Rainer Potratz spricht über SED-Grenzregime zu West-Berlin, Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn
Vortrag und Gespräch: „Die andere Grenze: Das SED- Grenzregime zu West-Berlin“ Am Donnerstag, dem 6. August 2026, um 17:00 Uhr, spricht der Historiker Rainer Potratz über die Grenze zwischen West-Berlin und dem heutigen Land Brandenburg. Die Mauer verlief nicht nur mitten durch Berlin. Auch die Grenze zwischen West-Berlin und dem heutigen Brandenburg befestigte die DDR mit Streckmetallzäunen, Mauern und Wachttürmen. Im sich schnell entwickelnden „Kalten Krieg“ veränderte sich dieses Grenzregime in mehreren Etappen und begann sich in den 1960er Jahren der innerdeutschen Grenze anzugleichen. Der Historiker Rainer Potratz skizziert die besonderen Bedingungen des SED-Grenzregimes zu West-Berlin. Dabei beleuchtet er die Zusammenarbeit unterschiedlicher militärischer und ziviler Institutionen: Die Überwachung der Transitstrecke zwischen den Grenzübergängen Drewitz und Marienborn durch das Ministerium für Staatssicherheit und die Volkspolizei sollten Kontakte zwischen Ost- und Westdeutschen sowie Fluchtversuche verhindern. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für das beiliegende Pressebild gelten folgende Informationen: Die Grenzbefestigungen zwischen Falkensee und Berlin-Spandau, Foto: eastblockworld, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, EBW_PH_1346337. Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn An der Bundesautobahn 2 Magdeburg, 28. Juli 2026 Ansprechpartner: Matthias Ohms matthias.ohms@erinnern.org Tel: 0391 244 55 924 Fax: 0391 244 55 998 www.erinnern.org
39365 Marienborn
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