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title: "Gesundheitswirtschaft in Sachsen erwirtschaftete 17,4 Milliarden Euro im Jahr 2023; 334.000 Erwerbstätige."
sdDatePublished: "2026-06-16T16:07:00Z"
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Gesundheitswirtschaft in Sachsen erwirtschaftete 17,4 Milliarden Euro im Jahr 2023; 334.000 Erwerbstätige.

Medienservice Sachsen - Pressemitteilung

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Medieninformation
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und
Klimaschutz
Ihr Ansprechpartner
Jens Jungmann
Durchwahl
Telefon +49 351 564 80600
Telefax +49 351 564 80680
presse@smwa.sachsen.de*
16.06.2026
Gesundheitswirtschaft in Sachsen erwirtschaftet 17,4
Milliarden Euro
Neue Studie des SMWA zeigt hohe Bedeutung für Wachstum,
Beschäftigung und Innovation | Wirtschaftsminister Panter: »Wer
die Gesundheitsbranche allein als Kostenfaktor betrachtet, greift zu
kurz.«
Die Gesundheitswirtschaft ist für die Versorgung und Lebensqualität
der Menschen in Sachsen von zentraler Bedeutung und gleichzeitig
ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Wachstum, Beschäftigung und
Innovation. Das zeigt eine neue Studie, die im Auftrag des Sächsischen
Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA)
von der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH erarbeitet wurde. Im
Jahr 2023 erwirtschaftete die Gesundheitswirtschaft in Sachsen eine
Bruttowertschöpfung von 17,4 Milliarden Euro. Damit entelen 12,2
Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Freistaates auf diese
Querschnittsbranche. Zugleich sicherte sie rund 334.000 Erwerbstätigen
Arbeit – rund jede sechste erwerbstätige Person in Sachsen war damit in der
Gesundheitswirtschaft tätig.
»Wer die Gesundheitswirtschaft allein als Kostenfaktor betrachtet, greift
zu kurz. Die Studie macht sichtbar, welche große wirtschaftliche und
innovationspolitische Bedeutung die Gesundheitswirtschaft für Sachsen
hat. Sie liefert eine wichtige Grundlage, um die Branche als relevanten
Wirtschaftsbereich noch stärker ins Bewusstsein zu rücken und das
Zusammenwirken von Wirtschaft, Wissenschaft, Versorgung, Politik und
Verwaltung weiter zu stärken«, so Wirtschaftsminister Dirk Panter.
Seit 2014 wuchs die Branche im Durchschnitt um 4,8 Prozent pro Jahr und
damit dynamischer als die sächsische Gesamtwirtschaft. Auch während
der Corona-Pandemie (Covid-19) erwies sich die Gesundheitswirtschaft als
robust. Die Exporte stiegen seit 2014 um 39,8 Prozent und erreichten
Hausanschrift:
Sächsisches Staatsministerium
für Wirtschaft, Arbeit, Energie
und Klimaschutz
Wilhelm-Buck-Straße 2
01097 Dresden
www.smwa.sachsen.de
Zu erreichen ab Bahnhof
Dresden-Neustadt mit den
Straßenbahnlinien 3 und 9, ab
Dresden-Hauptbahnhof mit den
Linien 3, 7 und 8. Haltestelle
Carolaplatz.
* Kein Zugang für verschlüsselte
elektronische Dokumente. Zugang
für qualiziert elektronisch signierte
Dokumente nur unter den auf
www.lsf.sachsen.de/eSignatur.html
vermerkten Voraussetzungen.

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2023 rund 2,7 Milliarden Euro. Das entspricht 4 Prozent des sächsischen
Gesamtexports.
Den größten Teilbereich bildet die medizinisch-pegerische Versorgung. Sie
erwirtschaftete 2023 eine Bruttowertschöpfung von 10,9 Milliarden Euro und
beschäftigte 230.600 Erwerbstätige. Die industrielle Gesundheitswirtschaft
kam auf 2,6 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung, 36.100 Erwerbstätige
und Exporte in Höhe von 2,4 Milliarden Euro. Zugleich weist
sie unter den Teilbereichen die höchste Wachstumsdynamik auf.
Hinzu kommen weitere gesundheitswirtschaftliche Bereiche mit 3,9
Milliarden Euro Bruttowertschöpfung und 67.700 Erwerbstätigen, die
handels-, dienstleistungs-, tourismus- und investitionsbezogene Aktivitäten
umfassen.
Besonders starke Wachstumsimpulse gehen von den Gütergruppen
Humanarzneimittel, E-Health und Investitionen aus. Bei der Entwicklung der
Bruttowertschöpfung belegen Humanarzneimittel im Bundesvergleich Rang
eins, E-Health und Investitionen jeweils Rang zwei.
Regional
zeigt
sich
ein
differenziertes
Bild:
Unternehmen
im
Bereich Humanarzneimittel sowie biotechnologisch geprägte Aktivitäten
konzentrieren sich vor allem in den urbanen Zentren Dresden und Leipzig.
Die Medizintechnik ist dagegen breiter über Städte und Landkreise verteilt.
Sachsen
verfügt
über
leistungsfähige
Hochschul-
und
Forschungsstandorte sowie eine breit aufgestellte Bildungslandschaft.
Diese
umfasst
hochschulische
und
beruiche
Qualizierungswege
in
Medizin,
Gesundheitswissenschaften,
natur-,
sozial-
und
ingenieurwissenschaftlichen
Fachrichtungen
sowie
in
den
Pege-
und Gesundheitsfachberufen. Damit bietet der Freistaat eine starke
Wissens-, Ausbildungs- und Forschungsbasis, die Fachkräftesicherung
und Innovationsfähigkeit in der Gesundheitswirtschaft gleichermaßen
unterstützt.
Für
Sachsen
eröffnen
sich
damit
Chancen
auf
zusätzliche
Wertschöpfung, stärkeren Technologietransfer und mehr internationale
Wettbewerbsfähigkeit. Besondere Stärken liegen unter anderem in der
personalisierten Medizin, im Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Big
Data sowie in technologischen Innovationen an der Schnittstelle von
Medizintechnik und Biomedizin.
Zu den zentralen Herausforderungen und Entwicklungsthemen zählen
die Digitalisierung, der demograsche Wandel, die gesundheitlichen
Folgen des Klimawandels, die Fachkräftesicherung sowie resiliente
Lieferketten bei Arzneimitteln und Medizinprodukten. Zugleich eröffnen
Dateninfrastrukturen, digitale Anwendungen, Künstliche Intelligenz und
Big Data neue Möglichkeiten für efzientere Versorgungsprozesse und
innovative Geschäftsmodelle.
Hintergrund
Die
Studie
wurde
von
der
VDI/VDE
Innovation
+
Technik
GmbH
im
Auftrag
des
SMWA
erstellt.
Analysiert
wurden
unter
anderem Bruttowertschöpfung, Erwerbstätigkeit und Außenhandel der
Gesundheitswirtschaft in Sachsen. Darüber hinaus werden Unternehmen

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aus den Bereichen Humanarzneimittel, Medizinprodukte und Einzelhandel
mit Medizinprodukten auf Kreisebene dargestellt, Aktivitäten in Forschung
und
Entwicklung
untersucht
sowie
gesundheitswirtschaftsrelevante
Bildungsangebote erfasst. Die Kennzahlen beziehen sich auf das Jahr 2023
und sind im Wesentlichen dem »GGR-Dashboard« des Bundesministeriums
für Wirtschaft und Energie (BMWE) entnommen.
Links:
Link zur Studie
Biotech made in Saxony: Branche erweist sich für den Freistaat als
Innovations- und Wachstumsmotor
Innovativ, vernetzt, zukunftsorientiert: Branchengespräch zeigt
Potenziale der sächsischen Medizintechnikindustrie
Strahlkraft »Made in Saxony«: Wie Sachsens Radiopharma-Cluster
dem Krebs den Kampf ansagt