Stadt Ulm benennt Neue Sporthalle Gögglingen-Donaustetten in Alfons-Rief-Halle; Gedenktafel erinnert an Alfons Riefs Lebenswerk und Zusammenhalt

Stadt Ulm - Neue Sporthalle trägt jetzt den Namen Alfons-Rief-Halle

Neue Sporthalle trägt jetzt den Namen Alfons-Rief-Halle

Mit einer Feierstunde ist am vergangenen Freitag, 25. Juli, die bisherige „Neue Sporthalle“ in Gögglingen-Donaustetten offiziell in Alfons-Rief-Halle umbenannt worden. Oberbürgermeister Martin Ansbacher würdigte dabei das langjährige Wirken des im März vergangenen Jahres verstorbenen ehemaligen Bürgermeisters und Ortsvorstehers, der die Entwicklung der Ortschaft über Jahrzehnte entscheidend geprägt hatte.

Die Sporthalle war im Oktober 1999 eingeweiht worden. Nachdem sie fast 26 Jahre lang keinen Namen trug und lediglich als „Neue Sporthalle“ bekannt war, erhält sie nun einen Namen, der eng mit der Geschichte Gögglingens und Donaustettens verbunden ist. Der Ortschaftsrat hatte die Namensgebung bereits im April einstimmig beschlossen.

„Es gibt wohl keinen passenderen Namen für diese Halle. Alfons Rief hat die Entwicklung von Gögglingen und Donaustetten wie kaum ein anderer geprägt und die beiden Ortsteile mit Weitblick und großer Beharrlichkeit zusammengeführt“, sagte Oberbürgermeister Martin Ansbacher.

Alfons Rief engagierte sich über nahezu fünf Jahrzehnte hinweg als Gemeinderat, Bürgermeister und Ortsvorsteher für die Menschen vor Ort. Sein herausragender Verdienst war die Zusammenführung von Gögglingen und Donaustetten zu einer gemeinsamen Ortschaft. Unter seiner Verantwortung entstanden unter anderem die gemeinsame Grundschule, die Ortsmitte mit Mehrzweckhalle und Rathaus sowie schließlich die neue Sporthalle. Auch das Zusammenwachsen des gesellschaftlichen Lebens förderte er maßgeblich – etwa durch die Gründung einer gemeinsamen Blasmusik oder die Fusion der Sportvereine.

„Vieles von dem, was heute selbstverständlich erscheint, geht auf Entscheidungen zurück, die Alfons Rief früh angestoßen und mit großer Überzeugungskraft begleitet hat. Er hat nicht nur Gebäude geschaffen, sondern vor allem Gemeinschaft gestiftet“, betonte Ansbacher.

Für seine besonderen Verdienste um die Entwicklung der Ortschaft und die Zusammenführung der beiden Ortsteile wurde Alfons Rief im Jahr 2001 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Im Rahmen der Feierstunde enthüllte Oberbürgermeister Ansbacher gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Ortschaftsrates eine Gedenktafel im Foyer der Halle. Sie erinnert künftig an das Lebenswerk Alfons Riefs und erläutert die Bedeutung der Namensgebung.

„Mit der Alfons-Rief-Halle bleibt sein Name dauerhaft mit einem Ort verbunden, der wie kaum ein anderer für das steht, was ihm wichtig war: Zusammenhalt, Gemeinsinn und die positive Entwicklung von Gögglingen-Donaustetten. So wird auch für kommende Generationen sichtbar bleiben, wem diese Ortschaft viel zu verdanken hat“, so Ansbacher.