Bischof Dr. Stefan Oster feiert 125 Jahre Pfarrei Kirchberg v. W. in Kirchberg; Oster 25-jähriges Priesterjubiläum.

125 Jahre Pfarrei Kirchberg v. W. | Bistum Passau

125 Jahre Pfarrei Kirchberg v. W.

Das ganze Dorf war auf den Beinen

125 Jahre Pfarrei Kirchberg v. W. wurde mit Bischof Dr. Stefan Oster gefeiert.

Der Fei­er anläss­lich des 125 jährigen Bestehens der Pfar­rei Kirch­berg v. W. könn­te man das Attri­but ver­lei­hen ​ „ Das gan­ze Dorf ist auf den Bei­nen“, denn am ver­gan­ge­nen Sonn­tag war, gefühlt, das gan­ze Dorf unter­wegs, um den Pas­sau­er Diö­ze­san­bi­schof Dr. Ste­fan Oster SDB zu emp­fan­gen und gemein­sam mit ihm den Fest­got­tes­dienst in der Pfarr­kir­che St. Johan­nes der Täu­fer zu fei­ern. Auf dem ​ „ Ranz­in­ger Park­platz“ ver­sam­mel­ten sich die Blas­ka­pel­le Kirch­berg v. W. und die ört­li­chen Ver­ei­ne zum Emp­fang des Bischofs, der von Orts­pfar­rer Mar­kus Krell und Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Fürst herz­lich begrüßt wur­de. Die offi­zi­el­le Begrü­ßung des Bischofs und der sons­ti­gen Ehren­gäs­te mach­te in der Pfarr­kir­che der Spre­cher des Pfar­rei­aus­schus­ses, Hans Bildl, denn neben Bischof Dr. Ste­fan Oster SDB stan­den am Altar auch noch Pfar­rer Mar­kus Krell, Pfarr­vi­kar Pater Jobi Jose, Pfr. i. R. Georg Duschl, Prof. em. Dr. Otto Schwankl und Pfr. Lud­wig Klarl. Er drück­te sei­ner Freu­de dar­über aus, dass auch Ver­tre­ter der Pfar­rei Otters­kir­chen gekom­men waren, denn die­ser gehör­te Kirch­berg v. W. vor der Über­tra­gung der Selb­stän­dig­keit als Pfar­rei vie­le Jah­re an. Pfr. Mar­kus Krell stell­te in sei­nen Ein­füh­rungs­wor­ten zum Fest­got­tes­dienst das Gebet in den Vor­der­grund mit dem Grund­satz: ​ „ Wer recht zu beten weiß, weiß auch zu leben“. Rück­bli­ckend auf die ver­gan­ge­nen 125 Jah­re stell­te sich für ihn die Fra­ge: ​ „ Wie haben die Vor­fah­ren das Pfarr­le­ben gestaltet?“

In sei­ner Pre­digt ging der Bischof auf die Ent­ste­hung der Pfar­rei Kirch­berg v. W. ein, und stell­te fest, dass es zur Zeit der Grün­dung vie­le Pries­ter gab und der dama­li­ge Pas­sau­er Diö­ze­san­bi­schof wäh­rend sei­ner Amts­zeit 50 Pfar­rei­en in die Selb­stän­dig­keit ent­ließ, dar­un­ter auch Kirch­berg. Der Bischof nahm auch Bezug auf die sonn­täg­li­chen Lesun­gen, wie aus dem Alten Tes­ta­ment vom wei­sen König Salo­mo ( 1 Kön 3 , 5 . 7 – 12 ), der vom Herrn nur ein hören­des Herz erfleht, um Gutes vom Bösen unter­schei­den zu kön­nen. Im Sonn­tags­evan­ge­li­um (Mt 13 , 44 − 52 ) nahm er Bezug auf das eine Gleich­nis vom ver­gra­be­nen Schatz im Acker, der das Leben des Fin­ders völ­lig ver­än­der­te und spann­te den Bogen zur Ist-Zeit, wo prä­gen­de Ereig­nis­se das Leben von Men­schen ver­än­dern, wie die Aus­übung von Sport, oder das Ken­nen­ler­nen eines Men­schen, der einen fas­zi­niert bis hin zur Bezie­hung zu Gott.

Die musi­ka­li­sche und gesang­li­che Umrah­mung des Fest­got­tes­diens­tes gestal­te­ten die Blas­ka­pel­le Kirch­berg, der Frau­en­chor Kirch­berg mit Tho­mas Tau­send­pfund an der Orgel und am Pia­no, sowie mit Ame­lie Mit­ter­mei­er an der Quer­flö­te und Andrea Kobler und Armin Sal­ler. Nach dem ​ „ Lied aller Kir­chen­lie­der – Gro­ßer Gott, wir loben Dich“, das von den Got­tes­dienst­teil­neh­mern aus vol­ler Keh­le gesun­gen wur­de, ging Pfar­rei­spre­cher Hans Bildl noch ein­mal auf die 125 jährige Geschich­te der Pfar­rei Kirch­berg v. W. mit ihrer Pfarr­kir­che St. Johan­nes der Täu­fer, als Wahr­zei­chen von Kirch­berg ein und stell­te deren Geschich­te in den Mit­tel­punkt, denn hier wur­den schon fest­li­che Got­tes­diens­te gefei­ert, aber auch Got­tes­diens­te, die mit Trau­er über das Able­ben eines Men­schen erfüllt waren. Er erin­ner­te auch noch an die Trieb­fe­dern für den Erwerb der Selb­stän­dig­keit als Pfar­rei als Men­schen, die der Kir­che ein Gesicht gaben. Ver­bun­den mit dem Dank an Bischof Dr. Ste­fan Oster SDB für die Zele­bra­ti­on des Fest­got­tes­diens­tes und der Gra­tu­la­ti­on zu des­sen 25 jährigem Pries­ter­ju­bi­lä­um über­reich­ten ihm er und Kir­chen­pfle­ger Hein­rich Striedl einen klei­nen Prä­sent­korb mit Erzeug­nis­sen aus der Pfar­rei Kirch­berg v. W.

Auch Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Fürst dank­te dem Bischof für den schö­nen Got­tes­dienst mit der tief­grün­di­gen Pre­digt und sprach der Pfar­rei Kirch­berg v. W. sei­ne per­sön­li­chen Glück­wün­sche, aber auch die des gesam­ten Gemein­de­ra­tes zum 125 jährigen Bestehen aus.

Die Jugend­grup­pe Kirch­berg v. W. lud ein zur Teil­nah­me an der Wim­pel-Chall­enge, bei der es dar­um ging, mög­lichst vie­le Wim­pel zu gestal­ten, damit ein Kreis aus Wim­peln um die Pfarr­kir­che geschlos­sen wer­den konn­te. Die Kin­der­gar­ten­kin­der zeig­ten dem Bischof ihre San­ges­küns­te mit dem Lied vom gemein­sa­men Hän­de­hal­ten, wor­über er sich freu­te und die Kin­der ein­zeln seg­ne­te. Nach dem Schluss­se­gen gelei­te­te die Blas­ka­pel­le die Got­tes­dienst­teil­neh­mer in die Orts­mit­te von Kirch­berg, wo rund um die Kir­che Tische und Bän­ke für das gemein­sa­me Pfarr­fest auf­ge­baut waren.

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