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title: "Hamburger Energiewerke liefern Fernwärme in Hamburg; Kohleausstieg bis 2030; kohlefreie Fernwärme"
sdDatePublished: "2026-06-17T07:07:00Z"
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Hamburger Energiewerke liefern Fernwärme in Hamburg; Kohleausstieg bis 2030; kohlefreie Fernwärme

Passend zum Hamburger Wärmeplan: Hamburger Energiewerke liefern Wärmelösungen

Passend zum Hamburger Wärmeplan: Hamburger Energiewerke liefern Wärmelösungen

In diesen Gebieten wird die Fernwärme in den kommenden Jahren ausgebaut oder verdichtet. Bildnachweis: HEnW

Klimaneutrale Wärmeversorgung durch Fernwärme und Wärmepumpen

Warm mit Plan: Mit dem Hamburger Wärmeplan wird für viele Hamburgerinnen und Hamburger die Frage konkret, welche Wärmeversorgung künftig für sie passend ist. Von der Fernwärme im Stadtnetz, über dezentrale Lösungen bis hin zur Wärmepumpe – die Hamburger Energiewerke (HEnW) bieten schon heute passende Wärmelösungen für Wohnungsbaugesellschaften, Eigentümer von Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie für Privathaushalte an. Als städtisches Unternehmen und Partner der Stadt Hamburg übernehmen sie damit eine zentrale Rolle bei der praktischen Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung.

Für viele, vor allem mehrgeschossige Gebäude in Hamburg, ist die Fernwärme die wirtschaftlichste und komfortabelste Lösung. Das Hamburger Stadtnetz zieht sich mehr als 900 Kilometer durch Hamburg und versorgt bereits heute umgerechnet über 540.000 Wohneinheiten mit Stadtwärme – darunter Wohn- und Bürogebäude, städtische Liegenschaften sowie Industrieunternehmen. Und das Stadtnetz soll weiter wachsen: Ausbaugebiete liegen beispielsweise im Norden Richtung Flughafen, in Eimsbüttel und Billstedt. Gleichzeitig setzen die Hamburger Energiewerke auf eine Verdichtung der Fernwärmeversorgung innerhalb des bestehenden Netzes. Ziel ist es dabei, in einzelnen Straßenzügen möglichst viele Gebäude auf einmal an die Fernwärme anzuschließen. Das verringert den Bauaufwand und hält die Belastungen durch Baustellen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie den Verkehr möglichst gering. Ein Beispiel hierfür ist die Nöltingstraße in Ottensen. Dort hat sich mehr als die Hälfte der Gebäudeeigentümer entschieden, zukünftig mit klimafreundlicher Fernwärme zu heizen. Aktuell laufen dort die Leitungsbauarbeiten.

Für Kundinnen und Kunden bietet Fernwärme mehrere Vorteile: Sie ist platzsparend, komfortabel und ist ein Gebäude einmal angeschlossen, kümmern sich die Hamburger Energiewerke um die Wartung und Instandhaltung. Gleichzeitig erfüllt sie schon heute die gesetzlichen Vorgaben an eine nachhaltige Wärmeversorgung. In den vergangenen Jahren haben die Hamburger Energiewerke die Dekarbonisierung der Fernwärme vorangetrieben. Bereits heute liegt der Anteil klimaneutraler Wärme bei über 30 Prozent, bis 2028 wird er auf rund 50 Prozent steigen. Mit dem Kohleausstieg bis spätestens Ende 2030 wird die Fernwärme dann vollständig kohlefrei erzeugt. Möglich wird dies durch zwei modulare Energieparks, die die beiden Kohlekraftwerke Wedel und Tiefstack schrittweise ablösen. Dabei setzen die beiden Erzeugerparks auf klimaneutrale Wärme aus Abwasser, Flusswasser und industrieller sowie thermischer Abwärme.

Michael Prinz, Geschäftsführer der Hamburger Energiewerke: „Mit einem Fernwärmeanschluss erhalten unsere Kundinnen und Kunden ein ökologisch hochwertiges Wärmeprodukt. Wer sich für Fernwärme entscheidet, erfüllt schon heute die gesetzlichen Vorgaben an eine nachhaltige Wärmeversorgung – damit entlasten wir die Eigentümerinnen und Eigentümer spürbar.“

Dort, wo das große Stadtnetz nicht sinnvoll ausgebaut werden kann, sind dezentrale Netze und Quartierslösungen eine Möglichkeit für eine klimafreundliche und passgenaue Wärmeversorgung. Insgesamt versorgen die Hamburger Energiewerke so über 28.000 Wohneinheiten. Für die Klimaneutralität gehen die HEnW auch neue Wege und erschließen neue Wärmequellen: In Wilhelmsburg wird zukünftig ein Großteil der Wärme mittels CO 2 -freier, grundlastfähiger Geothermie erzeugt. Mit der zukünftigen Geothermie-Anlage soll die Fernwärmeversorgung in Wilhelmsburg weiter ausgebaut werden. Dafür werden die bereits existierenden zwei Wärmenetze – Energiebunker und Energieverbund – zum Wärmenetz Wilhelmsburg zusammengeschlossen, schrittweise verdichtet und ausgebaut.

Für städtische Liegenschaften entwickelt die HEnW KommunalEnergie, ein Tochterunternehmen der HEnW, passgenaue Lösungen. Ein aktuelles Beispiel ist die neue Wärmeversorgungsanlage in der Justizvollzugsanstalt Billwerder. Dort wurde im vergangenen Jahr eine hocheffiziente Anlage mit drei Wärmepumpen in Betrieb genommen, die Luftwärme nutzt und fossile Energieträger ersetzt. Mit einer Gesamtleistung von 630 Kilowatt deckt sie rund 70 Prozent des Wärmebedarfs der JVA aus erneuerbaren Quellen.

Auch private Ein- und Zweifamilienhäuser erhalten bei den Hamburger Energiewerken die passende, klimaneutrale Energieversorgung. Seit dem vergangenen Jahr bieten sie PV-Anlagen und Wärmepumpen an. In Zusammenarbeit mit regionalen Handwerkspartnern installieren sie seit vergangenem Sommer PV-Anlagen. Pünktlich zu Beginn der Heizperiode 2025

2026 startete auch das Angebot für Wärmepumpen. Seit Marktstart verzeichneten die HEnW rund 250 Anfragen für PV-Anlagen und über 500 Anfragen für Wärmepumpen. Mittlerweile ist das Angebot auch um Wallboxen erweitert und damit ein echtes Rundum-sorglos-Angebot für Hamburger Privathaushalte.

Alle Informationen sowie weiterführende Links zu den Angeboten einer klimafreundlichen Wärmeversorgung finden Sie hier: Warm mit Plan

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:

Hamburger Energiewerke Friederike Grönemeyer Pressesprecherin presse@hamburger-energiewerke.de Telefon: +49 40 6396-2552