Weibliche U21-DHB-Nationalmannschaft trennt sich 2:2-Unentschieden gegen Belgien im EM-Gruppenspiel; Ausgleich in 54. Minute
Weibliche U21 trennt sich 2:2 von Belgien im zweiten EM-Gruppenspiel
Der Deutsche Hockey-Bund e. V. (DHB) ist der Dachverband für Hockey in Deutschland mit Sitz im Hockeypark in Mönchengladbach. Der DHB ist der Zusammenschluss der deutschen Hockeyvereine, die in den 15 Landeshockeyverbänden organisiert sind. Zuständig ist der Deutsche Hockey-Bund außerdem für die deutschen Hockeynationalmannschaften.
Der Deutsche Hockey-Bund ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund, sowie im Welthockeyverband FIH (Fédération Internationale de Hockey) und im europäischen Hockeyverband EH (European Hockey Federation). Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) hat das Zertifikat des Nachhaltigkeitsstandards sustainAssociation in der Auszeichnungsstufe „Silber“ von Dekra überreicht bekommen. Der durch die DEKRA entwickelte Standard sustainAssociation bewertet die Verankerung von Nachhaltigkeit in Sportverbänden entlang ökologischer, sozialer und governance-bezogener Kriterien.
Weibliche U21 trennt sich 2:2-Unentschieden im zweiten EM-Gruppenspiel gegen Belgien
Nach zweifachem frühen Rückstand und einem sehenswerten Comeback in der zweiten Hälfte trennte sich die weibliche U21-Nationalmannschaft im zweiten EM-Gruppenspiel 2:2-Unentschieden von Belgien.
0:1 Romanie Verhaeghe (7. Minute)
Das Spiel begann rasant und die deutsche Torhüterin Klara Batschko durfte sich bereits in der 3. Minute nach einer Strafecke von Agathe Favart mit einer Parade auszeichnen. Kurz darauf musste Batschko das erste Mal den Ball ins deutsche Tor passieren lassen. Romanie Verhaeghe drang in den Schusskreis ein und begrub den Ball unter Batschko zum 1:0 für die Belgierinnen in der 7. Minute. Kurz darauf gelang Deutschland vermeintlich der Ausgleichstreffer, aber Annika Schönhoff hatte sich nach Vorlage von Franziska Pabsch nach Ansicht der Schiedsrichterinnen unzulässig einen Vorteil geschaffen und deshalb wurde der wunderschöne Treffer nicht gezählt. Die Belgierinnen zeigten sich auf der anderen Seite eiskalt und bestraften die deutschen Unzulässigkeiten im Ballbesitz mit dem Treffer zum 2:0 in der 13. Minute. Nachdem es dem deutschen Team nicht gelang einen gefährlichen Ball in den Schusskreis entscheidend zu klären, ging die belgische Angreiferin Hélène Delva dazwischen und erzielte das 2:0 mit einem Abschluss per argentinischer Rückhand.
Die deutsche Mannschaft übernahm im Laufe des zweiten Viertels immer mehr die Spielkontrolle, wurde aber durch eine grüne Karte für Annika Schönhoff jäh gestoppt in seinen Offensivbemühungen. Direkt im nächsten Angriff kam Belgien zu einer gefährlichen Torchance, Mia Montag konnte aber noch auf der Linie für das deutsche Team klären. Ansonsten brachte das zweite Viertel keine eindeutigen Torchancen.
Die deutschen Offensivbemühungen wurden dann in der 36. Minute durch den Anschlusstreffer nach einer Strafecke belohnt. Franziska Pabsch setzte die Ecke platziert flach links ins belgische Tor und stellte auf 1:2 aus deutscher Sicht. Das deutsche Team war anschließend sichtlich bemüht um den Ausgleichstreffer im dritten Viertel und schaffte es regelmäßig in den Schusskreis einzudringen. Die hochkarätigste Chance im dritten Viertel hatte Victoria Käske nach einer scharfen Hereingabe von Emelie Tödter mit einem Stecher, der die Unterkante der Latte traf und dann von der belgischen Defensive geklärt wurde.
Im Laufe des vierten Viertels setzte sich die deutsche Mannschaft immer mehr in der gegnerischen Hälfte fest und erzielte in der 54. Minute folgerichtig den Ausgleichstreffer. Jessica Schwarz brachte einen scharfen Steckpass aus halblinker Position in den Schusskreis, wo Ella Förtsch diesen technisch anspruchsvoll mit der Schlägerrückseite auf das belgische Tor lenkte. In diesem stand die belgische Keeperin Sterre Jammaers im langen Eck und somit schlug der Abschluss von Förtsch für Jammaers unerreichbar satt im kurzen Eck im Netz ein. Nach dem Anschlusstreffer kam die deutsche Mannschaft zu weiteren Abschlusschancen und bekam unter anderem auch eine Reihe von Strafecken zugesprochen. Zwingende Torchancen ergaben sich aus diesen allerdings nicht. In der 55. Minute gerieten die Belgierinnen durch eine gelbe Karte für Louise van Hecke in Unterzahl, in der Folge ergaben sich für die Deutschen Räume. Kurz vor Schluss ergab sich dadurch noch eine letzte Chance für Deutschland, die Hereingabe von Förtsch aus halblinker Position war jedoch zu scharf für die eingelaufene Käske und so blieb es beim 2:2-Unentschieden.
Der Treffer zum 2:2-Ausgleich durch Ella Förtsch, nachdem Jessica Schwarz mit ihrem Pass die Lücke in der belgischen Defensive sah und Förtsch diese mit ihrem technisch anspruchsvollen Abschluss düpierte.
Nach dem 2:2-Unentschieden trifft die weibliche U21 im letzten EM-Gruppenspiel am Mittwoch, den 25.07, um 12 Uhr auf Wales.
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