---
title: "Junge Planerinnen und Planer präsentieren Ideen zur Zukunftsplanung in der Raumplanung; fünf Thesen zur Rolle im öffentlichen Dienst"
sdDatePublished: "2026-07-28T12:12:00Z"
source: "https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/izr/2026/1/izr-1-2026.html"
topics:
  - name: "construction and property"
    identifier: "medtop:20000235"
  - name: "real estate"
    identifier: "medtop:20000241"
  - name: "infrastructure projects"
    identifier: "medtop:20001245"
  - name: "housing and urban planning policy"
    identifier: "medtop:20000628"
  - name: "regional development policy"
    identifier: "medtop:20001174"
  - name: "environmental policy"
    identifier: "medtop:20000423"
locations:
  - "Germany"
---


Junge Planerinnen und Planer präsentieren Ideen zur Zukunftsplanung in der Raumplanung; fünf Thesen zur Rolle im öffentlichen Dienst

BBSR - Veröffentlichungen - Planungspraxis der Zukunft

Das Heft als eJournal bestellen (auf der Seite des Verlags)

Das Heft als eJournal per E-Mail bestellen: service@steiner-verlag.de

Die Raumplanung steht vor einer komplexen Aufgabe: Raumbezogene Nutzungskonflikte, die angesichts multipler globaler Krisen zunehmen, gilt es im Sinne einer nachhaltigen Raumentwicklung und des Gemeinwohls zu lösen. Die dafür notwendigen Planungsprozesse zu beschleunigen, während gesellschaftlich mehrheitsfähige Lösungen immer schwerer zu finden sind, ist herausfordernd.

Diese IzR -Ausgabe widmet sich den Ideen junger Planerinnen und Planer. Sie präsentieren mögliche Bestandteile einer zukunftsorientierten Planungspraxis, die wesentlich zur Bewältigung der raumbezogenen Herausforderungen beitragen könnten. Beleuchtet wird ein breites Themenspektrum. Es reicht von Beteiligungsverfahren und der Rolle der Regionalplanung in der Transformation bis hin zu kommunaler Wärmeplanung und Bodenpolitik.

Wie sollten Planungsprozesse gestaltet werden, damit zukunftsfähige Lösungen entstehen können? Wie kann die Raumplanung zur Lösung aktueller Herausforderungen beitragen? Neben Beiträgen aus Wissenschaft und Planungspraxis enthält das Heft ein Thesenpapier aus dem Forum Nachwuchs der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft ( ARL ). Dessen zukunftsgerichtetes planerisches Selbstverständnis wird von erfahrenen Fachleuten kommentiert.

Redaktion: Julian Antoni, Markus Gornik, Dr. Martina Hülz, Dr. Katharina Kapitza, Dr. David Pehlke, Kai Reinbold izr@bbr.bund.de

Vorschau auf das nächste Heft

Weitere Infos zu den Bezugsbedingungen und Preisen finden Sie hier: >> weiterlesen

Wie junge Fachleute die Zukunft planen

Diese IzR -Ausgabe stellt die An- und Einsichten junger Fachleute in den Mittelpunkt. Wie stellen sich die Nachwuchskräfte die Planungspraxis der Zukunft vor? Die Raumplanung der nächsten Jahre könnte von überzeugenden Vorschlägen profitieren.

Wie weiter? Thesen für eine zukunftsgerichtete Planungspraxis

Ausgehend von der Jahrestagung des Forum Nachwuchs der ARL 2024 „Future Now! – Von Zukunftsvisionen in die planerische Umsetzung“ ( vgl. Antoni et al. 2025) formuliert der Beitrag aus junger Perspektive fünf Thesen zur Rolle und zum Selbstverständnis von Planerinnen und Planern im öffentlichen Dienst, im Hinblick auf eine gemeinwohlorientierte Planung im Sinne der Neuen Leipzig-Charta.

Zukunft planungsethisch gestalten? Eine Annäherung

Im Spannungsfeld von Wohnungsbau, Flächenschutz, Verfahrensgerechtigkeit und gesellschaftlichem Wandel erkunden drei Stimmen aus der Planungspraxis und -forschung, welche Bedeutung Planungsethik heute hat und warum eine Debatte darüber gerade jetzt wertvolle Impulse für eine „gute“ Zukunft geben kann.

Träge Räume, treibende Kräfte Suburbane Nachverdichtung im Spannungsfeld von Eigentum, Markt und Gemeinwohl

Zwischen Eigenheimideal und dem Druck, neuen Wohnraum zu schaffen, entsteht im suburbanen Raum ein Spannungsfeld um Machtansprüche, die den Boden betreffen: Prozesse der Nachverdichtung offenbaren normativ aufgeladene Aushandlungsprozesse zwischen privatem Eigentum, Marktinteressen und gesellschaftlicher Verantwortung.

Download (PDF, 4 MB, Datei ist barrierefrei

Zwischen Beständigkeit und Veränderungsdruck Regionalplanung und Transformation

Transformationsprozesse verschärfen regionale Flächennutzungskonflikte. Die Regionalplanung ist prädestiniert dafür, diese Konflikte zu entflechten – aber auch bekannt für lange Verfahren, die drängenden Veränderungen entgegenstehen können. Welche Rolle kann die Regionalplanung bei Nachhaltigkeitstransformationen einnehmen?

Planungsinstrumente für eine „gute“ Zukunft Zur Aushandlung von Zukünften in Raum- und Landschaftsplanung sowie bei der Wiederherstellung der Natur

In der Raumplanung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich der Suche nach einer „guten“ Zukunft zu nähern. Dieser Beitrag widmet sich einer instrumentell-planerischen Sicht und zielt darauf ab, potenzielle Räume zur Verhandlung von Zukünften aufzuzeigen. Die im Beitrag eingenommenen Perspektiven sollen eine fachübergreifende Verhandlung anregen.

Generationengerechtigkeit in der Smart City Möglichkeiten für eine zukunftsgerichtete Planung

Wie können Smart-City-Maßnahmen so gestaltet werden, dass sie heute gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und gleichzeitig nicht zulasten zukünftiger Generationen gehen? Am Beispiel von Maßnahmen aus dem Bereich Mobilität und Verkehr zeigt der Beitrag, was Generationengerechtigkeit für digitale und zukunftsorientierte Planung und Stadtentwicklung bedeutet.

Wärmeplanung und Raumplanung Schnittstellen, Synergien und Spannungsfelder

Im Folgenden wird aufgezeigt, weshalb die Transformation der Wärmeversorgungsinfrastrukturen neue räumliche Anforderungen mit sich bringt – und welche raumplanerischen Instrumente die Wärmeplanung unterstützen und fördern können. Wie können Wärmeplanung und Raumplanung zusammenwirken, um die Klimaschutzziele im Wärmesektor zu erreichen?

Hochwasserresilienz durch räumliche Planung Anforderungen im Wandel, Perspektiven für die Zukunft

Hochwasser und Überschwemmungen führen regelmäßig zu großen Schäden. Damit die Risiken reduziert werden können, bedarf es einer zielgerichteten Planungspolitik. Retentionsraum muss weiterhin gesichert und zurückgewonnen werden und es bedarf eines risikobasierten Planungsansatzes. Reaktive Rückbaumaßnahmen gefährdeter Siedlungs- und Infrastrukturen gilt es mitzudenken.