BBU und Berliner Genossenschaften legen gemeinsames Positionspapier in Berlin vor; fünf konkrete Forderungen an Berliner Politik
BBU-Magazin Nr. 5-2026 | BBU-Nachrichten
Berlin befindet sich im Wahlkampf. Damit rücken auch die Fragen nach bezahlbarem Wohnen und Neubau sowie die Vereinbarkeit von Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit wieder in den Mittelpunkt. Passend dazu haben wir für diese Ausgabe die Spitzenkandidierenden Stefan Evers, Steff en Krach, Werner Graf, Elif Eralp und Christoph Meyer zu ihren Vorstellungen für die Zukunft der Stadt und des Wohnens befragt (ab Seite 67). Zudem laden wir Sie mit den BBU-Stadtgesprächen wieder zum Dialog zwischen Politik und Wohnungswirtschaft ein, Termine und Anmelde-Infos auf Seite 31.
Gerade in Zeiten großer Herausforderungen sind Sachlichkeit und die Suche nach gemeinsamen Lösungen wichtiger denn je. Dass die soziale Wohnungswirtschaft dabei nicht nur Teil der Debatte, sondern vor allem Teil der Lösung ist, zeigte der Parlamentarische Abend des BBU . Er bot seinen rund 230 Gästen die Gelegenheit, die aktuellen Herausforderungen für Wohnungspolitik, der Branche und ihren Partnern in der maritimen Atmosphäre des Tempelhofer Hafens angeregt zu diskutieren – den Bericht mit großer Fotostrecke finden Sie ab Seite 14.
Zum Internationalen Tag der Genossenschaften Anfang Juli fand die Erste Berliner Genossenschaftstour mit politischer Prominenz statt. Hier standen nicht nur beispielhafte Projekte genossenschaftlichen Neubaus und Engagements im Fokus – BBU und Genossenschaften legten auch ein erstes gemeinsames Positionspapier mit fünf konkreten Forderungen an die Berliner Politik vor (Seite 8). Zudem stellen Berliner Genossenschaften in einer neuen BBU-Broschüre die beeindruckende Vielfalt ihrer aktuellen Neubauprojekte vor: von bedarfsgerechter Nachverdichtung über Dachgeschossaufstockungen und Bauen mit Holz bis hin zu innovativen Hochhäusern und neuen Quartieren für alle Generationen – Infos zum Download und zur Bestellung auf Seite 13.
Neben den (wohnungs-)politischen Themen richtet diese Ausgabe den Blick auf das Engagement unserer Mitgliedsunternehmen aus Berlin und Brandenburg . Ab Seite 26 stellen wir die „Gewohnt Gut“-Projekte aus der Stadt Brandenburg und Finsterwalde vor (dort fand die bereits 150. Verleihung statt!). In dieser Rubrik haben wir auch wieder zwei „Nachgefragt“-Interviews: zum einen mit der Hilfswerk-Siedlung Berlin , die zunehmend auch in Brandenburg baut (Seite 42), zum anderen mit der Marzahner Tor eG , die wir zu ihrem bemerkenswerten genossenschaftlichen Hochhaus-Projekt befragt haben (Seite 48). Sie stehen exemplarisch für die Innovationskraft und das Engagement der sozialen Wohnungswirtschaft in unserer Region.
Aktuelle Entwicklungen nimmt auch die BBU-Betriebskostenauswertung in den Blick. Sie zeigt, dass der Kostendruck bei den Nebenkosten weiterhin hoch bleibt und macht deutlich, welche Faktoren die Betriebskosten in Berlin und Brandenburg derzeit besonders beeinflussen. Mehr dazu im Datenportal auf unserer Website und auf Seite 77.
Außerdem haben wir für unsere Interviewseite „3 Fragen an …“ mit Jochen Icken von der Märkischen Scholle aus Berlin gesprochen. Seine lesenswerten Antworten finden Sie auf Seite 76.
Besonderer Vertreter, Bereichsleiter und Pressesprecher