Deutsche Nationalmannschaft siegte 7:1 gegen Curaçao in Houston; Schulterschluss beider Mannschaften beim Gebet

WM 2026: Gebet verbindet Fussballstars - Stiftung Zukunft CH

WM 2026: Gebet verbindet Fussballstars

Im WM-Spiel gegen Curaçao siegte die deutsche Nationalmannschaft mit einem klaren 7:1. Ins Visier der Weltöffentlichkeit schafften es jedoch nicht nur die deutschen Tore, sondern ein Bild, das erst nach dem Abpfiff zu sehen war: Es zeigt Spieler aus beiden Mannschaften, die gemeinsam ein Dankgebet sprechen.

Ein Bild generiert Aufmerksamkeit: Wer das WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft verfolgt hat, konnte im Stadion von Houston neben sieben (oder vielmehr acht) Goals einen anderen, herausragenden Moment miterleben. Weit über sportliche Rivalitäten, nationale Grenzen und Weltpolitik hinaus bildeten Mittelfeldspieler Felix Nmecha und Abwehrspieler Jonathan Tah mit fünf Spielern der gegnerischen Mannschaft einen Schulterschluss und senkten gemeinsam die Köpfe zum Gebet.

Im Spiel Gegner, im Glauben Brüder

Felix Nmecha, der bereits beim Verlassen des Mannschaftsbusses mit seiner Bibel in der Hand auffiel, erklärte die im Vorfeld abgesprochene Aktion wie folgt: „Im Spiel sind wir Gegner, aber nach dem Spiel sind wir Christen und somit Brüder. Wir haben einfach ein kurzes Gebet gesprochen, aus Dankbarkeit. Es geht uns darum, dass Jesus durch so ein Spiel geehrt wird.“

Den König aller Könige ehren

Bereits nach seinem Tor fiel Felix Nmecha, der seit 2023 bei Borussia Dortmund kickt, auf, als er auf die Knie ging – als Zeichen, dass aller Ruhm dem König aller Könige gebührt. Auch ein Spieler aus Curaçao setzte ein klares Zeichen für seinen christlichen Glauben und zeigte ein Shirt mit der Aufschrift „ The King’s Return“ (Die Rückkehr des Königs). Dass Nmechas Aktion bei gewissen Fussballfans für Unmut sorgte, ändert nichts am Zeichen, das sie setzt: Nicht der Mammon oder der „Fussballgott“ haben letzte Wort, sondern der Schöpfer von Himmel und Erde.

Dass junge Sportler ihren Glauben an der WM offen bekennen, dürfte mehr als ein Strohfeuer sein. Die junge Generation ist insbesondere im Westen wieder deutlich offener für den christlichen Glauben, als es ihre Eltern waren. Immer mehr Jugendliche sind sich bewusst, dass Tore, Partys und „die grosse Kohle“ allein noch kein erfülltes Leben garantieren. Auf Sinnkrise, Materialismus und Säkularismus folgt historisch gesehen immer die Suche nach ewigen Werten. Das christliche Bekenntnis hört mit der Fussball-WM 2026 nicht auf. Gott sei Dank!

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