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title: "SpaceX Aktie Wall Street; zum viertgrößten Unternehmen der Welt"
sdDatePublished: "2026-06-17T07:06:00Z"
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  - "New York"
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SpaceX Aktie Wall Street; zum viertgrößten Unternehmen der Welt

Marktkommentar_Aktien_International

Marktkommentar
17. Juni 2026

Aktien International

Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht
Übersee
Schluss
Veränderung (in %)
Volumen (Mrd.)
Dow Jones Industrial
52'000
+ 0.6
S&P 500
7'511
- 0.6
NYSE: 1.46
Nasdaq Composite
26'376
- 1.2
Nasdaq: 11.38
Nikkei 225
69'929
+ 0.8
Hang Seng
24'401
- 0.4
Shanghai Composite
4'079
- 0.3

Europa
Vortag
Trading Range
Weitere Kurse
DAX
24'910
24'750 – 25'050
USD/CHF 0.7920 EUR/CHF 0.9195
EuroStoxx 50
6'257
6'170 – 6'320
Gold 4'326 USD/Unze
Stoxx 50
5'321
5'250 – 5'400
NY WTI-Rohöl-Future 75.50 USD

New York
Nach der Erleichterungsrally vorgestern Montag über
das anstehende Friedensabkommen zwischen den
USA und dem Iran, ist es gestern Dienstag an der Wall
Street uneinheitlich zugegangen. Die nicht bekannten
Details der Vereinbarung, beispielsweise über die künf-
tige Rolle des Iran bei der Kontrolle über die Strasse
von Hormus oder die Einbindung Israels in das Frie-
densabkommen sorgten für Unsicherheit, und auch,
dass schon mehrfach angeblich zum Greifen nahe Ab-
kommen dann doch nicht zustande kamen. Zugleich
setzten auf der anderen Seite die Ölpreise aber ihre

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Talfahrt fort. Zu hören war ausserdem von Zurückhal-
tung vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank am
heutigen Mittwoch. Der 30 Aktien umfassende Dow-
Jones-Index stieg um 0,6 % und setzte damit seine Re-
kordjagd fort. Gestützt wurde er von kräftigen Gewin-
nen schwer gewichteter Aktien wie JP Morgan, Cater-
pillar, Home Depot oder Goldman Sachs. Der breite
S&P-500 gab dagegen um 0,6 % nach, die technolo-
gielastigen Nasdaq-Indizes fielen nach den sehr starken
Vortagesgewinnen um bis zu 1,9. Dass der Nasdaq-
Composite nur um 1,2 % einbüsste erklärten Händler
damit, dass die SpaceX-Aktie in dem alle an der Nasdaq
gehandelten Aktien umfassenden Index bereits enthal-
ten ist, während der Nasdaq-100 SpaceX frühestens im
Juli aufnehmen wird.
Die Fed dürfte das aktuelle Zinsniveau bestätigen, so
dass der Fokus des Marktes dem geldpolitischen Aus-
blick gilt, umso mehr, weil erstmals Kevin Warsh dem
Gremium vorsitzt. US-Präsident Donald Trump hatte
Warsh für das Amt vorgeschlagen mit der Hoffnung,
rasch Zinssenkungen zu sehen. Daraus dürfte aber so
schnell nichts werden angesichts der beharrlich hohen
Inflation. Brent-Öl kostete zuletzt mit knapp 80 Dollar
gut 4 % weniger. Händler erklärten die erneut scharfen
Verluste mit Optimismus, dass sich das Ölangebot aus
dem Nahen Osten mit der Wiedereröffnung der Strasse
von Hormus schnell erholen wird. Mit der Materie ver-
traute Informanten sagten ausserdem, dass im Rahmen
des Abkommens zur Beendigung des Kriegs die USA
dem Iran bereits unmittelbar nach der Unterzeichnung
den Verkauf von Öl und Treibstoffen ermöglichen und
dafür Sanktionen bei Finanzierung, Transport und Versi-
cherungen lockern wollten.
Am Aktienmarkt sorgte weiter SpaceX für Schlagzeilen.
Die Aktie machte an ihrem dritten Handelstag zunächst
den dritten kräftigen Kurssprung um über 10 %, im
Schlussgeschäft verringerte sich das Plus dann aber
kräftig auf noch 4,8 %. An den beiden ersten Handels-
tagen war sie jeweils um 20 % nach oben geschossen.
Nach dem atemberaubenden Start dürften hier auch
viele Anleger versuchen, noch auf den den Zug aufzu-
springen. Mit dem erneuten Kurssprung überholte
SpaceX zumindest zwischenzeitlich Amazon in der
Marktkapitalisierung und stieg zum viertgrössten
Unternehmen der Welt auf, hinter Nvidia, Apple und
Microsoft. SpaceX gab derweil bekannt, den KI-
gestützten Programmieragenten Cursor für 60 Milliar-
den Dollar zu übernehmen. Im Technologiesektor ging
es uneinheitlich zu. Während Chipaktien unter Ge-
winnmitnahmen litten, verteuerten sich Western Digi-
tal um 4,2 und Seagate Technology um 1,2 %. Rack-
space Technology machten einen Satz um 5 %. Treiber
war die Nachricht einer Vereinbarung über den Einsatz
von Chips von AMD in Rackspace-Rechenzentren. AMD
büssten 7,3 Intel 8,5, Marvell Technology 9,8 Broadcom
1,2 und Lumentum 8,6 % ein. Qualcomm verloren 3,1
% nach Berichten über Gespräche zur Übernahme des
KI-Start-ups Tenstorrent. Moderna machten einen
Satz um 6,3 %. Rückenwind lieferten positive Einschät-
zungen von Analysten zu einem neuartigen Grippeimpf-
stoff auf Basis der mRNA-Technologie. Dagegen verlo-
ren die Aktien der beiden Chemiekonzerne Huntsman
und Olin nach der Ankündigung einer Fusion auf Aktien-
basis 17,1 beziehungsweise 5,9 %. Dave & Buster's
sackten um 6,3 % ab. Der Betreiber von Erlebnisgastro-
nomie schnitt mit einem niedrigeren Gewinn und gesun-
kenen Umsätzen in der ersten Periode enttäuschend ab.
Robinhood Markets verloren 1,4 %. Der Finanzdienst-
leister hatte mitgeteilt, etwa 10 % seiner Belegschaft zu
entlassen, um Kosten zu senken und die Effizienz zu
steigern. Yum Brands kamen um knapp 2 % voran an
mit der Nachricht, Pizza Hut für 2,7 Milliarden Dollar
zu verkaufen.

Asien
Ausser in China präsentieren sich die wichtigsten Bör-
sen in Südostasien heute Mittwoch mit Aufschlägen.
Der Nikkei-225 in Tokio markiert dank fester Techno-
logiewerte und starker Daten Rekordhochs.
Das eigentliche Tagesthema rollt auf Anleger erst nach
Börsenschluss in Asien zu. Denn im Fokus steht klar die
anstehende Entscheidung der US-Notenbank. Zwar
geht der Markt davon aus, dass die Zentralbank die
Zinssätze unverändert belassen wird. Aber spannend
verspricht der geldpolitische Ausblick zu werden, zumal
der von US-Präsident Donald Trump nominierte Kevin
Warsh erstmals als Notenbankgouverneur in Erschei-
nung tritt. "Das Risiko muss darin bestehen, dass er
einen ausgewogeneren Ton anschlägt, als die Positio-
nierung vermuten lässt", erläutert Westpac-Analyst
Richard Franulovich mit Blick auf Warsh.
Der Nikkei-225 dreht derweil ins Plus und steigt auf
Allzeithoch, von dem er dann aber wieder zurück-
kommt. Der japanische Leitindex klettert um 0,8 % -
getragen von Chip- und Industriewerten. Händler
sprechen von Optimismus hinsichtlich einer andauern-
den, von künstlicher Intelligenz getriebenen Nachfrage in
diesen
Sektoren.
Handelsdaten
zeigen,
dass
KI-
bezogene Elektronik- und Halbleiterverkäufe im Mai
ein starkes Exportwachstum befeuert haben. Die Ex-

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porte kletterten um 17 %, Volkswirte hatten sogar 17,7
% veranschlagt. Die Importe legten um 12,5 % binnen
Jahresfrist zu. Dank der starken Exportentwicklung fiel
das Handelsbilanzdefizit deutlich niedriger aus als er-
wartet (siehe Marktnachrichten). Industrietitel werden
zudem von starken Maschinenbauaufträgen gestützt.
Gegen den Trend verlieren Softbank Group 3,2 %.
OpenAI, an dem das Unternehmen massgeblich betei-
ligt ist, kämpft laut Berichten mit steigenden Kosten.
Während der Kospi in Seoul um 0,7 % zulegt, hinken die
chinesischen Börsen der Entwicklung erneut hinterher.
Der Shanghai-Composite verliert 0,3 %, der HSI in
Hongkong 0,4 %. Händler verweisen erneut auf die
schwachen Konjunkturdaten des Vortages. Die Hoff-
nung auf weitere staatliche Stimuli zur Ankurbelung des
schwachen Konsums sei derzeit nicht sehr ausgeprägt,
heisst es. Im australischen Sydney zieht der S&P/ASX-
200 um 0,4 % an. Zwar hatte die Reserve Bank of Aust-
ralia die Zinssätze wie erwartet am Vortag bestätigt.
Die Notenbank könne die natürliche Rückbildung der
Inflation aber nicht durch Zinsänderungen beschleuni-
gen, warnen die Ökonomen von Jarden. Sie weisen da-
rauf hin, dass der Grossteil der über dem Ziel liegenden
Inflation kein Symptom einer überhitzten Binnenwirt-
schaft sei. Vielmehr hänge dies mit den Kraftstoffkos-
ten zusammen und stehe nicht unter der Kontrolle
der Zentralbank.

Europa
Die europäischen Aktienmärkte haben sich nach dem
starken Wochenauftakt gestern Dienstag am Ende
kaum bewegt. Der Start in den heutigen Mittwoch sieht
etwas schwächer aus.
Im Blickfeld steht weiterhin die Entwicklung im Nahen
Osten. Die G7-Staaten geben sich hoffnungsvoll, dass
das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem
Iran eine "historische Chance" ist, Teheran am Erwerb
von Atomwaffen zu hindern. Der Deal soll übermorgen
Freitag von beiden Kriegsparteien unterzeichnet wer-
den. Die Ölpreise sind zuletzt deutlich gefallen, was
den Märkten Entspannung verleiht.
Auf der Terminseite steht heute die Leitzinsentschei-
dung der US-Notenbank Fed im Fokus. Bei der ersten
Zinssitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh
wird allerdings keine Änderung beim Leitzins erwartet.
Entscheidend wird jedoch, welche Hinweise die Fed
zum weiteren Zinspfad gibt.
Weiterhin im Fokus bleiben die Aktien von SpaceX. Die
Aktien konnten auch gestern Dienstag weiter zulegen.
Der Börsenwert des Unternehmens liegt inzwischen bei
2,6 Billionen Dollar. Enttäuscht hat gestern Dienstag-
abend BMW. Der Autobauer hat die Prognosen für die
Automarge und Barmittelzuflüsse gesenkt (siehe Markt-
nachrichten.

Marktnachrichten

Konjunktur Japan: Exporte steigen dank schwa-
chem Yen und KI-Boom
Japans Exporte sind im Mai den neunten Monat in Fol-
ge gestiegen.
Wie aktuelle Daten heute Mittwoch zeigten, konnten der
schwache Yen, höhere Rohstoffpreise und eine solide
Nachfrage nach Halbleitern die Belastungen durch
massive Lieferunterbrechungen im Zusammenhang
mit dem Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran
ausgleichen. Der weltweite Boom bei der künstlichen
Intelligenz hat Teile der Weltwirtschaft gegen kriegsbe-
dingte Risiken abgeschirmt und es importabhängigen
Nationen wie Japan ermöglicht, den unmittelbaren
Schock für Wachstum und Handel abzufedern.
Die Gesamtexporte stiegen im Mai wertmässig um 17
% gegenüber dem Vorjahr. Damit übertrafen sie die
mittlere Marktprognose von 16,2 % nach einem Plus
von 14,8 % im April. Mengenmässig legten sie im ver-
gangenen Monat jedoch nur um 0,5 % zu. Preiseffekte,
getrieben durch die Yen-Schwäche und steigende
Energiekosten, waren wesentliche Treiber sowohl für
die Exporte als auch für die Importe, erklärte Koki Akimo-
to, Ökonom am Daiwa Institute of Research. "Da das
Gesamtvolumen kaum zunahm, fehlte den Exporten die
grundlegende Dynamik", fügte er hinzu. Der Export von
elektronischen Bauteilen trieb das Gesamtwachstum
an, da die starke Nachfrage aus dem KI-Sektor und von
Rechenzentren die Preise für Speicherchips und
Nichteisenmetalle in die Höhe trieb.
Die Gesamtimporte wuchsen im Mai um 12,5 % im
Vergleich zum Vorjahr, während der Markt mit einem
Plus von 12,8 % gerechnet hatte. Diese Zunahme erfolg-
te trotz eines Einbruchs der Rohölimportmengen, da
die Sperrung der Strasse von Hormus die Preise für
Rohöl und verwandte Produkte drastisch verteuerte.
Infolgedessen verzeichnete Japan im Mai ein Handels-
bilanzdefizit von 378 Milliarden Yen, verglichen mit
einem prognostizierten Defizit von 564,6 Milliarden Yen.

BMW: Krise in China - Prognose deutlich gesenkt
Der deutsche Autobauer BMW kappt wegen der Krise
am chinesischen Automarkt und der Folgen des Nah-
ostkriegs seinen Jahresausblick deutlich.

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Für die Autosparte rechnet der Dax-Konzern in diesem
Jahr nur noch mit einer operativen Gewinnmarge vor
Zinsen und Steuern von 1 bis 3 %, wie er gestern Diens-
tag nach Börsenschluss in München überraschend
mitteilte. Bisher hatte das Management 4 bis 6 % ver-
anschlagt. Die BMW-Aktie fiel nachbörslich auf der Han-
delsplattform Tradegate um gut fünf Prozent gegen-
über dem Xetra-Schluss. Das Papier hat im Haupthandel
in diesem Jahr ohnehin schon mehr als ein Viertel an
Wert eingebüsst.
Bisher war das Management unter dem alten Chef Oliver
Zipse optimistisch, viel vom aktuellen Gegenwind in Chi-
na und von höheren Zöllen kompensieren zu können.
Der neue Chef Milan Nedeljkovic musste nun einräu-
men, dass die Lage noch weniger rosig ist als ohnehin
befürcht