Eltern und Erzieher bauen Sitzgruppe im Kindergarten St. Michael in Amberg; Bischof würdigt Engagement der Helfer

Gemeinschaftsprojekt im Kindergarten St. Michael in Amberg

Gemeinschaftsprojekt im Kindergarten St. Michael in Amberg

Eltern und Erzieher bauen Sitzgruppe

Herzblut, Engagement und Tatkraft: das alles braucht es, um für Kindergartenkinder einen neuen Platz zum Spielen und Ausruhen zu schaffen. Im Kindergarten St. Michael in Amberg haben sich Erzieherinnen, Elternbeirat und engagierte Eltern zusammengetan, um eine neue Podestlandschaft aus Holz zu bauen.

Achtzehn Monate dauerte es, bis die neue Holzbank rund um den alten, schattenspendenden Baum inmitten des Gartens von St. Michael fertig war. Zwei Erzieherinnen hatten gemeinsam mit dem Elternbeirat und einigen Eltern das Projekt auf die Beine gestellt. In Eigenregie entstand eine neue Podestlandschaft. Ein echter Kraftakt und ein Großprojekt, in das die Beteiligten viel Zeit und Herzblut investiert haben.

Der Einsatz zeigt, wie lebendig und tatkräftig eine Gemeinschaft sein kann:

Das Holz für die Podeste wurde bewusst aus dem lokalen Sägewerk in Pittersberg bezogen. Sämtliche Bretter wurden von Erzieherinnen und Eltern mit ihren privaten Autos transportiert.

Über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr bauten die Beteiligten an mehreren Nachmittagen in ihrer Freizeit die Podeste eigenhändig zusammen. Auch die Erde wurde selbst abgetragen, Löcher gebohrt und die Fundamente einbetoniert.

Vier Tonnen Kies wurden in echter Knochenarbeit von Hand mit Schubkarren an Ort und Stelle transportiert, um das Areal fertigzustellen.

Zur Finanzierung des Projekts sammelten die Beteiligten schon im Vorfeld eigenständig und mit viel Mühe die nötigen Spendengelder.

Durch das Zusammenspiel von Kindergartenteam und Elternschaft war es möglich, auch mit kleinem Budget etwas zu leisten, was ansonsten unbezahlbar gewesen wäre. Die Kinder des Kindergartens St. Michael haben nun einen neuen Platz zum Entdecken und Spielen.

So viel Engagement wird gewürdigt: Bischof Rudolf Voderholzer hat den Beteiligten ein Grußwort als Anerkennung zukommen lassen, dass am 22. Juli verlesen wurde. Darin schreibt er:

„Liebe Erzieherinnen, liebe Eltern, liebe Kinder des Kindergartens St. Michael in Amberg, mit großer Freude habe ich von Ihrem außergewöhnlichen Engagement erfahren und möchte Ihnen auf diesem Wege ein herzliches Wort des Dankes und der Anerkennung zukommen lassen.“

Lesen Sie hier das vollständige Grußwort von Bischof Rudolf .

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