Landtag Sachsen-Anhalt erinnert an DDR-Volksaufstand 1953 in Magdeburg; mindestens 55 Tote, 26 aus Sachsen-Anhalt
Landtag Sachsen-Anhalt: Als die Menschen in der DDR aufbegehrten
Der Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953 forderte mindestens 55 Tote, allein 26 aus dem heutigen Sachsen-Anhalt. Im Rahmen einer Gedenkveranstaltung erinnerten Landtagsvizepräsident Wulf Gallert, die Stadt Magdeburg und die Gedenkstätte Moritzplatz an diese mutigen Frauen und Männer.
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Die damaligen Bezirke Magdeburg und Halle mit ihren Industriezentren waren ein Schwerpunkt der Demonstrationen, mehr 100 000 Menschen waren allein in den großen Städten auf den Beinen. Aber auch in den kleineren Städten und Gemeinden widersetzten sich die Menschen dem „verschärften Aufbau des Sozialismus“ und der Mangelwirtschaft. Sie legten ihre Arbeit nieder und streikten und beteiligten sich am Aufstand in der DDR für bessere Arbeitsnormen, Menschenrechte, Freiheit und die Einheit Deutschlands.
Beim Volksaufstand 1953 erhoben sich die Menschen zum ersten Mal gegen das DDR-Regime. Im Laufe des Tages wurde der Ausnahmezustand ausgerufen und sowjetische Panzer schlugen den Aufstand nieder. Danach dauerte es weitere 36 Jahre bis die Diktatur mit der Friedlichen Revolution 1989 stürzte.
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Mehr zum Volksaufstand am 17. Juni 1953
Dossier „17. Juni 1953“ der Bundeszentrale für politische Bildung
Materialsammlung von bpb und Deutschlandradio
Als die Menschen in der DDR aufbegehrten