SG Regio Freiburg überzeugt bei den DJM in Berlin; Fünf Finaleinzüge, 22 Bestzeiten
SG-Regio-Schwimmer überzeugen bei den DJM in Berlin - Schwimm-Sport-Verein Freiburg e.V.
SG-Regio-Schwimmer überzeugen bei den DJM in Berlin
Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen zeigt die SG Regio Freiburg starke Leistungen – fünf Finaleinzüge und 22 persönliche Bestzeiten.
Vom 9. bis 13. Juni trafen sich in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark in Berlin die besten Nachwuchsschwimmer Deutschlands der Jahrgänge 2008 bis 2012 aus rund 250 Vereinen. Mit dabei: elf Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Regio Freiburg plus Anja Evers und Gerhard Hasler als Trainerteam.
Sophia Klawitter (Jg. 2009) und Maxim Shaliev (Jg. 2012) lieferten die besten Einzelergebnisse der Freiburger: für beide gab es einen sechsten Platz in ihrem Jahrgang. Für Maxim über die 800 Meter Freistil. Hier verbesserte er seine Bestzeit um starke 13 Sekunden auf 9:13,81 Minuten. Aber auch über die 1500 Meter Freistil überzeugte er mit einem neunten Platz und einer Zeit von 17:48,81 Minuten (8 Sekunden schneller als bisher). Sophia sprintete über die 50 Meter Schmetterling in 28,90 Sekunden als Sechste ins Finale und steigerte sich dort auf 28,46 Sekunden. Über 50 Meter Freistil qualifizierte sie sich mit starken 27,23 Sekunden ebenfalls fürs Finale: hier schlug sie als Siebte an (27,17).
Ebenfalls zweimal im Finale stand Eva-Laetitia Schmieg (Jg. 2008) – was umso beachtlicher ist, da sie am Tag vor ihrem Schwimmeinsatz noch eine praktische Abiturprüfung im Volleyball hatte. Über 50 Meter Rücken zog sie in 30,64 Sekunden als Fünfte ins Finale, wo sie Siebte wurde (30,77). Über 100 Meter Rücken qualifizierte sie sich mit 1:06,12 Minuten als Siebte für den Endlauf. Hier verbesserte sie sich auf 1:05,78 Minuten (Platz 8), wobei die Ränge 3 bis 8 nur fünf Zehntelsekunden auseinanderlagen. „Bis kurz vor dem Ziel sah es nach einer Medaille aus, doch der Anschlag ist ihr einfach misslungen,“ analysiert Trainer Hasler.
Charlotte Kluthe (Jg. 2010) zeigte über die 100 Meter Brust eine überragende Leistung: mit 1:15,91 Minuten zog sie als Achte ins Finale ein – eine Steigerung von fast drei Sekunden gegenüber ihrer Meldezeit. Im Finale verbesserte sie sich nochmals auf 1:15,33 Minuten (8. Platz). Ihre Nerven hatte sie hier im Griff, anders als in ihrem ersten Rennen – den 50 Metern Brust (35,31; Platz 16). „Da wäre deutlich mehr drin gewesen. Mit einem einigermaßen guten Rennen hätte sie eigentlich ins Finale schwimmen müssen. War aber zu nervös,“ sagt Trainer Hasler.
Allerdings ist die Atmosphäre in der Berliner Schwimmhalle im Europasportpark auch beeindruckend: Zehn 50-Meter-Bahnen, links und rechts Tribünen – eine der größten Anlagen ihrer Art in Europa. Hier kann die Nervosität schon einmal hochkochen. Das merkte auch Florian Leberer (Jg. 2010) bei seinem ersten Rennen über 1500 Meter Freistil (17:23,64, 13. Platz) – sein erster Start bei den DJM überhaupt. Doch schon am zweiten Tag waren die Nerven stärker und er zeigte sein Können über 800 Meter Freistil: In 8:56,43 Minuten blieb er erstmals unter neun Minuten und verbesserte sich um fünf Sekunden (15. Platz).
Neben guten Platzierungen geht es auch immer um die persönliche Verbesserung. Und Bestzeiten erzielten die SG-Regio-Athleten reichlich. So Carl-Leopold Hackner (Jg. 2010), der sich über die 100 Meter Schmetterling deutlich verbesserte (59,09). Er verpasste das Finale nur knapp um 0,12 Sekunden. Die Analyse des Trainers: „Mit einer besseren Tauchphase hätte es locker gereicht.“ Ruben Nehrwein (Jg. 2011) schwamm über 50 Meter Brust ein starkes Rennen in 31,91 Sekunden – eine Verbesserung um 0,6 Sekunden. Damit beendete er den Wettkampf auf Platz 14, in der Meldeliste war er noch auf Platz 29. gewesen. Manja Evers (Jg. 2012) kam über 200 Meter Lagen in 2:35,38 Minuten auf Platz 22 und über 50 Meter Freistil in 28,53 Sekunden auf Rang 16 – beides in Bestzeit. Alexa Woolls-King (Jg. 2009) kam über 200 Meter Lagen in persönlicher Bestzeit von 2:32,92 Minuten auf Platz 16. Linja Marie Weinberger (Jg. 2011) schwamm über 1500 Meter Freistil in 17:31,10 Minuten ein gutes Rennen mit Bestzeit (10. Platz). Lotta Pankrath schwamm zwar keine Bestzeit, belegte aber über 50 Meter Freistil in 27,96 Sekunden den 18. Platz und zeigte in den Staffeln starke Leistungen.
Die 4×100-Meter-Lagen-Staffel kam in 4:33,70 Minuten auf Platz 13 – obwohl die stärkste Rückenschwimmerin Eva-Laetitia Schmieg nicht dabei war. Hier schwammen Manja Evers, Charlotte Kluthe, Sophia Klawitter und Lotta Pankrath. Die 4×100-Meter-Freistil-Mixed-Staffel schwamm in 3:53,60 Minuten auf Platz 11, angeführt von Carl-Leopold Hackner mit einer Bestzeit von 55,25 Sekunden. Danach sprangen ins Wasser: Florian Leberer, Charlotte Kluthe und Lotta Pankrath. Die 4×100-Meter-Freistil-Staffel der Mädchen kam in 4:00,07 Minuten auf Platz 9 mit starken Einzelzeiten von Sophia Klawitter (59,72), Eva-Laetitia Schmieg (59,38), Charlotte Kluthe (1:00,81) und Lotta Pankrath (1:00,16). Insgesamt zeigten alle Freiburger Staffeln Teamgeist und Kampfstärke.
Weitere Strecken der SSV-Schwimmer mit Platzierungen:
400 Meter Freistil: 4:33,65 (17.)
100 Meter Schmetterling: 1:05,03 (21.)
200 Meter Freistil: 2:09,65 (27.)
100 Meter Freistil: 0:59,44 (15.)
200 Meter Freistil: 2:11,22 Minuten (15.)
100 Meter Schmetterling: 1:05,76, (11.)
200 Lagen: Sophia 2:33,56 (19.)
200 Meter Rücken: 2:30,16, 13. Platz
200 Meter Lagen: 2:34,10, 19. Platz
100 Meter Rücken: 1:10,52, 17. Platz
50 Meter Freistil: 28,12, 20. Platz
50 Meter Schmetterling: 26,78 (17.)
50 Meter Rücken: 29,35 (26.)
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