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title: "Bundesärztekammer veranstaltet Hitzeaktionstag 2026 in Deutschland; 40-Grad-Hitze künftig häufiger"
sdDatePublished: "2026-06-19T11:26:00Z"
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Bundesärztekammer veranstaltet Hitzeaktionstag 2026 in Deutschland; 40-Grad-Hitze künftig häufiger

Juni 2026 - Hitzeaktionstag 2026 - Bundesärztekammer

Hitzeaktionstag 2026 11. Juni 2026 „Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze“ Nikada & Kwangmoozaa

Juni 2026 - Hitzeaktionstag 2026

Der bundesweite Hitzeaktionstag weist jedes Jahr auf die gesundheitlichen Folgen zunehmender Hitze hin und wirbt für wirksame Schutzmaßnahmen auf kommunaler, regionaler und nationaler Ebene.

Beim 4. Hitzeaktionstag stehen Aufklärung und Vernetzung im Mittelpunkt – vor allem mit Blick auf den Schutz vulnerabler Gruppen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke, Kinder und Menschen, die im Freien arbeiten.

Extreme Hitzeereignisse mit langanhaltenden Temperaturen über 40 Grad können künftig auch in Deutschland häufiger auftreten. Deshalb müssen wir uns besser vorbereiten.

Das Positionspapier „Krisenresilienz bei Extremhitze“ zeigt, welche Maßnahmen jetzt nötig sind, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Hitze in Deutschland zu stärken.

Grußvideo von ARD- Wettermoderator Karsten Schwanke

Wie wir uns auf extreme Temperaturen vorbereiten – vom Freizeitsport bis zum Stadion

Online-Veranstaltung am 11. Juni 2026

Die Bundesärztekammer hatte anlässlich des Hitzeaktionstages 2026 zu einer Online-Veranstaltung geladen, die aufzeigen sollte, wie Hitze die Gesundheit beeinflusst und welche vorbeugenden Maßnahmen im Sport- und Versorgungsalltag notwendig sind.

Hitze ist das größte klimabedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland. Sie kann für alle gefährlich werden – und das Risiko wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

Doch das Bewusstsein für die Gefahren von Hitze und die notwendigen Schutzmaßnahmen ist in der Bevölkerung nach wie vor unzureichend ausgeprägt, insbesondere für gefährdete Gruppen wie Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen.

Auch Ärztinnen und Ärzte sind zunehmend gefordert: In Hitzeperioden begegnen sie in ihrer täglichen Arbeit verstärkt hitzebedingten Beschwerden, Erschöpfungssyndromen oder akuten Notfällen. Daher braucht es eine klare Sensibilisierung und die Anwendung effektiver Maßnahmen in der Versorgung von Patientinnen und Patienten.

Diese Herausforderungen spiegeln sich auch im Sport wider. Extreme Temperaturen betreffen alle Bereiche des Sports – vom Schul- und Vereinssport über den Breitensport bis hin zu Profis, inklusive der Fans, Betreuenden und Einsatzkräfte.

Die Klimakrise zwingt uns, sportliche Aktivität neu zu denken: Nur vorbereitete Strukturen, präventive Maßnahmen und eine angepasste Sport- und Gesundheitskultur können gesundheitliche Risiken verringern und die Sicherheit aller Beteiligten gewährleisten.

Ziel der Veranstaltung war es daher, das Bewusstsein für die Risiken von Hitze deutlich zu schärfen. Ärztinnen und Ärzte sowie alle im Sport Tätigen sollen Einblicke erhalten, wie sich Hitze konkret auf Gesundheit, Versorgung und sportliche Belastung auswirkt. Hierfür haben wir Expertinnen und Experten eingeladen, die das Thema Hitzerisiko aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.