TWS Oberpfälzer Jura koordiniert Öko-Wertschöpfungspilotprojekt zum Grundwasser- und Trinkwasserschutz in Beratzhausen, Lkr. Regensburg; 50% Förderung, 89.500 Euro Gesamt
Grundwasser schützen, Bio-Landwirtschaft stärken - StMELF
Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).
Öffentliche Bekanntmachungen Organisation Projekte in der Oberpfalz Dorferneuerung und Gemeindeentwicklung Interkommunale Zusammenarbeit Flurneuordnung Landschaft und Ressourcen Bürgermitwirkung Bodenmanagement
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Flurneuordnung Landschaft und Ressourcen Bürgermitwirkung Bodenmanagement
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Öko-Modellregion Grundwasser schützen, Bio-Landwirtschaft stärken
(29.07.2026) Beratzhausen, Lkr. Regensburg - Es ist ein einzigartiges Projekt, das sowohl Grund- und Trinkwasser schützt als auch die Bio-Landwirtschaft stärkt. Kooperationspartner sind der Trinkwasserschutz (TWS) Oberpfälzer Jura, die vier Ökomodellregionen (ÖMR) Amberg-Sulzbach & Stadt Amberg, Kelheim, Neumarkt und Stadt.Land.Regensburg sowie die Bio-regionale Genossenschaft Oberpfalz (BiRegO). „Für dieses Projekt haben mehrere Partner zusammengefunden, die dasselbe wollen“, freute sich Behördenleiter Kurt Hillinger vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide in Beratzhausen.
Unterstützt wird das Projekt des TWS Oberpfälzer Jura indirekt Dank der Beteiligung der vier ÖMR mit Mitteln aus dem Programm BioRegio 2030. Dieses räumt der Verwaltung für Ländliche Entwicklung die Möglichkeit ein, Ökomodellregionen für die „Vorbereitung und Begleitung von außergewöhnlichen Projekten und Ideen“ mit bis zu 50 Prozent, jährlich maximal 50.000 Euro je Region, zu fördern.
Das Projekt ist betitelt mit „Entwicklung von regionalen Bio-Wertschöpfungsketten für Druschfrüchte für den präventiven Grund- und Trinkwasserschutz im Oberpfälzer Jura“. Der TWS Oberpfälzer Jura setzt in einem 20-monatigen Pilotprojekt mit den Ökomodellregionen auf den Aufbau von Wertschöpfungsketten für Druschfrüchte, um durch gesicherte Abnahmestrukturen wirtschaftliche Anreize für konventionell wirtschaftende Betriebe zu schaffen auf den Ökolandbau umzusteigen. Gefördert wird damit nebenbei auch die Vermarktung von biologisch erzeugten regionalen Produkten. Letztlich geht es darum, mehr landwirtschaftliche Betriebe mit Flächen im Wassereinzugsgebiet, aber außerhalb des Wasserschutzgebietes, für die Umstellung auf biologischen Landbau zu gewinnen. „Denn der Ökolandbau ist vor allem wegen des Verzichts auf synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel grund- und trinkwasserschonend“, betonte Hillinger.
Mit der Förderung dieses Projekts in Höhe von 50 Prozent (89.500 Euro) setzt die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ein deutliches Zeichen für Grundwasserschutz und Öko-Landbau gleichermaßen.