Reservistenverband Marsch zum Gedenken startet in Lehnin, Brandenburg; 120 Kilometer Symbolik, Strecke um 3.447 Meter erweitert

Marsch zum Gedenken in Brandenburg gestartet - Reservistenverband

Marsch zum Gedenken in Brandenburg gestartet

In Lehnin hat sich die Marschgruppe in Bewegung gesetzt.

In Brandenburg ist gestern der Marsch zum Gedenken gestartet. Die Etappe führte die 155 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Lehnin über Werder bis zur Havelland-Kaserne in Potsdam. Die Symbolik dahinter: 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer marschieren 120 Kilometer in Gedenken derer, die in Auslandseinsätzen und anerkannten Missionen ums Leben kamen. Darüber hinaus wird die Strecke um 3.447 weitere Meter erweitert, um an die im Dienst verstorbenen Soldatinnen und Soldaten sowie an die zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erinnern. Repräsentiert werden sie von 35 weiteren Kameradinnen und Kameraden. Jeder Marschteilnehmer trägt das Namensband eines Verstorbenen an der Brust – als sichtbares Zeichen gegen das Vergessen.

„Der Marsch zum Gedenken hat sich in den vergangenen Jahren von einem reinen Gedenkmarsch hin zu einer festen Institution des gemeinsamen Gedenkens entwickelt. Jeder weitere zurückgelegte Kilometer, mag er noch so beschwerlich und manchmal schmerzhaft sein, beweist, dass wir die gestorbenen und gefallenen Kameradinnen und Kameraden nicht vergessen haben. Sie starben in Ausübung ihres Dienstes für unsere freie und offene Gesellschaft“, sagt der Präsident des Reservistenverbandes, Bastian Ernst MdB.

Heute macht die Marschgruppe Station am Wald der Erinnerung in Schwielowsee, wo eine Gedenkveranstaltung geplant ist. Am Mittwoch erreicht der Marsch Berlin. Die Schlussetappe am Donnerstag führt durch das Regierungsviertel zum Bendlerblock. Dort findet am Ehrenmal der Bundeswehr die Abschlussveranstaltung statt, die auch live auf Facebook übertragen wird.

Initiiert wurde der Gedenkmarsch 2018 durch die Reservistenarbeitsgemeinschaft Military Brotherhood Germany (RAG MBG) im Reservistenverband. Seither wird er in enger Kooperation mit der Bundeswehr durchgeführt.

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