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title: "Nvidia KI-bezogene Finanzierungszusagen übersteigen 750 Mrd USD Nasdaq; Apple knackt erstmals 5 Billionen Börsenwert"
sdDatePublished: "2026-07-29T07:06:00Z"
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  - name: "economy, business and finance"
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  - "United Kingdom"
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  - "Japan"
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Nvidia KI-bezogene Finanzierungszusagen übersteigen 750 Mrd USD Nasdaq; Apple knackt erstmals 5 Billionen Börsenwert

Kommentar Aktien International

Marktkommentar
29. Juli 2026

Aktien International

Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht

Übersee
Schluss
Veränderung (in %)
Volumen (Mrd.)
Dow Jones Industrial
52'747
+ 1.0
S&P 500
7'429
+ 0.2
NYSE: 1.33
Nasdaq Composite
24'877
- 0.2
Nasdaq: 8.72
Nikkei 225
61'429
- 1.5
Hang Seng
25'705
+ 1.5
Shanghai Composite
3'822
+ 0.2

Europa
Vortag
Trading Range
Weitere Kurse
DAX
25'464
25'085 – 25'685
USD/CHF 0.8175 EUR/CHF 0.9320
EuroStoxx 50
6'290
6'135 – 6'435
Gold 4'032 USD/Unze
Stoxx 50
5'439
5'280 – 5'580
NY WTI-Rohöl-Future 81.95 USD

New York
Die New Yorker Nasdaq-Börse ist auch gestern den
jüngsten Turbulenzen im Chipsektor nicht entkom-
men. Während der stärker auf Standardwerte ausge-
richtete Dow Industrial dank einiger guter Quartalsbe-
richte den dritten positiven Handelstag in Folge ver-
buchte, trieben KI-Profiteure den Anlegern immer mehr
die Sorgenfalten auf die Stirn. Heute erwarten sie dann
den nächsten Zinsentscheid der US-Notenbank Fed.
Berichte, wonach die jüngsten KI-bezogenen Finanzie-
rungszusagen des US-Schwergewichts Nvidia 750 Milli-
arden US-Dollar übersteigen, schürten zusätzliche Zwei-

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fel, ob die Nachfrage nach KI-Infrastruktur mit den
Investitionen Schritt halten kann. Die Aktien von Nvi-
dia erholten sich von anfänglichen Verlusten und stei-
gen um 0,3 %. Dagegen ging es für die Titel von Advan-
ced Micro Devices und Intel um 8,2 bzw. 5,9 % ab-
wärts. Unter den Speicherherstellern ging es vor allem
bei Sandisk nochmals um mehr als 14 % bergab. Der
Kurs des Unternehmens, dessen Kurs sich 2026 in der
Spitze fast verzehnfacht hatte, hat sich jetzt binnen
eines Monats wieder fast halbiert. Bei den Chipkonzer-
nen Marvell Technology und Micron war das Minus
am Dienstag zeitweise auch prozentual zweistellig.
Positiv von sich reden machen im Technologiesektor
neuerdings eher Software-Aktien mit einer breiten Erho-
lung, die sich am Dienstag bei Werten wie Microsoft und
Salesforce fortsetzte. Unter den "Magnificent 7" waren
aber die Aktien des Google-Mutterkonzerns Alphabet
der Tagessieger. Für Aufmerksamkeit sorgte noch App-
le mit einem Börsenwert, der erstmals die Schwelle von
fünf Billionen US-Dollar erreichte. Zuvor war dies nur
Nvidia gelungen, doch der Wert des Chipriesen ist
schon einige Zeit wieder darunter gefallen und hat den
Status als wertvollstes Unternehmen wieder an den
iPhone-Hersteller abgegeben. Unter den Dow-Werten
profitierten Aktien von Sherwin Williams, Coca-Cola
und Boeing mit Anstiegen zwischen 4,8 und 8,3 % sehr
deutlich von ihren Zahlenvorlagen. In den kommenden
Tagen rückt der Fokus der Berichtssaison dann wieder
stärker auf den Technologiesektor mit den Schwerge-
wichten Microsoft, Meta, Amazon und Apple. Mit 1,2 %
waren im Dow die Aktien von Chevron einer der sehr
wenigen Verlierer. Sie litten gemeinsam mit ExxonMobil
unter dem weiter sinkenden Ölpreis. Am Markt herrscht
weiter Hoffnung, dass die USA und der Iran anscheinend
wieder über eine Lösung des Kriegs sprechen könnten.
Bei UPS führte es nicht zu einem Kursgewinn, dass der
Logistiker seine Prognosen erhöhte. Die Aktien sackten
um 6,6 % ab. Die Fokussierung auf margenstärkere
Sendungen hat eine Kehrseite, denn das Unternehmen
warnte nach dem Rückfahren der Geschäftsbeziehung
mit Amazon vor einem geringeren Liefervolumen. Anle-
ger zeigten sich mit Blick auf die zweite Jahreshälfte
verunsichert.

Asien
An den fernöstlichen Aktienindices blieben die Kurse
uneinheitlich, während sich der Kospi in Südkorea belas-
tet durch SK Hynix präsentierte. Wie schon am Vortag
wuchs die Skepsis, ob die enormen KI-Investitionen
tatsächlich ausreichende Renditen erwirtschaften wer-
den. Belastet wurden die Börsen zudem von etwas stei-
genden Ölpreisen, nachdem im Nahen Osten erneut
Kämpfe und wechselseitige Attacken ausgebrochen
sind. Der Iran hatte einen überraschenden Angriff mit
ballistischen Raketen auf US-Streitkräfte in der Region
gestartet - die USA schlugen zurück. Höhere Zinsen
wären auch für den Technologiesektor mit seinen hohen
Kosten ein zusätzliches Problem. Mit den ohnehin be-
stehenden Zweifeln brach der südkoreanische Kospi
erneut ein - nach einem Vortagsabsturz von zeitweise
11 % nun um weitere rund 6 % %. Der Kurs des Chiprie-
sen SK Hynix rauschte um weitere 10,5 % südwärts,
nachdem selbst ein Gewinnanstieg um das 13-fache im
zweiten Quartal Anleger nicht zufrieden gestellt hat. Die
Papiere lagen zwischendurch auch mal einem Fünftel
zurück (!). Sowohl Umsatz als auch Betriebsgewinn la-
gen jedoch unter den Konsensprognosen. Die Papiere
des Konkurrenten Samsung Electronics, der am Don-
nerstag berichten wird, stürzen um 5,5 % ab. Auch der
Nikkei-225 büsste nun 1,5 % ein. Hier war wiederum
einer Verunsicherung wegen des Iran-Krieges und dem
Ausverkauf im Halbleitersektor präsent. In China bewies
der Markt einmpal mehr seine Eigenständigkeit und
die Konzentration auf heimische Aspekte. Der HSI in
Hongkong kletterte um 1,4 %, der Shanghai-
Composite profitierte magere 0,1 %. Auch in Australi-
en, wo Technologiewerte im Leitindex kaum eine Rolle
spielen, bewies der S&P/ASX-200 mit einem Aufschlag
von 1 % Stärke. Daten zu den australischen Verbrau-
cherpreisen im zweiten Quartal fielen niedriger als ge-
dacht aus. Gestützt wurde der Markt von Rio Tinto
(+4,4 %). Der Bergbaukonzern hat seine Zwischendivi-
dende erhöht, nachdem der Gewinn im ersten Halbjahr
um 47 % gestiegen ist. Gestützt wurde das Ergebnis
durch höhere Rohstoffpreise und eine gestiegene Pro-
duktion. Im Fahrwasser stiegen BHP um 1,2 %.

Europa
Während sich Finanz- und Industriewerte dank ihrer
Zahlenvorlage (Deutsche Bank, RWE, Visa) eher positiv
entwickeln dürften, liegt wiederum ein Belastung durch
die Techwerte (SK Hynix, Samsung, Micron, Marvell) in
der Luft. Die Verunsicherung am Markt wird durch die
am Abend anstehende Leitzinsentscheidung in den USA
verschärft. Zwar dürfte die US-Notenbank das Zinsni-
veau bestätigen. Die erneute Eskalation im Nahen Os-
ten wurde in der Nacht auf heute wieder Tatsache und
dürfte die Ölpreise auf Trab halten. Bei den Geschäfts-
zahlen
der
beiden
US-Technologieschwergewichte
Microsoft und Meta, die nach US-Börsenschluss erwar-

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tet werden, dreht sich erneut alles um das KI-Geschäft.
Börsianer hoffen auf Hinweise, dass sich die milliarden-
schweren Investitionen in neue Rechenzentren wie bei
Alphabet in beschleunigtem Wachstum niederschlagen.
Beim Zinsentscheid der Fed erwarten Experten, dass
die US-Notenbank in ihrer Warteposition bleibt. Viele
Kenner der Lage gehen davon aus, dass die Federal
Reserve den geldpolitischen Schlüsselsatz in der Spanne
von 3,50 bis 3,75 % belässt. Der neue Fed-Chef Kevin
Warsh hat sich mit Signalen zum Zinskurs bewusst zu-
rückgehalten, was die Einschätzung erschwert. Warsh
will die hohe Teuerung nach eigenen Worten in den Griff
bekommen.

Marktnachrichten

Ford: Ungebremster SUV-Absatz kann Umsatzein-
busse nicht auffangen
Der US-Autobauer hat dank starker Verkäufe lukrativer
SUV-Modelle im Heimatmarkt USA seine Gewinn-
prognose für das laufende Jahr angehoben. Der Kon-
zern rechnet nun mit einem Vorsteuerergebnis zwischen
10 und 11 Milliarden Dollar statt zuvor 8,5 bis 10,5 Milli-
arden Dollar. Zugleich sank zuletzt mit dem Schrumpfen
des Elektroauto-Geschäfts auch der Verlust in dem
einst forcierten Bereich, wie das Unternehmen gestern
Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Insgesamt
sank der Ford-Umsatz im vergangenen Quartal im Jah-
resvergleich um 4 % auf 50,2 Milliarden Dollar. Ein zent-
rales Problem war, dass der Konzern nach dem Brand
bei einem Aluminium-Lieferanten weniger Fahrzeuge
seiner populären Pickups der F-Modellfamilie anbieten
konnte. Ford federte das aber mit höheren Verkäufen
von Bronco- und Explorer-SUV in teuren Ausstattun-
gen ab. Unter dem Strich kam Ford auf eine schwarze
Null nach einem Verlust von 1,3 Milliarden Dollar im Vor-
jahresquartal. Anleger zeigten sich hoch erfreut. Die
Ford-Aktie legte im nachbörslichen Handel in einer ers-
ten Reaktion um knapp 7 % zu

Mondelez: Gestiegener Umsatz ermutigt zur Prog-
noseerhöhung
Mondelez International hat seinen Ausblick nach einem
über den Erwartungen liegenden Umsatz im zweiten
Quartal angehoben, der durch die Verbesserung des
lateinamerikanischen Marktes getragen wurde. Der Her-
steller von Lebensmittelmarken wie Oreo und Cadbury
gab bekannt, dass er nun ein Wachstum des organi-
schen Nettoumsatzes von mindestens 2 % erwartet,
nachdem der bisherige Ausblick bei einem Wachstum
zwischen 0 % und 2 % lag. Mondelez erklärte, der ver-
besserte Ausblick des Unternehmens "spiegele die Stär-
ke der bisherigen Jahresentwicklung wider". Am Diens-
tag meldete das Unternehmen einen Gewinn von 1,55
Milliarden US-Dollar bzw. 1,20 US-Dollar je Aktie. Im
Vergleich dazu lag der Gewinn im Vorjahr bei 641 Millio-
nen US-Dollar bzw. 49 Cent je Aktie. Ohne Berücksichti-
gung bestimmter einmaliger Posten meldete das Unter-
nehmen einen bereinigten Gewinn von 73 Cent pro
Aktie und lag damit über Analysten erwarteten 68 Cent
pro Aktie. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich von 8,98
Mrd. US-Dollar auf 9,36 Mrd. US-Dollar. Analysten
hatten einen Umsatz von 9,21 Mrd. US-Dollar erwartet.
Das Unternehmen erklärte, dass ein Teil des Umsatz-
wachstums auf höhere Nettopreise zurückzuführen sei.
In Lateinamerika stieg der Umsatz um 15 % auf 1,37
Mrd. US-Dollar. In der Region Asien, Naher Osten und
Afrika wuchs er um 8,2 % und in Nordamerika um 3 %.
Der Umsatz in Europa ging im zweiten Quartal jedoch
um 1 % zurück.

Visa: Markt zeigt sich trotz Ertrag- und Gewinnüber-
raschung vorsichtig
Der US-Zahlungsdienstleister hat im dritten Quartal
überraschend viel umgesetzt und verdient. Der Erlös
sei in den drei Monaten bis Ende Juni im Vergleich zum
Vorjahr um rund 14 % auf 11,6 Milliarden US-Dollar
(10,2 Mrd Euro) nach oben geklettert, teilte das Unter-
nehmen am späten Dienstagabend mit. Der um Sonder-
effekte bereinigte Nettogewinn legte zum entspre-
chenden Vorjahreszeitraum um 8 % auf 6,3 Milliarden
Dollar zu. Bei beiden Kennzahlen hatten Analysten mit
weniger gerechnet. Die Visa-Aktie verlor im nachbörsli-
chen Handel dennoch rund 1 %. Das Ausgabeverhal-
ten von Konsumenten und Konzernen soll wider-
standsfähig bleiben, wurde Unternehmenschef Ryan
McInerney in der Mitteilung zu den Zahlen zitiert. Für
Abfindungen legte Visa gut eine halbe Milliarde Dollar
zur Seite. Laut Medienberichten streicht das im US-
Standardwerteindex Dow Jones notierte Unternehmen
etwa 7 % der Arbeitsplätze.

SK Hynix: Schrammt trotz Höchstwerten neben
Prognosen vorbei
Der südkoreanische Chipproduzent SK Hynix hat im
Zuge des boomenden Geschäfts mit Künstlicher
Intelligenz (KI) erneut Rekordgewinne eingefahren. Da
das Unternehmen die Erwartungen der Experten verfehl-
te und zudem deutlich höhere Investitionen ankündig-
te, brach die seit Wochen unter Druck stehende Aktie

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kräftig ein. In seinem Bericht über das zweite Quartal
meldete das Techunternehmen einen Betriebsgewinn
von 60,6 Billionen Won (rund 34,2 Mrd. CHF) für die
Monate April bis Juni - so viel wie nie zuvor. Im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum entspricht das einer Steigerung
von 557 %. Damit setzt das Unternehmen seinen seit
Jahren nahezu ununterbrochenen Wachstumskurs fort.
Die treibende Kraft hinter diesem rasanten Wachstum
ist die enorme Nachfrage nach hochmodernen Spei-
cherchips, die für KI-Anwendungen benötigt werden. SK
Hynix zählt hier zu den Weltmarktführern. Zu den wich-
tigsten Kunden des Konzerns zählt der US-Techkonzern
Nvidia . Der Kurs der SK-Hynix-Aktie sackte nach den
Zahlen zeitweise um fast ein Fünftel