Arbeitgeberin Gesundheitsquote 92,8% (2025) Hamburg; Fehlzeiten um 0,1 Prozentpunkte gesunken

Personalbericht 2026 Kapitel 3 Gesundheit

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GESUNDHEIT

Gesundheit hat für uns einen hohen Stellenwert. 92,8 % Gesundheits- quote Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Beschäftigten stehen für uns an zentraler Stelle. Im Jahr 2025 betrug die Gesundheitsquote der Arbeitgeberin Hamburg 92,8 Prozent. Diese Kennzahl wird als jährlicher Durchschnitt auf Grund- lage der Fehlzeitenquote ermittelt, die 7,2 Prozent betrug. Gegenüber dem Vor- jahr reduzierte sich die Fehlzeitenquote damit geringfügig um 0,1 Prozentpunkte. Zur nachhaltigen Förderung der Gesund- heit bietet das Betriebliche Gesundheits- management kontinuierlich zentrale und dezentrale Maßnahmen an. Ergänzt werden diese durch das Betriebliche Eingliede- rungsmangement, umfassende Arbeits- schutzangebote sowie durch unterstüt- zende Leistungen der betrieblichen Sozial- und Suchtberatung. Die Arbeitgeberin Hamburg nimmt die Gesundheit ihrer Beschäftigten im Sinne einer umfassenden Fürsorge und der Sicherung der Arbeits- fähigkeit der Verwaltung weiter sehr ernst, auch wenn gesundheitliche Belas- tungen und Erkrankungen ihre Ursachen nicht nur im beruflichen Kontext haben. 28 KAPITEL 03 // GESUNDHEIT

Aktive Mitgliedschaften Firmenfitness Gesamtnutzendenzahl seit Start Nutzendenzahl Bikeleasing- Angebot 2025 Stichtag 1. April 2026 Stichtag 30. Januar 2026 Wir fördern die Gesundheit unserer Beschäftigten aktiv. Die Arbeitgeberin Hamburg setzt sich aktiv für die Gesundheit ihrer Beschäf- tigten ein und bietet ein umfassendes Angebot an Maßnahmen zur Prävention, Gesundheitsförderung und Wiederher- stellung der Gesundheit. Dazu gehören unter anderem Sport- und Bewegungs- angebote wie ein Firmenfitnessprogramm, Kooperationen mit regionalen Sport- einrichtungen und Krankenkassen, ein Fahrrad-Leasing-Modell für Beschäftigte sowie gesundheitsbezogene Fortbildungs- angebote. Das Betriebliche Gesundheits- management stellt sowohl digitale als auch Präsenzangebote zu den Themen Bewegung, mentale Gesundheit und gesunde Ernährung bereit. Darüber hinaus werden in den Dienststellen regelmäßig Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen durchgeführt und daraus Maßnahmen zur Verbesserung abgeleitet. 19.143 26.305 7.457 29 KAPITEL 03 // GESUNDHEIT

Entwicklung der Dienstunfähigkeit bei Beamtinnen und Beamten Wenn gesundheitliche Gründe die Aus- übung des Dienstes erschweren, setzt die Arbeitgeberin Hamburg auf transpa- rente Verfahren und frühzeitige Unterstüt- zung. Dazu gehören individuelle Beratung, die Einbindung der Personalärztlichen Begutachtung, sowie bei festgestellter Dienstunfähigkeit für die ursprüngliche Funktion bzw. Laufbahn Vermittlung in einen alternativen Einsatz. In 2025 erfolgten unter Mitwirkung des Perso- nalamtes 31 Vermittlungen in andere Funktionen. So verbindet die Arbeit- geberin Hamburg ihre Fürsorge- pflicht mit dem Ziel, erfahrenes Per- sonal im aktiven Dienst zu halten. Wir begleiten gesundheitlich einge- schränkte Beamtinnen und Beamte mit klaren Verfahren und Unterstützungs- angeboten. 0 25 50 75 100 125 150 175 200 225 250 Dienstunfähigkeit aller Ausscheidens- fälle in Prozent 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 275 300 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 17,7 15,8 15,2 14,1 11,9 11,7 9,9 11,5 13,8 12,1 10,7 11,5 Anzahl der Dienst- unfähigkeitsfälle inkl. vermiedener Ruhe- standsversetzungen aufgrund alternativer Vermittlung 30 KAPITEL 03 // GESUNDHEIT

Gesunde und sichere Arbeit ist die Grundlage einer leistungsfähigen hamburgischen Ver- waltung. Um die gesundheitliche Eignung und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten zu sichern, werden arbeitsmedizinische und personalärztliche Aufgaben zentral gebündelt. Die Arbeitsmedizin berät zu Arbeitsschutz, Prävention arbeitsbe- dingter Erkrankungen und gesundheitsgerech- ter Gestaltung von Arbeitsplätzen – auch beim mobilen Arbeiten – und führt Vorsorgen nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) durch. Sie unterstützt Beschäftigte bei gesundheitlichen Fragen im Arbeitskontext. Personalärztliche Gutachten sind Grundlage für Entscheidungen im Dienst- und Arbeitsrecht, der Dienstunfallfürsorge und Beihilfe sowie für Verwaltungsverfahren. Gemeinsam entwickeln wir Arbeitsschutz kontinuierlich weiter. Wir unterstützen die Gestaltung gesunder und sicherer Arbeit. Leistungen (z. B. Beratungen) der Arbeitsmedizin 2025 nach Belastungsarten Biologische & physikalische Belastungen 34 % Bildschirm & Büroarbeit 21 % Mobilität & sicherheitsrelevante Tätigkeiten 15 % Atemschutz & spezielle Eignungen 14 % Weitere arbeitsbedingte Belastungen 12 % Individuelle Anlässe inkl. Beratung 4 % 31 KAPITEL 03 // GESUNDHEIT