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title: "Bewohnende des St.-Josef-Haus Hamminkeln-Dingden nutzen das Kneipp-Becken als Erholungszentrum; 80+ Bewohnende profitieren, Ort wird Treffpunkt im Dorf"
sdDatePublished: "2026-07-29T09:06:00Z"
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Bewohnende des St.-Josef-Haus Hamminkeln-Dingden nutzen das Kneipp-Becken als Erholungszentrum; 80+ Bewohnende profitieren, Ort wird Treffpunkt im Dorf

Altenhilfe: Kneipp-Becken im Altenheim wird zum Hotspot

Pressemitteilung Kneipp-Becken im Altenheim wird zum Hotspot Im St.-Josef-Haus in Hamminkeln-Dingden ist das große Wasserbecken gerade an heißen Tagen ein wichtiger Mittelpunkt für die Hausgemeinschaft und ein Treffpunkt mit den Anwohnern des Ortes. Erschienen am: 29.07.2026 Herausgeber: Caritasverband für die Diözese Münster e. V. Kardinal-von-Galen-Ring 45 48149 Münster 0251 8901-0 0251 8901-0 info@caritas-muenster.de www.caritas-bistum-muenster.de

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Kneipp-Becken im Altenheim wird zum Hotspot

Im St.-Josef-Haus in Hamminkeln-Dingden ist das große Wasserbecken gerade an heißen Tagen ein wichtiger Mittelpunkt für die Hausgemeinschaft und ein Treffpunkt mit den Anwohnern des Ortes.

Rein ins kühle Nass: Elisabeth Brinkmann freut sich wie viele andere Bewohnerinnen des Altenheims St. Josef über die Erfrischung im Kneipp-Becken. Michael Bönte

Caritasverband für die Diözese Münster

Es ist ein echter Hotspot - nicht nur an den heißen Sommertagen. Das Kneipp-Becken steht direkt neben einer kleinen hauseigenen Saline, auf deren Bänken es sich gerade bei großen Lufttemperaturen gut aushalten lässt. Die große Metallwanne neben dem Haupteingang des Altenheims St.-Josef-Haus in Hamminkeln-Dingden ist aber dafür geeignet, mehr zu sein als nur ein Ort der Abkühlung. Sie ist ein Ort, der Gesundheit bringt. Welcher die Hausgemeinschaft zusammenführt. Und der die mehr als 80 Bewohnenden mit den Menschen aus dem Ort nahe dem Niederrhein verbindet.

"Gestern waren die Kinder aus dem Kindergarten da", sagt Janna Bösing. "Sie haben gemeinsam mit den Bewohnenden im Kneipp-Becken Quietsche-Enten geangelt." Die Leiterin des Altenpflegeheims erlebt täglich, wie rund um das kühle Nass Begegnungen stattfinden, die so sonst nicht zustande kämen. "Auch die Kollegen des Hauses nutzen die Momente hier, um außerhalb des Arbeitsalltags ins Gespräch zu kommen."

Vom Frühjahr bis in den Herbst steht das kühle Nass zur Verfügung. Und das seit 2019. Seitdem ist das Haus "Kneipp zertifiziert", sagt Bösing. "Weil wir nicht nur mit dem Tretbecken die Voraussetzungen dafür erfüllen." Die fünf Säulen der Kneippschen Idee finden sich überall in den Angeboten des Hauses wieder: Bewegung, Ernährung, Lebensordnung, Wasser und Heilpflanzen. "Wir haben einen Kräutergarten, es gibt Kneipp-Frühstücke mit Blütenbutter und Blaubeerquark oder Licht- und Luftbäder im Strandkorb…", zählt sie auf.

Nicht ohne Stolz wurde neben dem Zugang zur Anlage ein Ortsschild aufgestellt: "Bad Dingden - Kneipp-Kurort", steht darauf. Ganz so weit ist es zwar noch nicht, aber im Kleinen findet hier genau ein solches Kur-Leben statt. "Gerade im Sommer ist hier immer etwas los", sagt Sarah Blomen-Krüger. Die Bewohnenden kommen allein oder in kleinen angeleiteten Gruppen. "Das bringt ihnen Gesundheit und hält sie lange fit." Die Fachkraft des Sozialen Dienstes im Haus sieht aber auch andere Dimensionen. "Die emotionale Komponente kommt mit ins Spiel - hier ist ein Ort des Miteinander, des Wohlfühlens und der Lebensfreude." Die sich das ein oder andere Mal durchaus zur Wasserschlacht entwickeln könne.

Elisabeth Brinkmann kommt am liebsten am frühen Morgen. "An heißen Tagen ist das wichtig, damit die Sonne das Wasser nicht schon zu sehr erwärmt hat." Die 89-Jährige genießt dann zuerst das Arm-Bad, um danach die Hose hochzukrempeln. "Wichtig ist, dass man die Füße jedes Mal weit aus dem Wasser hebt", sagt sie und steigt die Holztreppe hinauf. "Anstrengend, aber wohltuend", sagt sie, während sie sich an den Holmen festhält und durch das Becken wartet. Genauso wie es der Naturheilkundler Sebastian Kneipp schon vor 200 Jahren vorgeschrieben hat.

Von Recke bis Recklinghausen, von Emmerich bis Lengerich - die Caritas im Bistum Münster ist für Menschen in Notsituationen da. Ob Jung oder Alt, Alleinstehend oder Großfamilie, mit Behinderung oder Migrationshintergrund, körperlicher oder psychischer Erkrankung. Unter dem Motto "Not sehen und handeln" sind 80.000 hauptamtliche Mitarbeitende und 30.000 Ehrenamtliche rund um die Uhr im Einsatz. Für die Hilfe vor Ort sorgen 25 örtliche Caritasverbände, 18 Fachverbände des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) und 3 des SKM - Katholischer Verein für Soziale Dienste. Hinzu kommen 57 Kliniken, rund 150 Einrichtungen der Behindertenhilfe, 205 Altenheime, 95 ambulante Dienste, 115 Tagespflegen, 27 Pflegeschulen, 89 Kindertageseinrichtungen und 22 stationäre Einrichtungen der Erziehungshilfe. Über 6.200 Teilnehmende nutzen jährlich die 350 Fort- und Weiterbildungsangebote des Diözesancaritasverbands.

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