---
title: "Hamburg setzt KI in der Verwaltung ein; 926.312 Prompts 2025"
sdDatePublished: "2026-07-28T11:07:00Z"
source: "https://www.hamburg.de/resource/blob/1203310/7dcb3a40bac7e2e7ee25903be5944e91/pb-2026-kapitel-5-data.pdf"
topics:
  - name: "government employee"
    identifier: "medtop:20000595"
  - name: "government policy"
    identifier: "medtop:20000621"
  - name: "information technology and computer science"
    identifier: "medtop:20000763"
  - name: "artificial intelligence"
    identifier: "medtop:20001298"
  - name: "data protection policy"
    identifier: "medtop:20000627"
  - name: "employment"
    identifier: "medtop:20000509"
  - name: "labour market"
    identifier: "medtop:20000523"
locations:
  - "Hamburg"
---


Hamburg setzt KI in der Verwaltung ein; 926.312 Prompts 2025

Personalbericht 2026 Kapitel 5

05

ZUKUNFTS-
FÄHIGE
PERSONALARBEIT

Die Freie und Hansestadt Hamburg setzt
auf digitale Werkzeuge, um eine zeit-
gemäße und effiziente Zusammen-

arbeit zu ermöglichen. Moderne Büro-
kommunikationslösungen unterstützen
die tägliche Arbeit, erleichtern den Aus-
tausch und fördern die Vernetzung über
Bereichsgrenzen hinweg. Gleichzeitig
erproben wir den verantwortungsvollen
Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI)
in der Verwaltung.
Die KI-Anwendung LLMoin hilft dabei,
Informationen schneller zu finden,
Texte effizient zu erstellen und Routine-
aufgaben zu automatisieren – immer
unter Berücksichtigung von Datenschutz,
Transparenz und ethischen Standards.
So schaffen wir die Grundlage für eine
moderne, bürgernahe Verwaltung und
stärken Hamburg als attraktive, inno-
vative Arbeitgeberin.
Zahlen für Kalenderjahr 2025
1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2025
LL Moin: Nutzungsverteilung nach Anfragetyp
Anzahl der Prompts
Gesamtzahl
926.312
Freies Prompten
668.833
Inhaltsgenerierung
111.965
Zusammenfassungen
80.322
Recherche
65.192
Aktive Nutzende
Digitale Kollaborationsplattform
19.777
Die Arbeitgeberin Hamburg nutzt digi-
tale Werkzeuge für eine moderne Zu-
sammenarbeit und erprobt den verant-
wortungsvollen Einsatz von KI in der
Verwaltung.
44
KAPITEL 05 // ZUKUNFTSFÄHIGE PERSONALARBEIT

Die Frage, wie wir zukünftig arbeiten
wollen, ist vielschichtig. Geht es um den
Arbeitsort, zeigt sich, dass das Modell,
für das sich die FHH entschieden hat, gut
funktioniert. Nach der Evaluation der Ver-
-
-
-
-
-
-
einbarung gemäß § 93 HmbPersVG zum
Dienst an einem anderen Ort im Jahr 2024
hatten sich keine inhaltlichen Änderungs
bedarfe hinsichtlich der Möglichkeiten
zum Arbeiten im Homeoffice ergeben.
Beschäftigte der Arbeitgeberin Hamburg
konnten auch 2025 unter der Beachtung
der Prämisse einer guten Aufgaben-
erledigung und im Rahmen der 60/40-
Prozent-Regel flexibel entscheiden, von
wo sie arbeiten möchten. Auf diese Weise
können berufliche und private Belange gut
miteinander in Einklang gebracht werden.
Die Auswertung zeigt, dass mobile Arbeit
mit einer Gesamtquote von 31,4 Prozent
weiterhin regelmäßig genutzt wird. Die
Dienststelle stellt mit einer Quote von
66,9 Prozent jedoch nach wie vor den
Hauptarbeitsort vieler Beschäftigter dar.
Als familienfreundliche Arbeitgeberin
bietet Hamburg auch mit Blick auf die
Arbeitszeit viel Flexibilität. Teilzeit, Eltern
zeit und Sabbaticals sind möglich und
werden durch die Beschäftigten auf allen
Ebenen in Anspruch genommen. Führung
ist bei der FHH auch in Teilzeit möglich,
entweder einzeln oder auch in einem
Führungstandem. Geteilte Führungs-
modelle haben eine lange Tradition in der
Verwaltung der FHH. Seit 2023 wird das
Konzept noch gezielter gefördert, indem
beispielsweise Stellen, die mit einem
Führungstandem besetzt werden, mit bis
zu 120 Prozent besetzt werden können.
Diese Instrumente tragen dazu bei, Füh
rungsaufgaben gut erledigen zu können
und gleichzeitig auf individuelle Lebens
situationen Rücksicht zu nehmen. Auch
in besonderen Lebenslagen, etwa bei
der Pflege von Angehörigen, stehen unter
stützende Instrumente zur Verfügung.
Die digitale Ausstattung und moderne
Kommunikationsmittel ermöglichen es,
flexibel und ortsunabhängig zusammen
zuarbeiten. Führungskräfte werden
gezielt für die Anforderungen hybrider
Führung qualifiziert. Damit fördert die
FHH insgesamt eine Arbeitskultur, die
auf Vertrauen, Eigenverantwortung und
gegenseitiger Unterstützung basiert.
Wir fördern eine zukunftsfähige und ver­
lässliche Arbeitskultur, die gleichzeitig
eine hohe Flexibilität ermöglicht.
nutzen die mobile Arbeit
weiterhin regelmäßig.
31,4 %
Die Dienststelle stellt
mit einer Quote von
66,9 Prozent nach
wie vor den Haupt-
arbeitsort vieler
Beschäftigter dar.
1,7 Prozent Telearbeit
45
KAPITEL 05 // ZUKUNFTSFÄHIGE PERSONALARBEIT

Die Freie und Hansestadt Hamburg
setzt konsequent auf die Digitalisierung
ihrer Personalprozesse, um Beschäf-
-
-
-
-
tigten, Führungskräften und Personal
bereichen eine moderne, effiziente
und serviceorientierte Erledigung ihrer
Personalthemen zu ermöglichen. Ziel
ist es, dass viele Anliegen direkt und
unkompliziert digital erledigt werden.
Mit dem Ausbau der HR-Services stehen
zahlreiche digitale Angebote zur Ver-
fügung: Über die Anwendung
„MeinePersonaldaten“ können beispiels
weise Änderungen in den persönlichen
Daten oder die Beantragung von Bildungs
urlaub papierlos vorgenommen werden.
Um eine schnelle, sichere und orts-
unabhängige Bearbeitung von Perso
nalangelegenheiten zu ermöglichen,
führte die FHH das Programm DigiPA
ein –

-
-
-
 die digitale Personalakte. Zudem
wurden die Personalakten aller aktiv
Beschäftigten der FHH digitalisiert
(Stand Juni 2026) und für ein medien-
bruchfreies Arbeiten in das Programm
importiert.
Im Bereich Beihilfe und Heilfürsorge pro
fitieren die Beschäftigten von digitalen
Antragsverfahren sowie einer transparen
ten Bearbeitung. Durch die Umsetzung von
Shared Service-Strukturen werden Perso
nalservices gebündelt und standardisiert,
sodass im Personalbereich effizient und
nach einheitlichen Standards gearbeitet
werden kann und Servicequalität sowie
Erreichbarkeit weiter verbessert werden.
Wir bauen unsere digitalen HR-Services
weiter aus, damit Beschäftigte und Füh­
rungskräfte ihre Anliegen direkt und un­
kompliziert erledigen können.
MeinePersonaldaten (ZPD)
Zahlen, Daten & Fakten
DigiPA
der Beschäftigten
der FHH nutzen

Meine Personaldaten
insgesamt bis Ende
2025 digitalisiert
Insgesamt
involvierte
Dienststellen:
Insgesamt
zu schulende
Mitarbeitende:
39
962
Zu digitalisierende
Personalakten
-
insgesamt
der Nutzenden haben
den Postversand abbe
stellt und tragen damit
zur Nachhaltigkeit bei.
mit FHHnet-Zugang
Im Durchschnitt
Zugriffe pro

Monat auf
die Plattform
71.000
24%
54%
72%
70.332
85.463
46
KAPITEL 05 // ZUKUNFTSFÄHIGE PERSONALARBEIT

Fort- und Weiterbildung sind zentrale Voraus-
setzungen für eine zukunfts- und leistungsfähige
Organisation. Die Arbeitgeberin Hamburg bietet
hierzu ein breites Spektrum an Qualifizierungsange-
boten für alle Beschäftigtengruppen an. Im Zentrum
für Aus- und Fortbildung fördern wir die kontinu-
ierliche Weiterentwicklung unserer Belegschaft
mit über 2.000 Veranstaltungen im Jahr 2025.
Neben fachspezifischen Schulungen werden dabei
gezielt auch soziale und methodische Kompetenzen
gestärkt. Um den Anforderungen der modernen
Arbeitswelt gerecht zu werden, setzen wir verstärkt
auf innovative Lernformate: Digitale Angebote wie
E-Learnings und individuelle digitale Lernpfade
ermöglichen eine flexible Integration des Lernens
in den Arbeitsalltag. Einen besonderen Meilen-
stein bildet die neue Digital Academy (ab 2026),
die speziell Fortbildungen im Bereich der digitalen
Transformation und IT bündelt und so sicherstellt,
dass unsere Beschäftigten bei neuen technologi-
schen Entwicklungen stets anschlussfähig bleiben.
Ergänzt wird dieses Angebot durch die gezielte
Unterstützung des Wissenstransfers zwischen
erfahrenen und jüngeren Kolleginnen und Kolle-
gen. Eine kontinuierliche Qualitätssicherung sowie
der enge Austausch mit externen Dozentinnen
und Dozenten sowie den Teilnehmenden selbst
garantieren dabei die hohe Relevanz, Aktualität
und Wirksamkeit unseres gesamten Portfolios.
Über
Veranstaltungen
haben wir in 2025
unseren Beschäf-
tigten angeboten.
Angebotsarten:
Fachliche Schulungen
Soziale Kompetenzen
Methodische Kompetenzen
Lernformate:
Präsenzveranstaltungen
E-Learnings
Digitale Lernpfade
Blended Learning /
digitale Formate
2.000
Kontinuierliche Fort- und Weiter-
bildung ist für uns selbstverständ­
lich – wir schaffen vielfältige Lern-
angebote für alle Beschäftigten­
gruppen.
47
KAPITEL 05 // ZUKUNFTSFÄHIGE PERSONALARBEIT

Zum 1. Januar 2026 ist das neue Beurtei-
-
lungswesen für die Beschäftigten der FHH
in Kraft getreten. Über das gesamte Jahr
2025 wurde dies intensiv vorbereitet, um
Führungskräfte und Beschäftigte best
möglich auf die Neuerungen vorzubereiten.
-
-
Ziel der Novellierung war es, ein einfaches,
schnelles und rechtssicheres Beurtei
lungssystem zu entwickeln, das die Ent
wicklungen der neueren Rechtsprechung
aufgreift, die Kompetenzanforderungen,
die die moderne Arbeitswelt mit sich
bringt, abbildet und beurteilbar macht
sowie Bearbeitungsaufwand verringert.
Die wichtigsten Änderungen sind u. a.
die Anpassung des Beurteilungsmaß-
-
-
stabs, die Modernisierung der Beurtei
lungskriterien und die Einführung von
Beurteilungskriterien für Führungskräfte
entlang des Führungsleitbildes der FHH.
Außerdem wird nun ein Gesamturteil
gebildet, das Grundlage für Auswahl-
und Beförderungsentscheidungen ist.
Die Einführung des neuen Beurteilungs
wesens wurde durch das Personalamt
intensiv vorbereitet und begleitet. Früh-
-
-
zeitige Informationsveranstaltungen,
Fortbildungsangebote, ein E-Learning-
Format sowie die Zusammenarbeit mit
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
in den Dienststellen haben dazu beige
tragen, die Informationen rund um die
Neuerungen breit zu streuen und die
Führungskräfte und Beschäftigten gut
vorzubereiten. Mit umfangreichen Infor
mationsmaterialien im Personalportal in
Form von Handreichungen, Leitfäden und
weiteren Tools wird die Anwendung der
neuen Regeln in der Praxis unterstützt.
Hamburg führt ein neues Beurteilungs­
wesen ein – einfacher, transparenter,
rechtssicher und an den Anforderungen
der modernen Arbeitswelt orientiert.
48
KAPITEL 05 // ZUKUNFTSFÄHIGE PERSONALARBEIT

Die Freie und Hansestadt Hamburg setzt
sich aktiv dafür ein, die Resilienz ihrer
Verwaltung gegenüber verfassungs-
-

feindlichen Einflüssen zu stärken. Ein
Instrument, um dies zu erreichen, wird
zukünftig die sogenannte Regelanfrage
sein. Durch die Regelanfrage werden
etwaige Erkenntnisse, die beim Landesamt
für Verfassungsschutz zu einer Person
vorliegen, bei bestimmten Personalent
scheidungen der Arbeitgeberin Hamburg
einbezogen. Die Anfrage erfolgt bei
• neu in den hamburgischen öffent-
  lichen Dienst Eintretenden,
• Beschäftigten, deren Beschäftigungs-
  oder Dienstverhältnis verfestigt wird
  (z. B. Fristverlängerung bzw. Entfris-

  tung, Berufung in ein Beamtenver-
-
-
  hältnis auf Probe und auf Lebenszeit)
  oder
• Beschäftigten, die in besonders
  schützenswerte Bereiche wechseln.
Die Einführung der Regelanfrage als
Instrument zum Schutz der Arbeitgebe
rin Hamburg vor verfassungsfeindlichen
Einflüssen ist eine sinnvolle Maßnahme.
Angesichts einer immer unübersichtli
cheren und potenziell konfliktbehafteter
werdenden gesellschaftlichen Situation
wollen wir die Augen vor Gefährdungen
unserer Demokratie nicht verschließen,
sondern aktiv gegensteuern. Die ver-
-
gangenen Jahre haben gezeigt, dass
Einzelpersonen, aber auch extremistische
Gruppierungen gezielt versuchen, sich in
gesellschaftlich relevanten Strukturen
und insbesondere auch im öffentlichen
Dienst zu verankern. Dem tritt die Arbeit
geberin Hamburg entgegen und betont
die gesetzlich und tarifvertraglich beste-
-
-
-
-
hende Anforderung der Verfassungstreue.
Auch wenn extremistische und andere
verfassungsfeindliche Vorfälle im öffentli-
chen Dienst auf sehr wenige Personen
beschränkt sind und sich die weit über
wiegende Zahl der rd. 83.000 Beschäf
tigten rechtstreu und integer verhält,
schädigen auch wenige Einzelfälle das
Vertrauen der Allgemeinheit in den öffent
lichen Dienst und gefährden die Integri
tät und Sicherheit der Verwaltung.
Die Einführung der Regelanfrage für die
genannten Personalprozesse wird vom
Personalamt intensiv begleitet. Es wurden
die notwendigen organisatorischen Maß-
-
-
-
nahmen sowie die erforderlichen digitalen
Verfahren entwickelt und etabliert, damit
die Regelanfrage sehr zügig durchgeführt
werden kann und unsere Personalprozesse
nicht über Gebühr verlangsamt we