Schulleitung legt Schulentwicklungsprogramm dem Berufsschulbeirat vor; Genehmigung der Änderungen in der nächsten Sitzung erwartet

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Schulentwicklungsprogramm

Stand: Schuljahr 2025/2026

Das Schulentwicklungsprogramm bündelt die kurz-, mittel- und langfristigen Entwicklungsziele und Maßnahmen der Schule und gibt ihnen einen verbindlichen Rahmen. Es knüpft an den bestehenden Ansätzen an und nutzt bewährte Instrumente. Dadurch wird ein auf die Ressourcen der Schule abgestimmtes Vorgehen gesichert. Die Qualitätsverantwortung der einzelnen Schule wird gestärkt. Die Beteiligung der Schulgemeinschaft bei diesem Prozess ist eine große Chance, die einzelne Schule im Konsens zu gestalten.

Das Schulentwicklungsprogramm ist die Grundlage für die schulische Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung, das im Dialog der schulischen Gremien entsteht. Es gründet auf einem Schulprofil, basiert auf Entwicklungszielen, die sich aus drei Quellen speisen: den Zielvereinbarungen, die im Anschluss an die externe Evaluation zwischen Einzelschule und Schulaufsicht (Regierung von Oberbayern) geschlossen wurden, den weiteren Entwicklungszielen, die aus innerschulischen Prioritäten erwachsen sind und den pädagogischen bzw. bildungspolitischen Vorgaben. Diese Entwicklungsziele werden in einem Zieltableau gebündelt. Hieraus lässt sich ein konkretes Handlungsprogramm ableiten. Das Schulentwicklungsprogramm unterliegt einer kontinuierlichen Reflexion und Anpassung aufgrund innerschulischer Evaluationsroutinen.

Das Schulentwicklungsprogramm wird in der nächsten Sitzung des Berufsschulbeirats zur Genehmigung der Änderungen vorgelegt.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Schulleitung und Schulentwicklungsgruppe ……………………………………………………………………………. 3
  2. Schulprofil ………………………………………………………………………………………………………………………….. 5
  3. Zieltableau …………………………………………………………………………………………………………………………. 7
  4. Formulierung eines Handlungsprogramms …………………………………………………………………………… 10
  5. Umsetzung des Handlungsprogramms ………………………………………………………………………………… 16

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  1. Schulleitung und Schulentwicklungsgruppe

Der Schulleitung kommt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung eines Schulentwicklungsprogramms zu. Sie initiiert und steuert den gesamten Schulentwicklungsprozess mit operativer Unterstützung durch eine entsprechende Arbeitsgruppe. Außerdem stellt sie die Verbindlichkeit des Prozesses sicher. Die Schulleitung setzt sich folgendermaßen zusammen: Schulleiterin: OStD Ingrid Link Stellv. Schulleiter: StD Marco Hoffmann Weitere stellv. Schulleiterin: StDin Michaela Then Mitarbeiterin der Schulleitung: OStRin Andrea Schittko Mitarbeiter der Schulleitung: StD Florian Noichl Mitarbeiterin der Schulleitung: StDin Marion Delitz Mitglied der Erweiterten Schulleitung: StD Jochen Fröhlich Mitglied der Erweiterten Schulleitung: OStRin Verena Franke Mitglied der Erweiterten Schulleitung: StD Michael Eiermann Mitglied der Erweiterten Schulleitung: FOLin Katharina Kreutzkamm Systembetreuer: StR Florian Zierer

Die Schulentwicklungsgruppe (SE), in der Repräsentantinnen und Repräsentanten vieler Gruppen der Schulgemeinschaft vertreten sind, ist operatives Ausführungsorgan der Schulentwicklungsarbeit und verantwortet die Koordination, Redaktion und regelmäßige Anpassung des Schulentwicklungsprogramms. Die Initiative für die Einrichtung einer SE- Gruppe geht von der Schulleitung aus, die auch selbst in dem Gremium vertreten ist. Die Schulentwicklungsgruppe setzt sich zusammen aus Mitgliedern der Fachbereiche, dem Innenkoordinator und mind. einem Mitglied des Schulleitungsteams. Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Es finden regelmäßige Treffen in Präsenz oder online statt.

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Aktuell gibt es darüber hinaus Arbeitskreise und Initiativgruppen: AK Digitalisierung AK Sauberkeit AK Lehrkräftegesundheit AK Kantine AK Neue Kollegen AK “Wir leben Werte” AK BNE AK Mobilität

Die Schulentwicklungsgruppe setzt sich aktuell folgendermaßen zusammen: OStRin Andrea Schittko, Abteilung Metalltechnik, AK Digitalisierung, Medienkonzeptteam, Mitarbeiterin in der Schulleitung, Leitung Schulentwicklungsgruppe StR Benedikt Klingler, Abteilung Metalltechnik, AK Digitalisierung, AK Sauberkeit, AK Mobilität StRin Lena Schmöller, Abteilung Wirtschaft und Verwaltung StR Markus Maier, Abteilung Metalltechnik, AK Digitalisierung, AK Sauberkeit StR Philipp Schmidt, Abteilung Metalltechnik, AK Digitalisierung OStRin Susanne Mutzl, Abteilung Elektrotechnik/IT StR Manfred Treitinger, Abteilung Wirtschaft und Verwaltung, AK Digitalisierung, Innenkoordinator StR Michael Geiling, Abteilung Metalltechnik, AK BNE, Umweltbeauftragter

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  1. Schulprofil Das Schulprofil wurde auf Grundlage der Ergebnisse der externen Evaluation sowie anhand aktueller Zahlen erstellt. Rahmenbedingungen: Lage: Flughafennähe, dadurch geringe Arbeitslosigkeit im Landkreis, aber relativ hoher Anteil an Jugendlichen ohne Ausbildungsverhältnis Standorte: Wippenhauser Straße und Außenstelle Am Steinpark Ausstattung: jedes Klassenzimmer mit Rechner und Beamer, 12 EDV-Räume, mehrere Tabletklassensätze, viele Klassenzimmer mit Apple TV, verschiedene Praxisräume, Werkstätten für Metall- und Nahrungsberufen, gemeinsames Lehrerzimmer und dezentrale Vorbereitungszimmer, täglicher Kantinenbetrieb, Systembetreuung unterstützt durch externen Systempartner, Lehrerdienstgeräte (Laptop, Tablet oder Convertible), Leihgeräte für Schülerinnen und Schüler/Studierende

Kollegium: • Ca. 148 Lehrkräfte • multiprofessionelles Team bestehend aus zwei Jugendsozialarbeitern an Schulen (JaS), Schulsozialpädagogin, Schulpsychologin • Kriseninterventionsteam bestehend aus zwei Jugendsozialarbeitern an Schulen (JaS), zwei Lehrkräften, Schulpsychologin • Mobiler Sonderpädagogischer Dienst (MSD) • Lehrkraft mit sonderpädagogischer Zusatzqualifikation • Ansprechpartnerinnen für Inklusion

Schülerinnen und Schülerzahlen und Studierendenzahlen (Stand 09/2025): BSZ gesamt: 2492 Schülerinnen/Schüler/Studierende

Berufsbilder der Schulen: Fachrichtungen mit Ausbildungsberufen der Staatlichen Berufsschule: Wirtschaft und Verwaltung: Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement (BM), Industriekaufmann/-kauffrau (IK), Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung (SK) sowie Logistik-Bachelor Bayern, Servicekaufmann/-kauffrau im Luftverkehr (KL), Kaufmann /Kauffrau im Einzelhandel (EH), Verkäufer/-in (EH)

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Metalltechnik: Industriemechaniker/-in, Feinwerkmechaniker/-in, Anlagenmechaniker/-in (BGJ), Konstruktionsmechaniker/-in (BGJ), Metallbauer/-in (BGJ), Spengler/-in (BGJ), Kfz-Mechatroniker/-in, Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Werkfeuerwehrmann/-frau Elektro- und Informationstechnik: Berufsgrundschuljahr (BGJ) für alle elektrotechnischen Ausbildungsberufe aus Industrie und Handwerk, Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Systemelektroniker/-in und kaufmännische IT-Berufe (BGJ), Fachinformatiker/in - Systemintegration und Anwendungsentwicklung Nahrung: Bäcker/-in, Konditor/-in (Grundstufe), Fleischer/-in, Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk - Schwerpunkt Bäckerei/Konditorei, Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk - Schwerpunkt Fleischerei Berufe der Staatliche Berufsfachschule für Kinderpflege: Staatlich geprüfte Kinderpfleger/-in Kinderpflegeausbildung mit erhöhtem Praxisanteil (KiPrax) Fachakademie für Sozialpädagogik: Gegliederte Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieher/-in, Praxisintegrierte Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieher/-in, Sozialpädagogisches Einführungsjahr (SEJ) Berufsvorbereitung: (BVJ inkl. BVJ-Neustart) inkl. Modell der Berufsintegration (DK-BS, BIK-V, BIK)

Inhaltliche Themen: Systematische Qualitätsentwicklung durch QmbS, Digitalisierung, BNE, Lehrkräftegesundheit, Schulerlebnispädagogik; weitere Arbeitskreise und Mitwirkungsmöglichkeiten: AK neue Kollegen, AK Gemeinsam für mehr Sauberkeit, AK Mobilität, AK Wir leben Werte, Lehrersportgruppen.

Besonderheiten: Seminarschule für Wirtschaft, Metalltechnik und Berufssprache Deutsch, Fachlehrerausbildung, Praktikumsschule der TUM (TUMpaedagogicum, SFP für Wirtschaft und Metall), Begleitung Seminar Social Entrepreneurship TUM Wipäd, individuelle Deutschförderung, Schulteam Berufssprache Deutsch, verschiedene Plusprogramme im Bereich Wirtschaft/Verwaltung, Tutorensystem, Neubau in den kommenden Jahren, Kooperationspartner, Praxisintegrierte Ausbildung und SEJ, Erasmus-Programm, Supervisionsangebot, kollegiale Hospitation, Musical, Schülerbibliothek, päd. Tage in der Regel alle zwei Jahre Freitag/Samstag außer Haus, Förderverein des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Freising e.V.

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  1. Zieltableau

Zusammenhang zwischen Schulentwicklungprogramm (SEP) und Schulspezifischem Qualitätsverständnis (SQV)

Das aktuelle Zieltableau des BSZ Freising setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen:

  • Ziel- und Handlungsvereinbarungen mit der Regierung von Oberbayern (HV)
  • Aktuelle bildungspolitische Schwerpunktsetzung (Medienkonzept) (BP)
  • Schulinterne Schwerpunktsetzung z.B. aus den Ergebnissen der internen Evaluation (SZ)

Einflussfaktoren auf das SEP

SQV Ziele, die das BSZ Freising erreichen will: SQV Ziel 1: Alle am Schulleben Beteiligten sind zufrieden. SQV Ziel 2: Die Unterrichtsqualität ist auf einem hohen Niveau. SQV Ziel 3: Die Arbeit mit Jugendlichen ohne Ausbildungs- verhältnis und mit berufsschulpflichtigen Asylbewerbern und Flüchtlingen (BAF) ist erfolgreich. SQV Ziel 4: Die Lehr- und Lernatmosphäre ist angenehm. SQV Ziel 5: Die technische Ausstattung entspricht den Anforderungen einer modernen Schule. SQV Ziel 6: Verwaltungsabläufe sind effektiv. SQV Ziel 7: Die Informationen werden zeitnah und adressaten- gerecht weitergegeben. SQV Ziel 8: Allen am Schulleben Beteiligten finden bei Bedarf Unterstützung. SQV Ziel 9: Leistungserhebungen und deren Ergebnisse haben Einfluss auf den Unterricht. SQV Ziel 10: Schüler-/innen und Lehrkräfte pflegen regionale, nationale und internationale Beziehungen. SEP Kurz-, mittel und langfristige Ziele, die unser Schulzentrum aktiv bearbeitet SQV

SEP

Zielvereinbarung mit der ROB Ziele der Medienbildung Lehrkräftegesundheit, ausgewählte Ziele der Abteilungen Ergebnisse der externen Evaluation Bildungspolitische Schwerpunktsetzung Schulische Schwerpunktsetzung

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Zieltableau

Prozessqualität: Unterricht & Erziehung Qualitätstableau: Modul A / Modul B / Modul D Prozessqualität Schule Qualitätstableau: Modul B Ergebnisse der schulischen Arbeit und Umgang mit diesen Ergebnissen Rahmenbedingungen Kurzfristig (ca. 1 Jahr) <wird jährlich zum Ende des Schuljahres aus der Reflexion des aktuellen Jahres von den Abteilungen erstellt und extern dokumentiert> Mittelfristig (2-3 Jahre) Z1(HV) Schulexterne Personen und Institutionen sind gezielt in schulische Aktivitäten eingebunden. Erhaltungsziel Z3(HV) Die Schülerinnen und Schüler/Studierende erhalten Gelegenheiten, sich Strategien anzueignen, mit denen Wissen nachhaltig erworben werden kann. Z4(HV) Ein schulinternes Konzept zur berufssprachlichen Förderung ist auf Grundlage der neuen Lehrpläne und der individuellen schulischen Gegebenheiten entwickelt