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title: "Barbara Klepsch präsentiert Tacheles 2026 Halbjahresbilanz im Freistaat Sachsen; 620 Programmpunkte erreicht, 1.000 Veranstaltungen bis 2026 möglich"
sdDatePublished: "2026-06-17T16:02:00Z"
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Barbara Klepsch präsentiert Tacheles 2026 Halbjahresbilanz im Freistaat Sachsen; 620 Programmpunkte erreicht, 1.000 Veranstaltungen bis 2026 möglich

Medienservice Sachsen - Pressemitteilung

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Medieninformation
Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus
Ihr Ansprechpartner
Jörg Förster
Durchwahl
Telefon +49 351 564 60620
presse.kt@smwk.sachsen.de*
17.06.2026
TACHELES 2026 – Halbjahresbilanz und Ausblick
Die Hälfte des sächsischen Themenjahres ist bereits absolviert. Mit
bisher 620 durchgeführten Veranstaltungen wurde die Erwartungen
der Organisatoren bereits deutlich übertroffen. Wie geht es weiter?
Zur Halbzeit von Tacheles 2026 – dem Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen
ziehen die Organisatoren eine sehr positive Bilanz. Seit dem 14. Dezember
2025 läuft das sächsische Themenjahr, das von Ministerpräsident Michael
Kretschmer und Landesrabbiner Zsolt Balla eröffnet wurde. Wurden bei
der Eröffnung noch 365 Veranstaltungen im Themenjahr als Ziel benannt,
übertreffen die bisherigen Veranstaltungszahlen diese Erwartungen bei
weitem.
620 Programmpunkte waren im Rahmen des Themenjahres bereits zu
erleben. Jede Woche nden mindestens 25 Veranstaltungen statt. Die bereits
im März angepeilte Zahl von 1.000 Veranstaltungen bis zum Ende am 12.
Dezember 2026 ist somit in Reichweite. Die bereits durchgeführten 620
Programmpunkte zeigen die unterschiedlichen Veranstaltungsformate des
Themenjahres: Ob Jazzkonzerte im Dresdner Kulturpalast, Operettenabende
in Annaberg-Buchholz, eine Ausstellung im Bach-Haus Leipzig, Vorträge zur
Rolle des Judentums in der Popkultur, ein Frühjahrsfest in Bad Lausick, eine
Ausstellungsreihe zur Rolle von Jüdinnen und Juden in Chemnitz von vier
dortigen Museen oder eine Vortragsreihe über einstige jüdische Familien in
Görlitz.
Tacheles 2026 ist im gesamten Freistaat präsent: In rund 85 Städten und
Gemeinden fanden oder nden Veranstaltungen statt. Die meisten davon
in den großen Städten Leipzig und Dresden, doch auch in Wurzen, Görlitz,
Meißen, Freiberg und Oederan gibt es jeweils umfangreiche Programme, um
nur einige Orte zu nennen.
Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch
zeigt sich beeindruckt von der bisherigen Resonanz auf das Themenjahr:
»Tacheles 2026 macht sichtbar, wie vielfältig, engagiert und lebendig die
Hausanschrift:
Sächsische Staatsministerin für
Kultur und Tourismus
St. Petersburger Str. 2
01069 Dresden
https://www.smwk.sachsen.de/
* Kein Zugang für verschlüsselte
elektronische Dokumente. Zugang
für qualiziert elektronisch signierte
Dokumente nur unter den auf
www.lsf.sachsen.de/eSignatur.html
vermerkten Voraussetzungen.

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Kulturlandschaft in Sachsen ist. Ich danke den mehr als 250 Kulturakteuren
aus allen Regionen des Freistaates, die sich mit großer Kreativität und
persönlichem Einsatz einbringen. Sie schaffen Räume für Begegnung,
Erinnerung und Austausch und zeigen, dass jüdische Geschichte und
Kultur Teil unserer Vergangenheit sind, unsere Gegenwart prägen und
gleichzeitig wichtige Impulse für die Zukunft setzen. Ebenfalls danke
ich dem Projektteam von Tacheles 2026, das dieses Themenjahr mit
großem Engagement vorbereitet hat und begleitet. Die beeindruckende
Halbjahresbilanz zeigt, was möglich wird, wenn Kulturakteure im ganzen
Freistaat gemeinsam an einem Ziel arbeiten.«
Der Sächsische Staatsminister für Kultus Conrad Clemens hebt den
hohen Anteil von Bildungsangeboten hervor, die rund ein Fünftel der
Programmpunkte ausmachen: »Tacheles 2026 macht jüdisches Leben in
seiner reichen Vielfalt erlebbar. Dadurch werden Vorurteile abgebaut
und die Basis für Verständnis und Empathie gelegt. Ein Highlight der
zweiten Jahreshälfte sind die Workshops zum Laubhüttenfest Sukkot, das
kurz nach dem 100. Jubiläumstages der Gründung des Landesverbandes
Sachsen der Jüdischen Gemeinden stattndet. Beim gemeinsamen Essen,
Trinken und Laubhütten bauen, entdecken Kinder und Erwachsene die
Bedeutung jüdischer Bräuche und Traditionen. Yad Vashem hätte sich
kaum einen besseren Zeitpunkt aussuchen können, um die Einrichtung
einer Außenstelle der Holocaustgedenkstätte in Leipzig zu verkünden.
Diese Entscheidung, der wir uns mit Verantwortung stellen, wird die
Bildungsarbeit im Freistaat über das Jahr der jüdischen Kultur hinaus
stärken.«
Neben Kultureinrichtungen wie Theater, Museen, Philharmonien, Galerien
und Clubs beteiligen sich auch Vereine, Religionsgemeinschaften,
Bibliotheken, Forschungsinstitutionen und zivilgesellschaftliche Akteure am
Themenjahr.
Dr. Sabine Wolfram, die Projektverantwortliche und Direktorin des smac,
sieht in der Struktur von Tacheles 2026 einen Grund für die vielen Akteure:
»Die Schwelle sich an Tacheles 2026 zu beteiligen ist bewusst niedrig
gehalten. Wenn ein Akteur einen Programmpunkt mit einem jüdischen
Bezug und/oder einer jüdischen Person durchführt und das Angebot auf die
Homepage tacheles.sachsen.de hochlädt, ist er Teil des Themenjahres.«
Als Motto des Themenjahres wurde bewusst der aus dem jiddischen
stammenden Begriff »Tacheles« ausgewählt, der für »Klartext reden«,
»etwas zur Sprache bringen« steht. Alexander Dierks, Präsident des
Sächsischen Landtages und einer der beiden Kuratoriumsvorsitzenden des
Themenjahres sieht hier eine große Chance für die Zukunft: »Die Zahl von
über 600 Veranstaltungen ist großartig, denn das bedeutet, dass über 600-
mal Räume zum Austausch und zum Kennenlernen von jüdischer Kultur
geschaffen wurden. Es ist wichtig, dass solche Diskursräume durch die
Kultur angeboten werden, denn so können wir auf konstruktive Weise
Meinungen austauschen und unseren Horizont erweitern. Dies sind die
Zellkerne der Demokratie.«
Für die jüdischen Gemeinden in Sachsen bedeutet das Themenjahr
gleichfalls viele Veranstaltungen und viele Begegnungen. Küf Kaufmann,

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der Vorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig und
künstlerische Berater von Tacheles 2026, dazu: Hier kurz schildern, was das
Themenjahr für (positive) Auswirkungen auf die jüdische Community hat.
Gerne auch noch einen Verweis auf die Jüdische Woche in Leipzig zwecks
Vorfreude.
Ebenso in die Zukunft blickt Prof. Dr. Manuel Frey. Der Stiftungsdirektor und
sein Team von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen fördern viele der
im Themenjahr durchgeführten Projekte. Um kurzfristig geplante Vorhaben
im laufenden Jahr umsetzen zu können, schrieb die Kulturstiftung ein
zusätzliches Förderprogramm für Kleinprojekte im jüdischen Kontext aus.
Prof. Dr. Frey beschreibt die Reichweite des Programms: »Die starke
Resonanz auf die Kleinprojektförderung zeigt, wie groß das Interesse ist,
jüdisches Leben und jüdische Kultur kennenzulernen. Durch das zusätzliche
Förderangebot konnten zahlreiche weitere Projekte unterstützt werden,
insbesondere in den ländlichen Regionen Sachsens.« Zu den geförderten
Vorhaben gehören u.a. der Escape Room »Fxing the Boat« im Neuberinhaus
Reichenbach, der am 23. Juli startet, und das Konzert der Band Harts un
Neschome am 28. Juli im Freibad Ostritz. Auch der »Jüdische Salon der
Gegenwart« des Ensemble Youkali im Dresdner Lingerschloss am 24. Juni mit
zahlreichen spannenden Gästen zeigt, wie vielfältig die geförderten Projekte
sind.
Neben den bereits erwähnten Beiträgen stehen noch hunderte weiterte
Veranstaltungen für die kommenden Monate fest. Sie nden hier eine kleine
Auswahl von Veranstaltungen für den
Monat Juli
Ausstellungen:
Vom 05. Juli bis 31. Januar 2027 | Stadtmuseum Eilenberg
Ausstellung Jüdisches Leben in Eilenberg. Eine Spurensuche
https://tacheles.sachsen.de/veranstaltungen/juedisches-leben-in-
eilenburg_eroeffnung
Vom 05. Juli bis 05. Dezember | Frauenkirche Meißen
Ausstellung Jüdisches Meißen
https://tacheles.sachsen.de/veranstaltungen/judisches-meissen
'Bühne:
01. Juli| 16:30 Uhr | Kunstsammlungen am Theaterplatz Chemnitz
Performance Noises von Nitsan Margaliot
https://tacheles.sachsen.de/veranstaltungen/performance-noises_010726
03. bis 04. Juli| 14:00 Uhr | Altstadt von Meißen
Straßentheateraufführung Arrived bei Gassenzauber 2026
https://tacheles.sachsen.de/veranstaltungen/arrived
Debatten & Vorträge:
01. Juli | 18:30 Uhr | Klemperer-Saal der SLUB Dresden

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Vortrag Wasser und Ordnung – Weltübergänge im Maya-Codey und in der
Torah von Jana Dahms
https://tacheles.sachsen.de/veranstaltungen/wasser-und-ordnung-
weltubergange-im-maya-codex-und-in-der-torah
02. Juli | 18:15 Uhr | Kunstsammlungen am Theaterplatz
Ein Abend für Doris Kiesow – Stella Maria Adorf über ihre Großmutter
https://tacheles.sachsen.de/veranstaltungen/ein-abend-fuer-doris-
kiesow
05. Juli | ab 14:00 Uhr | Conne Island Leipzig
Oy vey? Judentum und Hip Hop – Diskussion und Konzert mit Sharon, Der
E1ne und Retrogott
https://tacheles.sachsen.de/veranstaltungen/oy-vey-judentum-und-hip-
hop
08. Juli | 19:00 Uhr | Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund
Diskussion Jung und jüdisch in Sachsen – Eine Perspektive in Deutschland?
mit Bundesbildungsministerin Karin Prien
https://tacheles.sachsen.de/veranstaltungen/jung-und-juedisch-in-
sachsen-eine-perspektive-in-deutschland
Konzert:
05. Juli | 18:00 Uhr | Stadtkirche Naunhof
Konzert der Damen und Herren Daffke mit Chansons der 1920er Jahre
https://tacheles.sachsen.de/veranstaltungen/die-damen-und-herren-
daffke_050726
Spiel:
Vom 24. Juli bis 16. August | Neuberinhaus Reichenbach im Vogtland
Escape Room Fixing the Boat – Finding Identity
https://tacheles.sachsen.de/touristische-angebote-touren/escape-room
TACHELES 2026 ist das vom Freistaat Sachsen initiierte landesweite »Jahr
der jüdischen Kultur«. Ein Jahr lang werden Projekte, Veranstaltungen
und Ausstellungen in ganz Sachsen die vielfältige jüdische Kultur und
Geschichte in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Landes einer
breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.
Das Themenjahr wird vom Freistaat Sachsen unter Federführung des
Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus
(SMWK) getragen. Das Projektteam ist am Staatlichen Museum für
Archäologie Chemnitz (kurz: smac) im ehemaligen Schocken-Kaufhaus
angesiedelt, einem zentralen Ort jüdisch-sächsischer Geschichte. Es
entwickelt in enger Absprache mit den Partnerinnen und Partnern,
den Kulturschaffenden, wissenschaftlichen Institutionen, Netzwerken und
dem Kuratorium das Programm für 2026, stimmt gemeinsam mit der
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Fördermöglichkeiten ab und
vermarktet das Themenjahr.

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PRESSEKONTAKT smac/Tacheles
Dr. Christian Landrock
Mitarbeiter Presse/Öffentlichkeitsarbeit von TACHELES Sachsen 2026
Tel. +49 371 911999-85
Christian.Landrock@lfa.sachsen.de
web: https://tacheles.sachsen.de
Medien:
Foto: Tacheless- Wenn Wände sprechen
Foto: Konzert des israelischen Trio Tomboys bei den Dresdner
Musikfestspielen 2026 im Rahmen von TACHELES.
Foto: : Die Eröffnungspressekonferenz mit den
Projektverantwortlichen am 11. Dezember 2025.