Caritas lädt 30 Menschen zum Pilgerweg durch Altötting; Verbundenheit wächst durch Unterwegssein
Gemeinsam auf dem Weg – Verbundenheit erfahren beim Caritas-Pilgerabend
Pressemitteilung Gemeinsam auf dem Weg – Verbundenheit erfahren beim Caritas-Pilgerabend Ein Abend voller Begegnungen, Impulse und gemeinsamer Schritte: 30 Menschen folgten der Einladung der Caritas zum Pilgerweg durch Altötting und erlebten, wie aus bewusstem Unterwegssein Gemeinschaft wächst. Erschienen am: 29.07.2026 Herausgeber: Caritasverband für die Diözese Passau e. V. Steinweg 8 94032 Passau 0851 392-0 0851 392-177 0851 392-0 0851 392-177 0851 392-177 info@caritas-passau.de www.caritas-passau.de
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Gemeinsam auf dem Weg – Verbundenheit erfahren beim Caritas-Pilgerabend
Ein Abend voller Begegnungen, Impulse und gemeinsamer Schritte: 30 Menschen folgten der Einladung der Caritas zum Pilgerweg durch Altötting und erlebten, wie aus bewusstem Unterwegssein Gemeinschaft wächst.
Schweigen, miteinander sprechen, die Natur bewusst wahrnehmen, beten und singen: Unter dem Leitwort “In Verbundenheit leben” machten sich 30 Menschen auf den abendlichen Pilgerweg der Caritas in Altötting. Eingeladen waren insbesondere die Ehrenamtlichen der Caritasvereine und der Pfarreien. Der Abend sollte ihre ehrenamtliche Arbeit würdigen und ihnen Zeit für Gemeinschaft und persönliche Impulse schenken. Willkommen waren darüber hinaus alle Interessierten.
Das “Pilgern am Abend” fand bereits zum dritten Mal in Folge statt. Vorbereitet und begleitet wurde der Pilgerweg von Susanne Stimmer sowie Anita Zehetmair und Resi Aicher. Zehetmair und Aicher sind ausgebildete Pilgerwegbegleiterinnen.
Ausgangspunkt war um 17.30 Uhr das Begegnungszentrum in Altötting. Stimmer begrüßte die Teilnehmenden und lud sie dazu ein, den Alltag noch einmal bewusst zu unterbrechen: “Den Rucksack des Tages haben wir gut gefüllt, aber noch nicht zugemacht. Noch ist er offen, noch sind wir offen und bereit, uns auf den Weg zu machen, dem Tag noch einmal eine neue Richtung zu geben und ihn in eine größere Sinndimension zu stellen.”
Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, wie Menschen Verbundenheit finden und erfahren können - mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit der Schöpfung und mit Gott. Der Pilgerweg eröffnete dafür unterschiedliche Zugänge: Stille und Schweigen, gemeinsames Gehen, Meditation, Gespräche, Gebet, Betrachtung und Gesang. Das Lied “Schweige und höre” begleitete die Gruppe an mehreren Stationen.
Zu Beginn gingen die Teilnehmenden eine Wegstrecke schweigend. Danach kamen sie jeweils zu zweit über die Frage “Was können dir meine Schuhe erzählen?” ins Gespräch. Bis zur nächsten Station entwickelte sich daraus ein lebendiger Austausch über Lebenswege und persönliche Erfahrungen.
An einer kleinen Brücke über den Mörnbach las Zehetmair die Geschichte vom Brückenbauer vor. Unter dem Gedanken “Brücken bauen - Hoffnung schenken” wurde deutlich, dass Verbundenheit nicht von selbst entsteht. Sie wächst dort, wo Menschen bereit sind, mit einem offenen Herzen, einem freundlichen Wort, einer ausgestreckten Hand oder der Bereitschaft zur Versöhnung aufeinander zuzugehen. Der CariChor griff diesen Gedanken musikalisch mit zwei Strophen des Liedes “Es baut die Liebe eine Brücke” auf.
Eine weitere Station widmete sich dem Körpergebet des heiligen Dominikus. Durch bewusste Körperhaltungen konnten die Teilnehmenden die Verbundenheit mit sich selbst und mit Gott erfahren. Anschließend lud Aicher am Ufer des Mörnbachs zu einer Meditation ein. Unterwegs hatte sich jede und jeder ein Ahornblatt ausgesucht. Die Adern des Blattes wurden dabei zum Bild für die unterschiedlichen Wege des Lebens. Die Teilnehmenden konnten einen persönlichen Wunsch oder ein Anliegen auf das Blatt legen und es anschließend dem Bach übergeben.
Auch die Verbundenheit mit der Natur spielte eine wichtige Rolle. In der Stille achtete die Gruppe bewusst auf Geräusche, Düfte und andere Eindrücke der Umgebung. Die Natur, so der Gedanke dieser Station, schenkt sich den Menschen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen.
Seinen Abschluss fand der Pilgerweg in der Kirche St. Magdalena. Dort versammelte sich die Gruppe zu einer kurzen Andacht. Der CariChor sang, begleitet von Johannes Stimmer an der Gitarre, drei weitere Lieder. Zehetmair und Aicher trugen ein Gebet über die Farben des Lebens vor. Dazu legten die Teilnehmenden aus bunten Steinen einen Regenbogen vor dem Altar.
Zum Abschluss durfte jede und jeder einen farbigen Stein als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Mit einem Pilgersegen zum Thema Verbundenheit verabschiedete Zehetmair die Teilnehmenden aus der Andacht.
Danach wurde aus der zuvor betrachteten Verbundenheit gelebte Gemeinschaft. Im Biergarten des Caritashauses St. Elisabeth waren Plätze für die Gruppe reserviert. Auf dem noch warmen Grill wurde mitgebrachtes Grillgut zubereitet. Salate, Kuchen und weitere Speisen wurden miteinander geteilt. Bei Musik, guten Gesprächen und einer heiteren Atmosphäre klang der Abend aus.
Gelebte Verbundenheit: Nach dem abendlichen Pilgerweg ließen die Teilnehmenden den Tag bei mitgebrachten Speisen, Musik und guten Gesprächen im Biergarten des Caritashauses St. Elisabeth ausklingen. M. Bernhart
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