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title: "Ehrenfriedersdorf, Sachsen, und zwölf weitere Gemeinden sind Landmusikorte des Jahres 2026 in Deutschland; 63 Meter Notenband Weltrekord 2025"
sdDatePublished: "2026-06-18T11:05:00Z"
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Ehrenfriedersdorf, Sachsen, und zwölf weitere Gemeinden sind Landmusikorte des Jahres 2026 in Deutschland; 63 Meter Notenband Weltrekord 2025

Landmusikort 2026: Ehrenfriedersdorf (Sachsen) und zwölf weitere Gemeinden sind „Landmusikorte des Jahres 2026“ - BMCO

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Ehrenfriedersdorf (Sachsen) und zwölf weitere Gemeinden sind „Landmusikorte des Jahres 2026“

Landmusikort 2026: Ehrenfriedersdorf (Sachsen) und zwölf weitere Gemeinden sind „Landmusikorte des Jahres 2026“

Der Deutsche Musikrat (DMR) und der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) zeichnen insgesamt 13 Gemeinden als Landmusikorte 2026 aus. Die prämierten Kommunen sind geprägt von einem besonders vielfältigen, ehrenamtlich und professionell getragenen, innovativen und kreativen Kulturleben und sind als lokale Leuchtturmprojekte strahlende Vorbilder für das Musikgeschehen in Deutschland. Neben zehn Förderpreisen wurden drei Bundespreise an Kommunen im ländlichen Raum vergeben: 1. Bundespreis: Stadt Ehrenfriedersdorf (Sachsen) 2. Bundespreis: Gemeinde Reichenwalde (Brandenburg) 3. Bundespreis: Stadt Hirschau (Bayern) Der erste Platz , die Stadt Ehrenfriedersdorf, überzeugte die Fachjury durch die Verbindung traditioneller erzgebirgischer Musikkultur mit modernen Klangwelten, Nachwuchsförderung und internationalen Impulsen. Besondere Auftrittsorte wie die Naturbühne und das Besucherbergwerk, innovative Formate sowie ein breites Konzertangebot zeugen von einer gelebten musikalischen Identität. Zudem ist in Ehrenfriedersdorf im Jahr 2025 ein Weltrekord gelungen: Die Stadt hat ein 63 Meter langes, geklöppeltes Notenband des Steigerliedes geschaffen. Die zehn Gewinner der Förderpreise sind: Ortsgemeinde Becherbach bei Kirn (Rheinland-Pfalz), Stadt Crivitz (Mecklenburg-Vorpommern), Stadt Eibenstock (Sachsen), Gemeinde Gerstetten (Baden-Württemberg), Gemeinde Ilmtal-Weinstraße (Thüringen), Stadt Isselburg (Nordrhein-Westfalen), Gemeinde Lütjensee (Schleswig-Holstein), Gemeinde Oberthal (Saarland), Gemeinde Scheeßel (Niedersachsen) und die Stadt Bad Sooden-Allendorf (Hessen). Bewerben konnten sich nur Orte mit maximal 12.000 Einwohner*innen, die in die Kategorien „eher ländlich“ oder „sehr ländlich“ des Thünen-Instituts fallen. Die drei Bundespreise sind mit 18.000 Euro (1. Preis), 10.000 Euro (2. Preis) und 6.000 Euro (3. Preis) dotiert, die zehn Förderpreise umfassen jeweils 2.000 Euro. Diese Preisgelder sollen für weitere Projekte der Amateurmusik oder für die Zusammenarbeit zwischen Profi- und Amateurmusik eingesetzt werden und neue Initiativen anstoßen. Prof. Lydia Grün , Präsidentin des Deutschen Musikrats, freut sich über die große Resonanz auf dieses Projekt: „Kulturelles Engagement im ländlichen Raum verdient besondere Aufmerksamkeit. Mit viel Leidenschaft, Kreativität und oftmals ehrenamtlichem Engagement entstehen dort musikalische Projekte, die Gemeinschaft stärken und Kulturelle Vielfalt lebendig halten. Der Preis ‚Landmusikort des Jahres‘ würdigt genau diese wichtige Arbeit: Er macht kulturelle Initiativen und ihre Vernetzung sichtbar und gibt wertvolle Impulse für ihre Weiterentwicklung. Allen ausgezeichneten Landmusikorten gratulieren wir herzlich – verbunden mit großem Dank für ihren Einsatz.“ „Die Landmusikorte 2026 sind ein Beweis dafür, was möglich wird, wenn engagierte Menschen und mutige Kommunen gemeinsam für Kultur eintreten. Musik verbindet, stiftet Gemeinschaft und braucht Orte, die das wollen und aktiv gestalten. Genau das sehen wir hier. Allen Preisträgerinnen und Preisträgern gilt mein herzlicher Glückwunsch, und allen, die sich beworben haben: Danke für das Engagement“, so Derya Türk-Nachbaur , Präsidentin des Bundesmusikverbands Chor & Orchester. „In Zeiten, in denen der gesellschaftliche Blick zu oft auf das gerichtet ist, was fehlt oder scheitert, zeigen die Landmusikorte: Es gibt sie, die lebendigen Orte, an denen Musik in all ihren Facetten erklingt und Menschen zusammenbringt. Das ist kein Selbstläufer, das ist gelebtes Engagement. Und das ist ein unschätzbarer gesellschaftlicher Schatz.“ Das Förderprogramm Landmusikort wird im Rahmen des Amateurmusikfonds des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien umgesetzt. Es unterstützt herausragende, innovative Musikprojekte und das ehrenamtliche Engagement in ländlichen Gebieten. Ausgezeichnet wurden besondere musikalische Aktivitäten, die einen Vorbildcharakter haben und somit zur Sichtbarmachung und Vernetzung des Musikgeschehens beitragen. Die Ausgezeichneten erhalten das Gütesiegel „Landmusikort des Jahres“ als Plakette, um bundes- und landesweit für das besondere Engagement sichtbar zu sein. Nach der Bekanntgabe der Gewinner werden nun die Preisübergaben jeweils in den Kommunen selbst geplant und umgesetzt. Weiterlesen: – Hintergrundinfos zu den einzelnen Landmusikorten: PDF – https:

Pressefotos: Ein Alphornspieler gibt eine Kostprobe seiner Kunst. Foto: Rolando de Sousa Download Keyvisual der Kampagne. Foto: Priscilla Du Preetz Download Gemeinsames Singen des Kathedraljugendchors Trier mit Interessierten in Kaiserslautern. Foto: Rolando de Sousa Download 1. Bundespreis – Stadt Ehrenfriedersdorf, Bergparade Annaberg. Foto: Bergmännischer Musikverein Ehrenfriedersdorf e. V. Download 2. Bundespreis – Gemeinde Reichenwalde, Posaunenchorprobe auf dem Wasser. Foto: Posaunenchor Posaunenchor Reichenwalde

Friedersdorf Download Weitere Informationen: Der Deutsche Musikrat (DMR) engagiert sich für die Interessen von rund 16,9 Millionen musizierenden Menschen in Deutschland – 16,3 Millionen Amateurmusizierenden und etwa 600.000 professionellen Musiker*innen – und ist weltweit der größte nationale Dachverband der Musikkultur. Er repräsentiert über 100 Organisationen und Dachverbände des professionellen Musiklebens und des Amateurmusizierens einschließlich der 16 Landesmusikräte. Der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) ist der Zusammenschluss der Amateurmusikverbände in Deutschland und umfasst 21 bundesweit tätige weltliche und kirchliche Chor- und Orchesterverbände mit insgesamt ca. 100.000 angeschlossenen Ensembles. Er vertritt die Interessen der Menschen, die in ihrer Freizeit Musik machen, gegenüber Politik und Öffentlichkeit und ist Mitglied des Deutschen Musikrats. Pressekontakt Melanie Wollenweber | Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bundesmusikverband Chor & Orchester Tel: +49 (0)30 609 807 81 – 55 E-Mail: wollenweber@bundesmusikverband.de Fachliche Ansprechpartnerin Sandy Békési | Leitung Projektförderung Amateurmusikfonds Karl-Marx-Straße 145 | 12043 Berlin Tel: +49 (0)30 609 807 81 34 E-Mail: bekesi@bundesmusikverband.de

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