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title: "Deutsche Bundesstiftung Umwelt fordert mehr Tempo für Energiewende in Osnabrück; Netz entlasten durch KI und Batteriespeicher"
sdDatePublished: "2026-06-17T13:07:00Z"
source: "https://www.radiorst.de/artikel/mehr-tempo-fuer-energiewende-gefordert-2677797"
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Deutsche Bundesstiftung Umwelt fordert mehr Tempo für Energiewende in Osnabrück; Netz entlasten durch KI und Batteriespeicher

Mehr Tempo für Energiewende gefordert - RADIO RST

Mehr Tempo für Energiewende gefordert

Mehr Wind- und Solarstrom nutzen statt abzuschalten: Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt setzt bei der Energiewende auf KI, Batteriespeicher und ein flexibleres Stromnetz.

Damit die Energiewende im Alltag funktioniert, braucht Deutschland nach Ansicht der Deutschen Bundesstiftung Umwelt deutlich mehr Tempo. Die Stiftung mit Sitz in Osnabrück setzt dabei auf digitale Technik, Künstliche Intelligenz und große Stromspeicher. So soll mehr Wind- und Solarstrom im Netz ankommen, statt ungenutzt verloren zu gehen.

KI und Speicher sollen das Stromnetz flexibler machen

Wind und Sonne liefern nicht immer dann Energie, wenn sie gerade gebraucht wird. Genau hier sieht die DBU die große Aufgabe: Das Stromnetz muss schneller und klüger auf Schwankungen reagieren. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Stromerzeugung und Verbrauch besser vorherzusagen. Große Batteriespeicher können überschüssige Energie aufnehmen und später wieder abgeben. Nach Vorstellung der Stiftung sollen aber nicht nur Speicher helfen. Auch E-Autos, Wärmepumpen und sogar Kühllager könnten künftig Teil eines flexiblen Stromsystems werden. Wenn viel Ökostrom vorhanden ist, könnten sie gezielt Energie aufnehmen. Wenn weniger Strom aus Wind und Sonne verfügbar ist, könnten sie ihren Verbrauch drosseln. So ließe sich das Netz spürbar entlasten.

Rohstoffe sparen und Chancen für die Wirtschaft nutzen

Die DBU macht außerdem deutlich: Die Energiewende braucht nicht nur mehr Tempo, sondern auch einen klugen Umgang mit Rohstoffen. Batterien, Wärmepumpen und Solar- und Windkraftanlagen benötigen viele wertvolle Materialien. Deshalb fordert die Stiftung mehr Reparatur, Wiederverwertung und Recycling. Aus Sicht der DBU hat Deutschland bei Energietechnik, Mittelstand und GreenTech gute Chancen. Jetzt komme es darauf an, diese Stärken zu nutzen. Sonst droht die Gefahr, bei der neuen elektrischen Energiezukunft wirtschaftlich den Anschluss zu verlieren.

Die Zukunft ist elektrisch: Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fordert auf ihrer Jahrespressekonferenz 2026 einen „neuen Schub für die Energiewende“, so DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. Deutschland dürfe die neue Energieepoche „nicht verschlafen“.