Daimler Truck ruft weltweit mehr als 131'000 Lkw der Marke Mercedes-Benz zurück; Korrosion an Chip-Verbindungen kann Brand verursachen.
Update Aktien International
Börsennews 29. Juli 2026
Aktien International – Update
Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum
Übersicht European Futures
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US-Futures
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News Europa
Auto1: hat im Q2 sowohl beim Umsatz als auch bei den Gewinnkennzahlen zweistellige Wachstumsraten verzeichnet – Bruttogewinn aber unter Erwartungen – Aktie verliert im Morgenhandel über 13 Prozent Im Zeitraum April bis Juni verkaufte der Autohändler 240'298 Fahrzeuge - im Jahresvergleich ein Anstieg von rund 20 Prozent. Der Umsatz legte um 23 Prozent auf 2,43 Milliarden Euro zu. Der Bruttogewinn stieg um 21 Prozent auf 280,7 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich um 38 Prozent auf 58,6 Millionen Euro. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 2,4 Prozent von 2,1 Prozent. Die Konsenserwartung lag knapp höher bei 2,5 Prozent. Für 2026 strebt AUTO1 weiterhin einen Absatz von 940'000 bis 1 Million Fahrzeugen an. Der Bruttogewinn wird bei 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro gesehen, das bereinigte EBITDA bei 250 bis 275 Millionen Euro.
Daimler Truck: ruft mehr als 131'000 Lkw zurück Der Nutzfahrzeughersteller hat weltweit mehr als 131'000 Lkw der Marke Mercedes- Benz zurückgerufen. Das geht aus einem in der Datenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) veröffentlichten Rückruf hervor, den der Dax-Konzern aus Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart bestätigte. Der Mangelbeschreibung zufolge könne Korrosion an den Kontakten eines nicht ordnungsgemäss installierten Chips an der Batterie zu einer Wärmeentwicklung bis
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hin zu einem Brand führen. Entsprechend müsse der Chip abgeklemmt werden.
Eni: Der italienische Energiekonzern will mehr Aktien zurückkaufen - Zweites Quartal überrascht positiv Statt 2,8 sollen 2026 nun Papiere im Wert von 3,4 Milliarden Euro erworben werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Rom mit. Dies geschieht dank des ebenfalls nach oben gesetztem Ziel für die freien Barmittelzuflüsse aus dem operativen Geschäft, dank gestiegener Ölpreise und entsprechend besseren Raffineriemargen für Eni. Die höheren Aktienrückkäufe seien die Konsequenz „exzellenter Resultate“, hiess es von Konzernchef Claudio Descalzi. So lief es im zweiten Quartal für die Italiener besser als erwartet. Der in der Energiebranche massgeblich relevante bereinigte Gewinn wurde auf gut 2,3 Milliarden Euro mehr als verdoppelt und fiel damit stärker aus als von Analysten erwartet. Das Unternehmen erhöhte zudem seine Produktionsprognose für das laufende Jahr.
Gerresheimer: verkauft die Tochter Centor und das globale Geschäft für Primärverpackungen aus Kunststoff für rund 1,5 Milliarden Euro an den Finanzinvestor Apax Partners Man werde sich künftig verstärkt auf hochwertige Drug-Delivery-Systeme, Medizinprodukte sowie Primärverpackungen für injizierbare Arzneimittel fokussieren, erklärte das MDax-Unternehmen. Während der Vollzug des Centor-Verkaufs bis Ende des Geschäftsjahres 2026 angestrebt wird, soll die Transaktion für das Primary Packaging Plastics- Geschäft voraussichtlich im 1. Halbjahr 2027 abgeschlossen werden. Die betroffenen Geschäftsbereiche umfassen 16 Produktionsstandorte in neun Ländern mit etwa 2'400 Mitarbeitenden und erwirtschafteten 2025 zusammen einen Umsatz von rund 570 Millionen Euro.
Hexagon: Der schwedische Technologiekonzern rutscht im zweiten Quartal in die Verlustzone Der den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbare Nettoverlust belief sich im zweiten Quartal auf 1,26 Milliarden Euro, verglichen mit einem Gewinn von 225,2 Millionen Euro im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie betrug 9,2 Euro gegenüber 6,3 Euro im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 7,8 Euro gegenüber 6,9 Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis stieg von 242,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 251,4 Millionen Euro. Der Nettoumsatz erhöhte sich von 1,01 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,05 Milliarden Euro und übertrifft damit die FactSet-Prognose von 997,4 Millionen Euro..
Hermès: beim französischen Luxuskonzern ziehen die Geschäfte nach schwachem Jahresstart wieder an Der Erlös kletterte im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 4,8 Prozent auf knapp 4,1 Milliarden Euro, wie das EuroStoxx-50-Schwergewicht am Mittwoch in Paris mitteilte. Bereinigt um die Folgen des starken Euro betrug das Plus 6,7 Prozent, Analysten hatten mit etwas weniger Zuwachs gerechnet. Für das erste Halbjahr ergibt sich damit ein Umsatzplus von 1,6 Prozent auf knapp 8,2 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn stieg um mehr als 40 Prozent auf 3,35 Milliarden Euro.
Krones: der Hersteller von Verpackungs- und Abfüllanlagen mit Umsatz- und Gewinnsteigerung Im Zeitraum April bis Juni verzeichnete der MDax- Konzern einen operativen Gewinn EBITDA von 143,9 Millionen Euro verglichen mit 139 Millionen im Vorjahr. Erwartet worden waren 159 Millionen Euro laut Konsensschätzung von Visible Alpha. Die entsprechende Marge betrug 10,8 Prozent nach 10,6, hier waren 11,8 Prozent geschätzt worden. Nach Steuern und Dritten betrug der Gewinn 70,4 Millionen Euro verglichen mit rund 70 Millionen Euro, er lag unter den erwarteten 81 Millionen. Der Umsatz betrug 1,34 Milliarden Euro verglichen mit 1,32 Milliarden und der Konsensschätzung von 1,34 Milliarden. Im laufenden Jahr strebt das Unternehmen weiter ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent bei einer verbesserten EBITDA-Marge von 10,7 bis 11,1 Prozent und einem ROCE von 19 bis 20 Prozent an. Der ROCE lag Ende Juni bei 17,7 Prozent. KRONES rechnet mit Beschleunigung des Umsatzwachstums zum Jahresende.
Reckitt Benckiser: mit niedrigerem Nettogewinn und Umsatz im ersten Halbjahr Der den Anteilseignern des Mutterkonzerns zurechenbare Nettogewinn für die sechs Monate bis
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zum 30. Juni betrug 652 Millionen Pfund Sterling, verglichen mit 958 Millionen Pfund im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie (EPS) sank von 1,398 Pfund auf 1,006 Pfund. Der Nettoumsatz des britischen Konsumgüterkonzerns belief sich auf 6,41 Milliarden Pfund, gegenüber 6,98 Milliarden Pfund im Vorjahr. Das Unternehmen bestätigte seine Prognose für das flächenbereinigte Nettoumsatzwachstum von 4 % bis 5 % für das Kerngeschäft Reckitt im Gesamtjahr 2026 und bekräftigte sein mittelfristiges Wachstumsziel im gleichen Bereich. Für das nicht zum Kerngeschäft gehörende Unternehmen Mead Johnson Nutrition wird im Jahr 2026 ein flächenbereinigtes Nettoumsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich erwartet.
Redcare: hat im zweiten Quartal Umsatz und operatives Ergebnis stärker gesteigert als erwartet Der Umsatz sei im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel auf 853 Millionen Euro geklettert, teilte die Online-Apotheke am Mittwoch in Sevenum mit. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 63 Prozent auf knapp 30 Millionen Euro zu. Damit übertraf das SDax-Unternehmen bei beiden Werten die Erwartungen der Experten. Zudem wurde die erst Mitte Juni erhöhte Prognose bestätigt.
Rheinmetall: Umsatz und operativen Gewinn im zweiten Quartal mit dem Rüstungsboom im Rücken deutlich gesteigert - Aktie legte am Mittwochmittag um mehr als 5 Prozent zu Auf Basis vorläufiger Zahlen sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 69 Prozent auf fast 3,29 Milliarden Euro gewachsen, teilte das Unternehmen am Mittwoch überraschend mit. Anfang Juli hatte der Dax-Konzern ein Plus von mehr als 60 Prozent in Aussicht gestellt. Das operative Ergebnis legte den aktuellen Angaben zufolge auf 562 Millionen Euro zu und übertraf damit die mittlere Analystenschätzung deutlich. Vor einem Jahr waren es 276 Millionen operativer Gewinn. Der Backlog stieg im abgelaufenen Quartal über die Grenze von 80 Milliarden Euro. In diesem Orderbestand sind verbindliche Aufträge und Rahmenverträge inkludiert. Allerdings werde es operativ einen deutlichen Abfluss freier Barmittel geben, da sich Anzahlungen verschoben hätten und Vorräte für die Folgequartale aufgebaut worden seien. Zudem fliesse weiter Geld in die Vorbereitungen von Kapazitätsausweitungen.
Standard Chartered: übertrifft Gewinnerwartungen und kündigt Aktienrückkauf über 1,0 Milliarde USD an Die in London ansässige Bank meldete für die drei Monate bis Ende Juni einen Nettogewinn von 1,71 Milliarden Dollar, der gegenüber dem Vorjahr stabil blieb. Damit wurde die Schätzung von 1,48 Milliarden Dollar aus einer Analystenumfrage des Datenanbieters Visible Alpha übertroffen. Die Bank verbuchte im zweiten Quartal Wertberichtigungen auf Kredite in Höhe von 150 Millionen Dollar, verglichen mit 119 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn aus dem Vermögensverwaltungs- und Privatkundengeschäft stieg um 76 Prozent auf 1,01 Milliarden Dollar. Im Unternehmens- und Investmentbanking sank der Gewinn hingegen um 7,4 Prozent auf 1,51 Milliarden Dollar, belastet durch höhere Betriebskosten und Wertberichtigungen auf Kredite. Für das laufende Jahr rechnet die Bank nun mit einem währungsbereinigten Wachstum der Betriebserträge um die Mitte der Spanne von 5 bis 7 Prozent, bereinigt um wesentliche Sondereffekte. Zuvor hatte sie das Wachstum am unteren Ende dieser Spanne erwartet. StanChart kündigte einen weiteren Aktienrückkauf von bis zu 1,0 Milliarde Dollar an. Dieser folgt auf einen Rückkauf im Wert von 1,5 Milliarden Dollar, der in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen wurde.
Telefónica: schreibt wieder Nettogewinn und hebt Ausblick für operativen Cashflow an Der spanische Telekommunikationskonzern teilte am Mittwoch mit, dass er im zweiten Quartal einen Nettogewinn von 73 Millionen Euro erzielt habe. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war noch ein Verlust von 51 Millionen Euro angefallen. Ohne Berücksichtigung von Veräusserungen belief sich der Nettogewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf 87 Millionen Euro, verglichen mit 262 Millionen Euro im Vorjahr. Zudem bildete das Unternehmen eine Rückstellung in Höhe von 265 Millionen Euro für die Restrukturierung seines Deutschlandgeschäfts. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) - eine der vom Unternehmen bevorzugten Kennzahlen - stieg
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zu realen Wechselkursen um 6,4 Prozent beziehungsweise zu konstanten Wechselkursen um 2,7 Prozent auf 2,93 Milliarden Euro. Die entsprechende Marge erhöhte sich auf 35,5 Prozent von 34,4 Prozent im Vorjahr. Der Umsatz kletterte von 8,021 Milliarden Euro auf 8,265 Milliarden Euro. Getragen wurde dies vom beschleunigten Wachstum in den Schlüsselregionen Spanien und Brasilien. Analysten hatten laut einem vom Unternehmen zusammengestellten Konsens ein bereinigtes EBITDA von 2,89 Milliarden Euro und einen Umsatz von 8,22 Milliarden Euro prognostiziert. Telefonica hob den Ausblick für den bereinigten operativen Cashflow nach Leasingverbindlichkeiten für das Gesamtjahr auf mehr als 3 Prozent von zuvor mehr als 2 Prozent an.
News Übersee
Automatic Data Processing: konnte den bereinigten Gewinn und den Umsatz in Q4 steigern Automatic Data Processing (ADP) meldete am Mittwoch einen bereinigten Gewinn von 2,64 US-Dollar je Aktie für das 4. Quartal des Geschäftsjahres, gegenüber 2,26 US-Dollar im Vorjahresquartal. Von FactSet befragte Analysten hatten mit 2,59 US-Dollar gerechnet. Der Umsatz im Quartal bis zum 30. Juni betrug 5,47 Milliarden US-Dollar, gegenüber 5,13 Milliarde