Minderheitenbeauftragter Callsen besucht Folketing in der Grenzregion; Signal für Minderheitenschutz und europäische Zusammenarbeit
Minderheitenbeauftragter Callsen zum Besuch des Folketing in der Grenzregion: Starkes Signal für Minderheitenschutz und europäische Zusammenarbeit
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Minderheitenbeauftragter Callsen zum Besuch des Folketing in der Grenzregion: Starkes Signal für Minderheitenschutz und europäische Zusammenarbeit
SCHLESWIG. Als “herausragendes Zeichen der deutsch-dänischen Verbundenheit” hat der Minderheitenbeauftragte Johannes Callsen heute (16. Juni) den Besuch einer rund 30-köpfigen Delegation des dänischen Parlaments (Folketing) gewürdigt. Die Reise in die deutsch-dänische Grenzregion und zu den Minderheiten unterstreiche die besondere Bedeutung der Beziehungen zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark sowie die internationale Vorbildfunktion des Grenzlandes.
“Dass eine so hochrangige und große Delegation des Folketings den Weg in unsere Grenzregion findet, ist alles andere als selbstverständlich. Dieser Besuch ist ein kraftvolles Signal der Wertschätzung für die Menschen im Grenzland, für die Minderheiten und für die einzigartige Partnerschaft zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark” , sagte Callsen in Schleswig. Zuvor hatten die Gäste aus Dänemark die Baustelle des neuen Dannewerk (Danevirke)-Museums und die historische Waldemarsmauer (Valdemarswall) besichtigt. Morgen und übermorgen sind unter anderem Besuche in der Duborg-Skolen in Flensburg sowie ein Zusammentreffen mit der deutschen Minderheit in der Bildungsstätte Knivsberg in Dänemark geplant.
Der Besuch knüpfe an die traditionell engen Beziehungen des dänischen Parlaments zur Grenzregion und zu den Minderheiten an, so Callsen. Er betonte, dass die Grenzregion beispielhaft zeige, wie aus historischen Konflikten eine friedliche und vertrauensvolle Nachbarschaft entstehen könne. “Gerade in einer Zeit internationaler Krisen und wachsender Unsicherheiten ist unser Grenzland ein starkes Symbol für Frieden, Verständigung und gegenseitigen Respekt. Hier erleben wir jeden Tag, dass gute Nachbarschaft und Minderheitenschutz keine Selbstverständlichkeit sind, sondern aktiv gestaltet werden müssen.”
Die enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Dänemark habe in den vergangenen Jahren weiter an Dynamik gewonnen. Grundlage dafür sei der 2021 von Bund, Land und dänischer Regierung vereinbarte deutsch-dänische Aktionsplan zur vertieften Zusammenarbeit. Er bündele Projekte in den Bereichen Grenzpendeln, Bildung, Kultur, Klima, Energie, Digitalisierung und Wirtschaft. Ziel sei es, die deutsch-dänische Grenzregion zu einer der am stärksten integrierten und innovativsten Regionen Europas weiterzuentwickeln.
“Der Aktionsplan zeigt, dass Deutschland und Dänemark ihre Partnerschaft aktiv gestalten. Unsere Zusammenarbeit reicht heute weit über die Grenzregion hinaus und ist ein Beispiel dafür, wie europäische Nachbarn gemeinsam Zukunft gestalten können” ,sagte Callsen. Der Besuch des Folketings sei daher weit mehr als ein parlamentarischer Termin: “Er stärkt die Kontakte, vertieft das gegenseitige Vertrauen und setzt ein starkes Zeichen für die gemeinsame Zukunft unserer Grenzregion im Herzen Europas” .
Verantwortlich für diesen Pressetext: Vivien Albers, Frauke Zelt | Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel | Tel. 0431 988-1704 | E-Mail : regierungssprecherin@stk.landsh.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de
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