Gregor Gysi erklärt Kirchensteuer bremst Kirchenbindung im Osten; Ostdeutsche kehren nicht zur Kirche zurück

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Gregor Gysi: Kirchensteuer bremst Kirchenbindung im Osten

Köln ‐ Gregor Gysi blickt auf die Entwicklung nach der Wende: Die Ostdeutschen sind nicht in die Kirchen zurückgekehrt. Für ihn gibt es dafür drei Gründe.

Die Kirchensteuer ist nach Ansicht des Linken-Politikers Gregor Gysi ein Grund für die geringe Kirchenbindung im heutigen Ostdeutschland. Die evangelische Kirche sei in der DDR eine Oppositions- und Heldenkirche gewesen, sagte Gysi im Podcast “Frings fragt” . Nach dem Mauerfall seien die Menschen den Kirchen trotzdem ferngeblieben. Bis heute gebe es keine Rückkehr – anders als in anderen ehemals sozialistischen Ländern.

Gysi führte drei Gründe ins Feld: die Entlarvung von Stasi-Mitarbeitern in der evangelischen Kirche, die allgemeine Abkehr vom Glauben an einen Gott – und die Einführung der Kirchensteuer nach dem Mauerfall. “Du kriegst deinen Gehaltszettel und das ist schon weg. Das gefiel ihnen auch nicht”, sagte der Politiker mit Blick auf die Menschen in Ostdeutschland.

Der Podcast “Frings fragt” ist eine Produktion des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und des Kölner Online-Portals “domradio.de”. Gastgeber ist ZdK-Generalsekretär Marc Frings. (KNA)

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Die Kirchensteuer – ein zukunftsfähiges Finanzierungsmodell?

“Du kriegst deinen Gehaltszettel und das ist schon weg”

“Aufgekreuzt” – Der Podcast von katholisch.de

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