Bürgermeister Viktor Hermeler besucht Thiesing Reisen in Belm; Bodensee-Königssee-Radweg 2027 geplant
Radreisen sind heute das Markenzeichen - Bürgermeisterbesuch beim Traditionsunternehmen „Thiesing Reisen“ / Gemeinde Belm
Radreisen sind heute das Markenzeichen - Bürgermeisterbesuch beim Traditionsunternehmen „Thiesing Reisen“
Regelmäßig besucht Bürgermeister Viktor Hermeler ortsansässige Firmen, um sich im persönlichen Gespräch mit den Unternehmern über die Arbeit der Betriebe zu informieren. Bei seinem Besuch bei „Thiesing Reisen“ an der Industriestraße traf er die Inhaber und Geschäftsführer Sabine und Klaus Thiesing. Mit ihnen sprach Hermeler unter anderem über Firmentradition, aktuelle Programme und Zukunftsideen.
Das Reiseunternehmen Thiesing gehört zu den alt eingesessenen Firmen in unserer Gemeinde. Firmengründer Josef Thiesing machte 1958 mit einem Taxi- und Mietwagenunternehmen den Start in die Selbständigkeit. Der Firmensitz war anfangs an der Bremer Straße an der damaligen Gaststätte Lindenkrug. Der erste Reisebus wurde erst 1974 angeschafft, und schnell zeigte sich, dass darin die Zukunft des Unternehmens liegen sollte.
1976 wurde der Firmensitz an die Industriestraße verlegt und die große Omnibushalle eingeweiht und bezogen, ein Jahr später war auch das angrenzende Privathaus mit Büro bezugsfertig.
Bediente man anfangs als Busreiseunternehmen die klassischen Ziele Rhein, Mosel und vor allem (West-)Berlin, ist das Unternehmen heute auf Radreisen spezialisiert. „Fahrradreisen sind das Markenzeichen von Thiesing Reisen“, weiß Bürgermeister Viktor Hermeler und Klaus Thiesing ergänzt: „Wir haben eigentlich schon gewusst, wo wir hinwollen, aber dass Radreisen mal so gut laufen wie heute, war nicht absehbar“. 2006 haben Sabine und Klaus Thiesing die Firmenleitung übernommen. Seniorchefin Agnes Thiesing ist dem Betrieb aber weiterhin mit Herzblut verbunden und hat noch lange den Schulbus in Belm gefahren. Den Schulbus gibt es nicht mehr, die Firma verfügt über drei moderne Reisebusse. Drei feste Fahrer neben Klaus Thiesing gehören zur Stammbesetzung.
Der erste Fahrrad-Anhänger war noch selbst entworfen, mittlerweile besitzt Thiesing drei professionelle Anhänger aus Schweizer Produktion. Bis zu 38 Fahrräder haben für die Touren darin Platz.
Beliebt sind bei den Gästen die geführten Radreisen, etwa der Alpe-Adria-Radweg zwischen Slowenien und Italien. „Bei den geführten Reisen ist immer einer unserer insgesamt sechs Radbegleiter mit dabei und vor Ort haben wir auch stets einen örtlichen Tourguide“, erklärt Sabine Thiesing. Alternativ gibt es die ungeführten Radreisen, bei denen Transfer und Unterkunft organisiert sind, die tägliche Radtour die Reisenden aber individuell gestalten können. 2027 soll es hierfür als neues Angebot auf den Bodensee-Königssee-Radweg gehen. In der weiteren Planung ist etwa auch Schottland als Destination. Sabine Thiesing: „Wir sind immer auf der Suche nach schönen, neuen Zielen“.
Und die Firmenchefin weist noch auf eine Besonderheit hin, die Thiesing Reisen bietet: „Bei uns können auch Menschen mit Beeinträchtigung an den Radreisen teilnehmen. Unsere Radanhänger bieten auch Platz für ein Tandem, z. B. für blinde oder sehbehinderte Gäste, oder auch ein Dreirad.
„Thiesing-Reisen“ gestern und heute: 2006 übergab Agnes Thiesing die Leitung des 1958 gegründeten Familienunternehmens an Tochter Sabine und Schwiegersohn Klaus. Heute, 20 Jahre später, ist Thiesing Reisen bekannt für attraktive geführte und individuelle Radreisen in Deutschland und Europa. Bürgermeister Viktor Hermeler war jetzt zu einem Informationsbesuch am Firmensitz an der Industriestraße.
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