Johannes Bruckner und Timo Maier Höhere Landbauschule Rotthalmünster 2026; erhalten Agrarbetriebswirte-Titel.

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Töging/wr Seite 1 von 5 Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Töging a.Inn

07/2026

Aktuelle Informationen rund um Ernährung, Land- und Forstwirtschaft

INHALTSVERZEICHNIS

  1. Amt und Schule 2 Isabella Riedl - Neue Mitarbeiterin im Sachgebiet L 2.2 Landwirtschaft ………………………………. 2 Eva Hilgenpahl - Neue Mitarbeiterin im Bereich Pferdehaltung ………………………………………….. 2 Erfolgreicher Abschluss an der Höheren Landbauschule Rotthalmünster 2026 …………………… 2 Frauen in der Landwirtschaft – vielseitig, innovativ, unverzichtbar ……………………………………… 3 Bayerische BIOERLEBNIS TAGE …………………………………………………………………………………. 3
  2. Pflanzenbau 3 Bienen und Honig – für blühende Landschaften und summende Vielfalt …………………………….. 3 Wasser-Kreuzkraut – wachsames Auge ist notwendig ……………………………………………………… 4
  3. Ernährung und Haushaltsleistungen 4 Online-Umfrage zur Sozialen Landwirtschaft …………………………………………………………………… 4 Betriebszweigentwicklungsseminar – BAUERNHOFGASTRONOMIE 2026/2027 ………………… 5

Veranstaltungstermine finden Sie unter: http://www.aelf-to.bayern.de

Sollten Sie kein Interesse mehr an unserem monatlichen Infobrief haben, können Sie diesen jederzeit per E-Mail (Ruth.Wittmann@aelf-to.bayern.de) abbestellen.

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Töging/wr Seite 2 von 5

  1. Amt und Schule

Isabella Riedl - Neue Mitarbeiterin im Sachgebiet L 2.2 Landwirtschaft Mein Name ist Isabella Riedl und ich bin seit 01.07.2026 am AELF Töging im Sachgebiet L2.2 Bildung und Beratung als Fachberaterin für tierische Erzeu- gung tätig. Zu meinen Aufgaben gehört unter anderem die strategische Un- ternehmensberatung von Betrieben. Neben den Aufgaben am Amt unter- richte ich ab Mitte September zwei Tage pro Woche an der Höheren Land- bauschule in Rotthalmünster. In meiner Freizeit lese ich gerne oder bin draußen unterwegs. Tel.: 08631 6107-2136, E-Mail: Isabella.Riedl@aelf-to.bayern.de Isabella Riedl Eva Hilgenpahl - Neue Mitarbeiterin im Bereich Pferdehaltung Mein Name ist Eva Hilgenpahl, ich bin seit dem 1. Juli 2026 im Sachgebiet L2.3.T „Nutztierhaltung“ des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Fors- ten Töging a. Inn tätig. Nach meiner Berufsausbildung, dem Studium an der Universität Bonn sowie meiner Tätigkeit als Betriebsleiterin unterstütze ich nun das Pferdehaltungs- team des AELF Töging a. Inn. Tel.: 08631 6107-2197, E-Mail eva.hilgenpahl@aelf-to.bayern.de Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. Eva Hilgenpahl Erfolgreicher Abschluss an der Höheren Landbauschule Rotthalmünster 2026 Johannes Bruckner aus Marktl (Landkreis Altötting) und Timo Maier aus Unterreit (Landkreis Mühldorf a.Inn) haben die Höhere Landbauschule Rotthalmünster erfolgreich abgeschlossen. Die Absolventinnen und Absolventen stammen aus Oberbayern, Niederbayern, der Oberpfalz sowie aus Österreich und dürfen sich nun Agrarbetriebswirtinnen und Agrarbetriebswirt nennen.

Mehr Schulleiter Fabian Werner mit Johannes Bruckner Schulleiter Fabian Werner mit Timo Maier Wir gratulieren den neuen Agrarbetriebswirten! Alfred Huber ©Wittmann R. ©Wittmann R.

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Töging/wr Seite 3 von 5 Frauen in der Landwirtschaft – vielseitig, innovativ, unverzichtbar 2026 findet das von den Vereinten Nationen ausgeru- fene “Internationale Jahr der Landwirtin” statt. Diese Initiative stellt Frauen in der Landwirtschaft gezielt in den Mittelpunkt und zeigt auf, welchen Beitrag Frauen in der Landwirtschaft bringen und so zur Ernährungs- sicherung beitragen. Dazu hat das Bayerische Staats- ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF) eine Kampagne ins Leben gerufen, die aus jedem Regierungsbezirk Bayerns eine landwirtschaftliche Unternehmerin portraitiert. Den Regierungsbezirk Oberbayern repräsentiert Land- wirtschaftsmeisterin und Betriebsleiterin Barbara Kamhuber aus dem Landkreis Mühldorf. In ihrem Videoportrait zeigt sie mit welchen Ideen ihr Betrieb weiterentwickelt wurde und welche Standbeine heute ihren Betrieb ausmachen. Das Videoportrait und weitere Informationen zum „Internationalen Jahr der Landwirtin“ finden Sie unter folgendem Link: >Mehr Clara Häuser Bayerische BIOERLEBNIS TAGE 28. August bis 11. Oktober 2026 Von Ende August bis Mitte Oktober öffnen über 150 Höfe, Manufakturen, Küchen und Läden in ganz Bayern ihre Türen. Du bist eingeladen, bei Hoffesten, Kochkursen, Verkostungen oder Führungen hinter die Kulis- sen zu schauen – und Genuss, Vielfalt und echte Begegnungen mitzu- nehmen. >Mehr 2. Pflanzenbau Bienen und Honig – für blühende Landschaften und summende Vielfalt Bienen sind wichtige Bestäuber. Ihr Erhalt schützt Artenvielfalt, Ernten und hat einen hohen ökonomischen Wert. Neben den Honigbienen gibt es viele Wildbienen. In Bayern dominieren rund 520 Solitärarten und etwa 40 Hummelarten. Honigbienen leben in großen Völkern; Wildbienen sind oft einzelgängerisch, haben eine kurze Lebensdauer und fliegen nicht weit (oft 100 – 300 m, manche spezialisieren sich auf bestimmte Pflanzen). Honigbienen decken ein breites Blütenspektrum, Wildbienen bestäuben oft schwer zugängliche Blüten. Zwei Drittel der Blütenpflanzen in gemäßigten Zonen brauchen tierische Bestäuber. Der Verlust von Blütenflächen und kleinteiligen Lebensräumen bedroht die Artenvielfalt und die Bestäubung. Daher nötig: ganzjähriges Blütenangebot (März–Septem- ber) und nahe Nistplätze (offene Bodenstellen, Stängel, Totholz, Mauerspalten). Förderpro- gramme wie KULAP (Bayerisches Kulturlandschaftsprogramm) schaffen Blühflächen mit bis zu 40 Pflanzenarten, die fünf Jahre stehen bleiben. So sind im Landkreis Altötting gut 27 ha und im Landkreis Mühldorf gut 21 ha mit Blühflächen eingesät. In der Gemeinde Winhöring wurde die erste „Beetle Bank“ (Käferbänke/Insektenwälle) auf einer KULAP-Blühfläche in Oberbayern errichtet. Die Bestäubungsleistung der Honigbiene wird für Deutschland auf etwa 3 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Konkrete Schutzmaßnahmen umfassen unter anderem: artenreiche Wiesen erhalten, bienen- freundliche Mahd (kühle, bedeckte Tage; Mähwerke ohne Aufbereiter; gestaffelte Mähzeiten) und gezielte Blühmischungen anlegen. Nur so bleiben unsere Landschaften summende Le- bensräume zum Nutzen von Natur und Landwirtschaft. Ansprechpartner am AELF Töging: Wildlebensraumberater Franz Prinz, Tel. 08631 6107-2116 Dr. Susann Rosenberger © Bayer. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus © Dr. Rosenberger Biene auf Wiesenflockenblume

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Töging/wr Seite 4 von 5 Wasser-Kreuzkraut – wachsames Auge ist notwendig Der besondere Problembereich besteht darin, dass die Pflanze Pyrrolizidi- nalkaloide (PA) enthält. Beim Abbau in der Leber können irreversiblen Le- berschäden entstehen, und PA wirken außerdem krebsauslösend. Bei der Futterkonservierung in Heu oder Silagen werden PA kaum reduziert, wodurch sowohl Tiere (Pferde, Rinder, Schafe) als auch die Lebensmittel- kette bzw. die Vermarktungsfähigkeit der Produkte gefährdet sind. Wasser-Kreuzkraut ist gut an frische bis feuchte Wiesen und Weiden an- gepasst und dort typisch. Sobald ein flächendeckender Bestand mit hoher Besatzdichte entsteht, ist eine Verdrängung meist nur schwer oder gar nicht mehr möglich, da das Samenpotenzial im Boden über Jahrzehnte aktiv bleibt. Eine früh- zeitige Reaktion ist daher unerlässlich. Die Pflanze ist zweijährig bis mehrjährig: Im ersten Jahr erscheinen nur Blattrosetten am Boden, erst im zweiten Jahr bildet sich der Trieb mit den gelben Blütenköpfen. Dadurch ist eine frühzei- tige Erkennung schwierig; genaues Hinsehen ist nötig, um das sich „einschleichende“ Kraut rechtzeitig zu erkennen. Darüber hinaus breitet sich Wasser-Kreuzkraut auch außerhalb von Grünland aus und kann über Samenzuflug befallener Ruderalflächen auf angrenzendes Wirtschaftsgrünland gelangen. Die übliche Ausbreitungsdistanz durch Samenflug liegt bei ca. 50 bis 100 Metern. Um dies zu verhindern oder zumindest zu begrenzen, sollten Samenbildung und Verbreitung auf Freiflä- chen durch sachgerechte Pflege bzw. rechtzeitigen Schnitt eingeschränkt werden. Abgemähte, ausgerissene und ausgestochene Pflanzen dürfen nicht liegen bleiben, sondern müssen abgefahren und vernichtet werden. In den gelben Blütenköpfen der ausgerissenen Pflanzen befinden sich noch keimfähige Samen (Notreife), die an lückenhaften Stellen wieder keimen können. Zusammenfassend gilt: Eine frühzeitige Erkennung, rechtzeitige Pflegemaßnahmen und eine fachgerechte Entsorgung sind entscheidend, um eine Verbreitung zu verhindern und das Risiko für die Tiergesundheit sowie die Produktqualität zu minimieren. In der LfL-Information finden Sie Bestimmungshilfen: https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/informationen/wasserkreuzkraut- erkennen-regulieren-vermeiden_lfl-information.pdf Dr. Susann Rosenberger 3. Ernährung und Haushaltsleistungen Online-Umfrage zur Sozialen Landwirtschaft

Link zur Umfrage: > Teilnahme an Online-Umfrage Anna Huber © LfL-Information Wasserkreuzkraut

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Töging/wr Seite 5 von 5 Online-Infoabend Betriebszweigentwicklungsseminar – BAUERNHOFGASTRONOMIE 2026/2027 BAUERNHOFGASTRONOMIE 2026/27

궁 궂 궃 궄 궅 궆 궇 권 궈 궉 궊 궋 Donnerstag, 06. August 2026 꾿 꿀 꿁 꾬 꿂 18:00–19:30 Uhr 굝 굞 굟 굠 굡 굢 Online über Cisco WebEx 굅 굆 굈 굉 굇 Teilnahme kostenlos

 Zur Anmeldung  Warum teilnehmen? Sie überlegen, auf Ihrem Hof eine Bauernhofgastronomie aufzubauen oder einen bestehen- den Betriebszweig weiterzuentwickeln? Beim unverbindlichen Online-Infotag erhalten Sie ei- nen kompakten Überblick über die Möglichkeiten, den Seminarablauf und Ihre nächsten Schritte. Das erwartet Sie • Einblick in den Diversifizierungszweig Bauernhofgastronomie • Vorstellung des 15-tägigen Betriebszweigentwicklungsseminars • Überblick über Seminarmodule, Veranstaltungstage und Seminarorte Austausch mit den Seminarleiterinnen und Zeit für Ihre Fragen Das Seminar 2026/27 • Start: Ende September 2026 • 15 Seminartage • praxisnah auf landwirtschaftlichen Betrieben mit Bauernhofgastronomie sowie bei ausge- wählten Partnerbetrieben in Bayern Jetzt vormerken lassen! Die Anmeldung zum Betriebszweigentwicklungsseminar wird in den kommenden Tagen frei- geschaltet. Interessierte erhalten hierzu eine gesonderte E-Mail. Zielgruppe Landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Hofnachfolgerinnen und Hof- nachfolger, die sich mit einer Bauernhofgastronomie ein zusätzliches Standbein schaffen oder Ihren Betriebszweig optimieren möchten. Kontakt: Anna Friedrich, AELF Töging a.Inn 08631 6107-2159 anna.friedrich@aelf-to.bayern.de

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Anna Friedrich