in die Welt der Forschung.
Im Sockelgeschoss werden Werkstätten, technische Flächen sowie ein
Chemikalienlager angeordnet. Auf den begrünten Dachächen werden
attraktive Pausenbereiche entstehen, die einen Panoramablick über den
Campus gewähren.
Dabei
bildet
das
Bauwerk
den
städtebaulichen
Abschluss
des
Campusplatzes zwischen Mensa und Hörsaalzentrum und setzt ein
modernes, funktionales Zeichen für Innovation und Fortschritt. Das Ziel ist,
mit diesem Vorhaben den Wissenstransfer zwischen Hochschule, Industrie
und Gesellschaft zu fördern und somit die regionale sowie überregionale
Wirtschaftskraft zu stärken. Es werden sehr gute Rahmenbedingungen
für die enge Verzahnung von Forschung und angewandter Entwicklung
geschaffen.
Medien:
Foto: Visualisierung Neubau Chemie TU Chemnitz
Foto: Werk „CLOUD“ des Künstlers Tobias Stengel - Perspektive 1
Foto: Werk „CLOUD“ des Künstlers Tobias Stengel - Perspektive 2