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title: "Goldbach PalliativPflegeTeam, PalliativQuartier Hamburg und FC St. Pauli starten langfristige Partnerschaft in Hamburg; Mehr Sichtbarkeit von Palliativversorgung in Gesellschaft"
sdDatePublished: "2026-07-28T09:04:00Z"
source: "https://www.fcstpauli.com/news/goldbach-neuer-partner-des-fc-st-pauli"
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Goldbach PalliativPflegeTeam, PalliativQuartier Hamburg und FC St. Pauli starten langfristige Partnerschaft in Hamburg; Mehr Sichtbarkeit von Palliativversorgung in Gesellschaft

Gemeinsam Haltung zeigen: Goldbach PalliativPflegeTeam, PalliativQuartier Hamburg und der FC St. Pauli starten langfristige Partnerschaft

Gemeinsam Haltung zeigen: Goldbach PalliativPflegeTeam, PalliativQuartier Hamburg und der FC St. Pauli starten langfristige Partnerschaft

Was auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint, passt auf den zweiten perfekt zusammen: Das Goldbach PalliativPflegeTeam, das PalliativQuartier Hamburg und der FC St. Pauli gehen eine langfristige Partnerschaft ein. Gemeinsam wollen sie dafür sorgen, dass die Themen schwere Erkrankung, Palliativversorgung, Sterben, Tod und Vorsorge mehr Sichtbarkeit bekommen – mitten in der Gesellschaft und mitten im Leben.

Denn eines verbindet alle drei Partner: die Überzeugung, dass jeder Mensch zählt. Und dass Würde, Respekt und Solidarität nicht dort enden dürfen, wo das Leben schwer wird.

Ob auf den Rängen des Millerntors, im Stadtteil oder am Lebensende – Gemeinschaft bedeutet, füreinander einzustehen. Genau diese Haltung bildet das Fundament der neuen Zusammenarbeit. Ziel der Partnerschaft ist es, Berührungsängste abzubauen, Wissen über Palliativversorgung und Hospizarbeit zu vermitteln und Menschen frühzeitig zu ermutigen, sich mit Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und ihren persönlichen Wünschen für die letzte Lebensphase auseinanderzusetzen.

Gleichzeitig möchten die Partner dazu beitragen, dass mehr Menschen dort versorgt werden und sterben können, wo sie es sich wünschen: in ihrer vertrauten Umgebung, begleitet von ihren Angehörigen und einem professionellen Netzwerk aus Medizin, Pflege und weiteren Unterstützenden.

Gerade auf St. Pauli und dem Kiez prägen Leidenschaft und Vielfalt den Alltag. Doch zu dieser Gemeinschaft gehören auch schwer erkrankte Menschen, Familien in Abschiedssituationen und Angehörige, die täglich Verantwortung übernehmen. Auch und insbesondere ihre Geschichten verdienen Aufmerksamkeit.

Die Partnerschaft versteht sich deshalb ausdrücklich als gesellschaftliches Bündnis. Sie steht für Menschlichkeit, Vielfalt, Respekt und Demokratie. Das Goldbach PalliativPflegeTeam, das PalliativQuartier Hamburg und der FC St. Pauli treten gemeinsam jeder Form von Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Ausgrenzung entgegen.

Die Würde des Menschen ist unantastbar – ohne Ausnahme

Luca Steinhaus, Sales Manager beim FC St. Pauli: „Die Partnerschaft zwischen dem Goldbach Palliativpflegeteam, dem Palliativ-Quartier und dem FC St. Pauli steht in unserem Verständnis, den Sport als Plattform zu begreifen, um gesellschaftlich unterrepräsentierte Themen mehr Aufmerksamkeit zu geben. Dabei verbinden uns nicht nur Themen, Überzeugungen und Herausforderungen, sondern vielmehr auch die Menschen aus der Stadt und dem Viertel, die wir in dieser Partnerschaft in den Vordergrund stellen wollen. St. Pauli sind wir alle und nur gemeinsam können wir Vorurteile abbauen und die Solidarität in unserer Gesellschaft stärken.“

In einer gemeinsamen Erklärung sagen die Partner:

„Wir sind überzeugt, dass Menschlichkeit dort beginnt, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Jeder Mensch hat das Recht, seine letzte Lebensphase in Würde, mit Respekt und guter Begleitung zu erleben. Gemeinsam möchten wir dazu beitragen, dass Sterben als Teil des Lebens verstanden wird – und, wenn Menschen es sich wünschen, auch wieder häufiger zu Hause stattfinden kann. Wir wollen informieren, Vorurteile abbauen, Vorsorge stärken und zeigen, dass Solidarität weit über den Alltag hinausreicht.“

In den kommenden Monaten entstehen gemeinsame Informationsveranstaltungen, Begegnungsformate und Projekte, die Menschen miteinander ins Gespräch bringen und die Palliativversorgung als wichtigen Bestandteil einer solidarischen Stadtgesellschaft sichtbar machen.

Die Kooperation ist dabei bewusst langfristig angelegt. Sie soll nicht nur Aufmerksamkeit schaffen, sondern einen gesellschaftlichen Dialog fördern.

Foto: Antonin Cejka & Valerie Altmann-Gamairi

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