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title: "Land Sachsen-Anhalt, Verbände und IGBCE unterzeichnen gemeinsame Erklärung in Magdeburg; Beschleunigte Verfahren, mehr Versorgungssicherheit."
sdDatePublished: "2026-06-17T04:09:00Z"
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  - "Sachsen-Anhalt"
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Land Sachsen-Anhalt, Verbände und IGBCE unterzeichnen gemeinsame Erklärung in Magdeburg; Beschleunigte Verfahren, mehr Versorgungssicherheit.

Gemeinsame Pressemitteilung
vom 16. Juni 2026
Starkes Signal für den Pharmastandort Sachsen-Anhalt
Pharma-Gipfel in Magdeburg auf Einladung von
Ministerpräsident Sven Schulze
▪
Land, Verbände und IGBCE unterzeichnen gemeinsame
Erklärung
▪
Fokus auf Investitionen, Fachkräfte, Versorgungssicherheit,
Innovationen und Sichtbarkeit
▪
Sachsen-Anhalt ist ein wichtiger Pharmastandort in Deutschland.
Unternehmen aus Arzneimittelproduktion, Biotechnologie,
Wirkstoffherstellung, Forschung und chemischer Vorproduktion bilden
hier ein starkes industrielles Ökosystem. Beim Pharma-Gipfel in
Magdeburg haben die Verbände AGV Nordostchemie, BPI, Pharma
Deutschland, Pro Generika, VCI Nordost und vfa sowie die
Gewerkschaft IGBCE gemeinsam mit dem Land Sachsen-Anhalt eine
Erklärung zur Stärkung des Standorts unterzeichnet.
Die Erklärung bündelt zentrale Anliegen für einen
wettbewerbsfähigen und resilienten Pharmastandort: schnellere
Investitions- und Genehmigungsverfahren, bessere
Rahmenbedingungen für Fachkräfte, eine krisensichere
Grundversorgung mit Generika und Biosimilars, stärkeren Transfer
zwischen Forschung und Industrie sowie mehr Sichtbarkeit
gegenüber Bund, Europa und internationalen Investoren.
Han Steutel, Präsident des vfa: "Sachsen-Anhalt hat alles, was
einen starken Pharmastandort ausmacht. Jetzt kommt es darauf an,
daraus verlässliche Standortpolitik zu machen – mit schnellen
Verfahren, Planungssicherheit und innovationsfreundlichen
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Rahmenbedingungen. Der Gipfel sendet dafür ein wichtiges Signal:
Forschung, Produktion und Versorgungssicherheit gehören in
Deutschland und Europa wieder enger zusammen."
Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des BPI: "Unsere
Industrie kann Wachstumsmotor und Innovationstreiber sein. Unsere
Unternehmen können noch mehr hochwertige Arbeitsplätze schaffen.
Vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen stimmen. Es ist gut, dass
sich die Landesregierung, allen voran der Ministerpräsident selbst,
dafür einsetzen. Wir brauchen eine starke pharmazeutische Industrie
im Land, um die Versorgung zu sichern. Jetzt und erst recht im
Krisenfall."
Alexander Bercht, Mitglied des Hauptvorstandes und komm.
Leiter des Landesbezirks Nordost der IGBCE: "Die Attraktivität
Sachsen-Anhalts als Pharmastandort ist eine tragende Säule für die
zukünftige Entwicklung des gesamten Wirtschaftsstandorts. Dazu
gehört, dass pharmazeutische Produkte, die in Deutschland und
Europa unter Tarifbindung erforscht, entwickelt und produziert
werden, als zentraler Pfeiler der Versorgungssicherheit bessere
Bedingungen bei Preis- und Erstattungssystemen erhalten müssen.
Das ist ein industriepolitischer Ansatz, von dem am Ende der
gesamte Chemie- und Pharmastandort profitiert."
Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma
Deutschland: "Der Pharma-Gipfel setzt ein wichtiges Zeichen für
den Standort Sachsen-Anhalt. Entscheidend ist nun, dass die
vereinbarten Handlungsfelder konsequent umgesetzt werden und die
Unternehmen die Verbesserungen auch tatsächlich in ihren Verfahren
spüren."
Bork Bretthauer, Geschäftsführer von Pro Generika: "Wer
Medikamente braucht und sie nicht bekommt, verliert das Vertrauen
in den Staat. Deshalb ist es so wichtig, dass die Politik heute
anerkennt: Versorgungssicherheit ist nicht nur im Krisenfall relevant,
sondern jeden Tag – und sie fängt in Generikawerken wie dem in
Barleben an. Sachsen-Anhalt zeigt, was das wert ist. Jetzt muss der
Bund dafür sorgen, dass sich Generika-Produktion in Deutschland
auch lohnt."
Nora Schmidt-Kesseler, Hauptgeschäftsführerin des VCI
Nordost und der AGV Nordostchemie: "Wer
Arzneimittelproduktion in Deutschland stärken will, muss auch die
industrielle Basis dahinter sichern. Sachsen-Anhalt profitiert von der
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Gemeinsame
Pressemitteilung
vom 16. Juni 2026

engen Verbindung von Chemie und Pharma im mitteldeutschen
Industrieverbund. Diese Verbundstrukturen stärken Wertschöpfung,
Resilienz und Versorgungssicherheit gleichermaßen. Die gemeinsame
Erklärung zeigt, dass Landesregierung, Wirtschaftsverbände und
Gewerkschaft die Weiterentwicklung des Pharmastandorts Sachsen-
Anhalt gemeinsam vorantreiben. Die Sozialpartnerschaft ist dabei ein
wichtiger Standortfaktor, wenn es darum geht, Investitionen,
Fachkräfte und industrielle Wertschöpfung langfristig zu sichern."
Die Beteiligten verstehen die Erklärung als Auftakt für einen weiteren
Prozess. Die vereinbarten Handlungsfelder sollen konkretisiert und
ihre Umsetzung regelmäßig überprüft werden. Ziel ist es, Sachsen-
Anhalt als Standort mit industrieller Tiefe, wissenschaftlicher Stärke
und strategischer Bedeutung für Versorgung und Innovation
weiterzuentwickeln.
Hintergrundinformation
Pressemitteilung der Landesregierung von Sachsen-Anhalt
Pressekontakte
BPI
Hermann Hofmann, Leiter Kommunikation, Tel. 0176 12790936,
hhofmann@bpi.de
IGBCE
Tom Karl, Gewerkschaftssekretär Landesbezirk Nordost, Tel. 030
27871347, tom.karl@igbce.de
Pharma Deutschland
Hannes Hönemann, Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 030
3087596138, hoenemann@pharmadeutschland.de
Pro Generika
Anna Steinbach, Leiterin Kommunikation, Tel. 0151 40792101,
steinbach@progenerika.de
VCI Nordost / AGV Nordostchemie
Tanja Buntrock, Leiterin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit,
Tel. 030 34381628, buntrock@nordostchemie.de
vfa
Henrik Jeimke-Karge, Pressesprecher, Tel. 0151 61908651, h.jeimke-
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karge@vfa.de
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