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title: "Verein Segelfluggruppe Dittingen organisiert Internationale Dittinger Flugtage, Dittingen (BL); 17% der Besuchenden reisen mit ÖV an"
sdDatePublished: "2026-07-28T06:12:00Z"
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  - "St. Gallen"
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  - "Andelfingen"
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  - "Winterthur"
  - "Laufen"
  - "Nyon"
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Verein Segelfluggruppe Dittingen organisiert Internationale Dittinger Flugtage, Dittingen (BL); 17% der Besuchenden reisen mit ÖV an

Best Practice Beispiele Mobilität Veranstaltungen

Best-Practice-Beispiel: Internationale Dittinger Flugtage

Internationale Dittinger Flugtage, Dittingen (BL)
Kurzbeschreibung
Die alle zwei Jahre stattfindenden Internationalen Dittinger Flugtage gehören zu den grössten regelmässig durchgeführ-
ten Flugschauen in der Schweiz.
Anzahl Besuchende, Dauer, Zeit, Einzugsgebiet, Zielpublikum
• Anzahl Besuchende: Ø 10'000 pro Tag (Total 20'000)
• Dauer / Zeit: 2 Tage / jeweils ganzer Tag
• Einzugsgebiet: ganze Schweiz und Süddeutschland
• Zielpublikum: Aviatik-Interessierte
Standort / öV-Erschliessung
• Der Flugplatz Dittingen liegt auf einer Jura-Hochebene im Kanton Baselland
bei Dittingen (700 Einwohner; ländliches Gebiet) nahe der Stadt Laufen und
ca. 20 km südlich von der Stadt Basel entfernt.
• Dittingen ist mit einer regionalen Buslinie im 20'-40' Takt von Laufen her
erschlossen. Fahrzeit Laufen-Dittingen: ca. 10 Minuten.
Ganglinie (gleichzeitige oder gestaffelte An-/Abreise)
• Anreise: An beiden Tagen konzentrierte Anfahrt zwischen 11 und 14 Uhr
• Abreise: Am Samstag gestaffelt. Am Sonntag konzentrierte Rückfahrt nach
Ende der Flugschau

© Foto Segelfluggruppe Dittingen
Prozesse (Verfahrensweg, Auflagen etc.)
• Die Durchführung von Airshows ist im Luftfahrtgesetz (Art. 13) und in der Luftfahrtverordnung LFV (Art. 85-91, 133-
134) geregelt und braucht eine Bewilligung durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL).
• Zusätzlich sind Bewilligungen von der Gemeinde Dittingen und dem Kanton Basel-Land nötig.
• Da sich der Flugplatz in der Landwirtschaftszone befindet, hat sich der Veranstalter an die entsprechenden Umwelt-
auflagen zu halten.
Umgesetzte Massnahmen
1. Handlungsfeld öV (öV-Zusatzangebote, zusätzliche öV-Infrastrukturen, öV-Ticketing)
• Shuttle-Bus von PostAuto Nordschweiz im 30' Takt vom Bahnhof Laufen zum Flugplatz. Dieser fährt eine andere
Route zum Veranstaltungsgelände als der MIV (Bevorzugungsmassnahme).
• In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Besuchende Anschluss ans TNW-Nachtnetz ab Bahnhof Laufen.
• Provisorische Haltestellentafeln mit Informationen und Fahrplan beim Bahnhof Laufen und beim Flugplatz.
• Ermässigtes TNW-Spezialbillett für die Hin- und Rückfahrt (kann an den Billetautomaten des TNW oder der SBB
gelöst werden) und ermässigter Eintrittspreis zur Flugschau bei Anreise mit dem öV.
2. Handlungsfeld MIV (PP-Angebot und -Bewirtschaftung, Wegweisung, Fahrgemeinschaften)
• Einweisung in die Parkplätze durch Ordnungsdienst des Veranstalters.
• Parkplatzbewirtschaftung: Abgesperrte und kostenpflichtige Parkplätze (CHF 5.- pro Tag).
3. Handlungsfeld Verkehrslenkung (Strassensperrung/Umleitungen, Ordnungsdienste, Wegweisung)
• Kundenlenkung durch Servicepersonal PostAuto Nordschweiz und den Ordnungsdienst des Veranstalters an den
öV-Haltestellen Bahnhof Laufen und Flugplatz Dittingen.
• Verkehrsregelung in Dittingen und Einweisung in die Parkplätze durch den Ordnungsdienst des Veranstalters.
4. Handlungsfeld Kommunikation (vor der Veranstaltung, während/nach der Veranstaltung)
• Im Vorfeld der Veranstaltung: (1) Festführer und Internetseite des Veranstalters; (2) Kundenzeitschrift mobilissimo,
Internetseite und Fahrgastinfo-Bildschirmen in den regulären Kurs-Fahrzeugen von PostAuto Nordschweiz.
Erzielte Wirkungen
• 17% der Besuchenden reisen mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln an
Erfolgsfaktoren
• Optimaler Massnahmen-Mix als Ganzes
• Verkehrslenkung
Miteinbezogene Akteure
• PostAuto Nordschweiz (www.postauto.ch/nordschweiz)
• Tarifverbund Nordwestschweiz (www.tnw.ch)
Kontakt Veranstalter
Name: Verein Segelfluggruppe Dittingen
Email: info@flugtage.ch
Website: www.flugtage.ch

Best-Practice-Beispiel: Volkskulturfest OBWALD

Volkskulturfest OBWALD, Giswil (OW)
Kurzbeschreibung
Das Volkskulturfest OBWALD ist eine regionale Volksmusik- und -tanzveranstaltung mit Künstlerinnen und Künstlern
aus Obwalden sowie einer Gastregion aus der Schweiz und dem Ausland. Das Volkskulturfest OBWALD findet seit
2006 alljährlich im Frühsommer in der Waldlichtung Gsang bei Giswil statt.
Anzahl Besuchende, Dauer, Zeit, Einzugsgebiet, Zielpublikum
• Anzahl Besuchende: Ø 900 pro Abend (Total 3ʼ600)
• Dauer / Zeit: 4 Tage / Do-Sa von 18-01 Uhr; So 10-18 Uhr
• Einzugsgebiet: mehrheitlich Zentralschweiz
• Zielpublikum: Volksmusik- und Kulturinteressierte
Standort / öV-Erschliessung
• Der Festplatz liegt in der Waldlichtung Gsang, rund 7 km westlich von Sar-
nen und 4 km nördlich von Giswil entfernt.
• Schlechte lokale öV-Erschliessung zum Festplatz (40'-60' Takt, Haltestellen
in ca. 1 km Fussdistanz entfernt). Gute regionale und nationale öV-
Erschliessung ab Sarnen und Giswil (20'-30' Takt Richtung Luzern).
Ganglinie (gleichzeitige oder gestaffelte An-/Abreise)
• Anreise: Konzentrierte Anfahrt zwischen 18 und 20 Uhr
• Abreise: Konzentrierte Rückfahrt nach Ende des letzten Konzerts

© Foto Verein Volkskulturfest OBWALD
Prozesse (Verfahrensweg, Auflagen etc.)
• Seitens Kanton Obwalden und der Gemeinde Giswil gibt es keine spezifischen Auflagen in Bezug auf die Verkehrs-
abwicklung von Veranstaltungen.
• Für die Planung der An- und Abreise mit dem öV nahm der Veranstalter im Rahmen der Organisation des ersten
Volkskulturfestes OBWALD im 2006 direkt Kontakt mit PostAuto Zentralschweiz und der Zentralbahn auf.
Umgesetzte Massnahmen
1. Handlungsfeld öV (öV-Zusatzangebote, zusätzliche öV-Infrastrukturen, öV-Ticketing)
• Gratis-Pendelbus zwischen den Bahnhöfen Sarnen, Giswil und dem Festplatz Gsang.
• Der letzte Nachtkurs um 01:15 ab Festplatz Gsang bedient alle PostAuto-Haltestellen bis Sarnen Bahnhof und ge-
währt ab dort Anschluss an den Nachtbus Richtung Luzern.
• Beginn und Ende der Veranstaltung sind zeitlich auf die öV-Anschlüsse aus Luzern und Interlaken abgestimmt.
2. Handlungsfeld Langsamverkehr (Wegweisung, Veloabstellplätze, velospezifische Services)
• Velos können direkt neben dem Eingang zum Festplatz abgestellt werden.
3. Handlungsfeld MIV (PP-Angebot und -Bewirtschaftung, Wegweisung, Fahrgemeinschaften)
• Parkplatzbewirtschaftung: Abgesperrte und kostenpflichtige Parkplätze (CHF 5.- pro Tag). Falsch parkierte Autos
werden auf Kosten der Besitzer abgeschleppt.
4. Handlungsfeld Verkehrslenkung (Strassensperrung/Umleitungen, Ordnungsdienste, Wegweisung)
• Die Zufahrt für den Privatverkehr ist nur aus einer Richtung möglich (über Giswil). Während des Anlasses ist die
Strasse Giswil-Wilen-Sarnen ab dem Festgelände in beiden Richtungen für den Durchgangsverkehr gesperrt.
• Kundenlenkung durch Servicepersonal PostAuto Zentralschweiz beim Bahnhof Sarnen und Giswil sowie durch den
Ordnungsdienst des Veranstalters bei den Parkplätzen.
5. Handlungsfeld Kommunikation (vor der Veranstaltung, während/nach der Veranstaltung)
• Im Vorfeld der Veranstaltung: (1) Mittels Programmheft, Internetseite und Newsletter des Veranstalters; (2) Internet-
seite von PostAuto Zentralschweiz.
Erzielte Wirkungen
• Zwischen 20-30% der Besuchenden reisen mit den
öffentlichen Verkehrsmitteln an
Erfolgsfaktoren
• Direkte Zusammenarbeit mit den Transportunterneh-
men seit der ersten Veranstaltung im 2006
• Starkes Umweltbewusstsein des Veranstalters
• Einfache pragmatische Massnahmen die sich bewährt
haben
Miteinbezogene Akteure
• Zentralbahn (www.zentralbahn.ch)
• PostAuto Zentralschweiz
(www.postauto.ch/zentralschweiz)
Kontakt
Name: Verein Volkskulturfest OBWALD
Email: info@obwald.ch
Website: www.obwald.ch

Best-Practice-Beispiel: RhEMA - Rheintalmesse

RhEMA - Rheintalmesse, Altstätten (SG)
Kurzbeschreibung
Mit über 300 Ausstellern, ist die RhEMA (Rheintalmesse) die grösste Gewerbeausstellung im St. Galler Rheintal. Sie
findet jeweils Ende April, anfangs Mai in Altstätten (SG) statt.
Anzahl Besuchende, Dauer, Zeit, Einzugsgebiet, Zielpublikum
• Anzahl Besuchende: Ø 8'000-12'000 pro Tag (Total 80'000)
• Dauer / Zeit: 9 Tage / Mo-Sa Nachmittag bis nach Mitternacht, So 11-18 Uhr
• Einzugsgebiet: vorwiegend regional, inkl. Grenzgebiete
• Zielpublikum: Gewerbetreibende, durchmischt (DIE regionale Veranstaltung)
Standort / öV-Erschliessung
• Das Messegelände der RhEMA liegt auf dem Allmendeplatz im Industriege-
biet Süd von Altstätten, rund 2 km vom Stadtzentrum und 1 km vom Bahn-
hof entfernt.
• Das Messegelände selbst ist eher schlecht an das lokale öV-Netz angebun-
den (1 Buslinie im 30' Takt). Die Stadt Altstätten selbst verfügt über eine gu-
te lokale und regionale öV-Erschliessung (Bus, Bahn).
Ganglinie (gleichzeitige oder gestaffelte An-/Abreise)
• Anreise: Gestaffelte Anfahrt über den ganzen Tag verteilt.
• Abreise: Konzentrierte Rückfahrt wenn Messe und Gastbetriebe schliessen.

© Foto RTB Rheintal Bus AG
Prozesse (Verfahrensweg, Auflagen etc.)
• Die Stadt Altstätten verfügt über eine Verordnung (Benützungsverordnung der Stadt Altstätten für Plätze – R-34) zur
Benützung von öffentlichen Plätzen, zu welchen der Allmendeplatz, wo die RhEMA stattfindet, gehört.
• Zusammen mit dem Gesuch für die Bewilligung ist vom Veranstalter ein Verkehrskonzept einzureichen. Zudem sind
bei ganz- oder mehrtägigen Veranstaltungen die benutzten Parkflächen zwingend zu bewirtschaften.
Umgesetzte Massnahmen
1. Handlungsfeld öV (öV-Zusatzangebote, zusätzliche öV-Infrastrukturen, öV-Ticketing)
• Sämtliche Buslinien nach Altstätten werden während der Messe-Öffnungszeiten aus allen Richtungen zur Messe
verlängert.
• Kursverstärkungen und Extrabusse auf allen lokalen und regionalen Bus- und Zuglinien während den Messezeiten.
• Nachtbusangebot und Zusatzbusse während der ganzen Messe. Ab Donnerstag bis Samstag ist ein Nachtangebot
bis in die frühen Morgenstunden vorhanden.
• Extrahaltestelle vor dem Messegelände mit dazugehörendem Buswendeplatz.
• Bauliche Massnahmen: Kante bei Extrahaltestelle für besseres Einsteigen in den Bus, Vorrichtung für Haltestellenbe-
festigung.
• Gewährung der Sicherheit in den Bussen und an der Haltestelle beim Messegelände durch das Servicepersonal der
RTB Rheintal Bus AG und Sicherheitspersonal der Rhema (Billettkontrolle, Sauberkeit etc.).
• Rhema Kombi-Ticket Angebot: 20% Ermässigung auf Bahn und Bus (erstmals 2011, 2010 Pauschalpreis und früher
sogar einmal „gratis“ bzw. im Messeticket inbegriffen).
• Verkauf der Kombi-Tickets (Bus/Bahn und Eintritt) auch bei den Bahnhöfen und im Postauto.
2. Handlungsfeld Langsamverkehr (Wegweisung, Veloabstellplätze, velospezifische Services)
• Zusätzliche Veloabstellplätze in der Nähe des Eingangs.
• Zusätzliche Fussgängerstreifen zur Überquerung der Strasse beim Messegelände.
3. Handlungsfeld MIV (PP-Angebot und -Bewirtschaftung, Wegweisung, Fahrgemeinschaften)
• Parkplätze auf dem Messegelände sind beschränkt und stehen nur den Ausstellern zur Verfügung. Zutritt mit kosten-
pflichtiger Parkkarte, welche im Voraus bestellt werden muss.
• Parkplatzbewirtschaftung: der an das Messegelände angrenzende Besucherparkplatz ist kostenpflichtig (CHF 7.- pro
Tag).
Handlungsfeld Verkehrslenkung (Strassensperrung/Umleitungen, Ordnungsdienste, Wegweisung)
• Kundenlenkung an den wichtigsten Haltestellen (Messegelände, Bahnhof Heerbrugg) durch das Servicepersonal der
RTB Rheintal Bus AG.
4. Handlungsfeld Kommunikation (vor der Veranstaltung, während/nach der Veranstaltung)
• Im Vorfeld der Veranstaltung: (1) mittels Messeprogramm, Internetseite und Newsletter des Veranstalters; (2) Inter-
netseite, Flyer und spezifischen RhEMA-Fahrplan durch die RTB Rheintal Bus AG; (3) Plakate in allen Bussen und
an den Haltestellen (4) Plattform in den Medien für Bus- und Tarifangebot.
• Während der Reise und am Veranstaltungsort: Abfahrtstabellen in den Messe-Hallen und im Eingangsbereich.
• Interne Schulung der RTB Mitarbeitenden.

Best-Practice-Beispiel: