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title: "Der Euro kletterte zeitweise über 1,14 USD am Devisenmarkt heute; Fed-Zinssitzung morgen, Orientierung der Geldpolitik erwartet klar"
sdDatePublished: "2026-07-29T07:07:00Z"
source: "https://www.haspa.de/content/dam/myif/haspa/work/dokumente/pdf/haspa/Devisentelegramm/2026/07-juli/devisentelegramm-28072026.pdf?n=true"
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  - name: "economy, business and finance"
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  - name: "economy"
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Der Euro kletterte zeitweise über 1,14 USD am Devisenmarkt heute; Fed-Zinssitzung morgen, Orientierung der Geldpolitik erwartet klar

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Devisentelegramm

Die Ausarbeitung informiert über allgemein bekannte Sachverhalte. Die Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers und
ersetzen nicht eine individuelle und anlagegerechte Beratung. Bei der Ausarbeitung und Erhebung der Daten ist die größtmögliche Sorgfalt verwendet
worden. Die getroffenen Aussagen basieren auf Beurteilung / Einschätzung der Daten zum Zeitpunkt der Erstellung.
Herausgeber: Hamburger Sparkasse, Treasury / Devisenhandel.

28.07.2026
08:04
Aktuelle Kurse

(nicht handelbar)
Geld
Brief
Geld
Brief
Geld
Brief
EUR / USD
1,1367
1,1367
 EUR / AUD
1,6320
1,6322 EUR / HUF
360,15
360,43
EUR / GBP
0,8554
0,8555
 EUR / NZD
1,9716
1,9719 EUR / CNH
7,6934
7,6940
EUR / CHF
0,9312
0,9313
 EUR / HKD
8,9135
8,9142 GBP / USD
1,3287
1,3288
EUR / JPY
186,11
186,13
 EUR / SGD
1,4694
1,4696 USD / CHF
0,8192
0,8193
EUR / CAD
1,6049
1,6050
 EUR / TRY
53,8854
53,8994 USD / JPY
163,74
163,74
EUR / SEK
11,0609
11,0635
 EUR / THB
38,2501
38,2709 USD / CAD
1,6049
1,4120
EUR / NOK
10,9930
10,9959
 EUR / CZK
24,1580
24,1650 AUD / USD
0,6964
0,6965
EUR / DKK

7,4751

7,4754
 EUR / PLN

4,3234

4,3245 NZD / USD

0,5764

0,5765
$-Handelsranges:
     High
    Low
    Last

Frankfurt
1,1416-18
1,1368-70
1,1375-77
 Für den Abschluss von
New York
1,1396-98
1,1368-70
1,1367-69
 Devisengeschäften wählen Sie
Tokio
 1,1380-82
1,1361-63
 bitte +49 40 3578-97430
Alle Kurse sind freibleibend. - Quelle: Bloomberg

Guten Morgen!

Der Euro ist mit einem freundlichen Auftakt in die neue Woche gestartet und kletterte zeitweise über die Marke von 1,14
US-Dollar. Im weiteren Verlauf des Tages gab die Gemeinschaftswährung ihre Gewinne wieder ab und notierte unter-
halb dieser Schwelle. Wenig Unterstützung erhielt der Euro von den gestrigen Konjunkturdaten aus Deutschland. Zwar
stieg der ifo-Geschäftsklimaindex im Juli zum dritten Mal in Folge und übertraf mit 86,6 Punkten die Prognosen der
befragten Analysten. Vor allem die Geschäftserwartungen verbesserten sich erneut, während die Einschätzung der
aktuellen Lage leicht nachgab. Nach Ansicht des ifo-Instituts zeigt sich die deutsche Wirtschaft trotz der geopolitischen
Belastungen im Nahen Osten widerstandsfähiger als erwartet. Gleichzeitig mahnen Ökonomen zur Vorsicht. Die jüngste
Erholung der Unternehmensstimmung sei nur eingeschränkt aussagekräftig, da ein Großteil der Umfrage bereits vor
dem zuletzt kräftigen Anstieg der Ölpreise durchgeführt worden sei. Sollte sich die Lage im Nahen Osten erneut ver-
schärfen oder die Straße von Hormus dauerhaft beeinträchtigt bleiben, könnten hohe Energiepreise die wirtschaftliche
Erholung erneut ausbremsen.
An den globalen Finanzmärkten richtet sich der Blick vor allem auf die morgige Zinssitzung der US-Notenbank Fed. Die
Mehrheit der Marktteilnehmer rechnet mit unveränderten Leitzinsen, erhofft sich aber von dem neuen Fed-Präsidenten
Kevin Warsh, Hinweise zur zukünftigen geldpolitischen Ausrichtung zu erhalten. Parallel dazu beginnt eine ereignisrei-
che Berichtssaison einiger US-Unternehmen, in der unter anderem Microsoft, Apple, Amazon, Meta und Visa ihre Quar-
talszahlen vorlegen und damit wichtige Impulse für die Aktienmärkte liefern dürften.
Im heutigen Fokus stehen Konjunkturdaten aus den USA. Das vom Conference Board erhobene Verbrauchervertrauen
gilt als guter Indikator für die wirtschaftliche Lage, da etwa 5000 Haushalte zu ihren Konjunkturerwartungen, Ausgaben
und Arbeitsmarkt befragt werden.

EURUSD startet schwächer bei 1,1365 USD. Wir blicken weiter auf einen Widerstand bei 1,1430 USD. Südwärts ge-
richtete Kurse treffen bereits bei 1,1340 USD auf eine erste Unterstützung.
EURGBP befindet sich kaum verändert bei 0,8550 GBP. Die Unterstützung bei 0,8460 GBP bleibt intakt, genau wie
die Hürde an der 0,8690er-Marke.
EURCHF beginnt knapp oberhalb der 0,93er-Marke und verbleibt somit weiterhin im bekannten Korridor zwischen
0,9215 CHF und 0,9390 CHF.
EURJPY verbleibt auf hohem Niveau mit Kursen um 186,10 JPY. Im weiteren Kursanstieg könnte sich die 187er-
Marke weiterhin als nächster psychologischer Widerstand erweisen. Abgebende Notierungen könnten bei 183,00 JPY
wieder eine Unterstützung vorfinden.

Heutige Daten

Quelle: Bloomberg
Zeit
Land
Ereignis

Zeitraum
Konsens
Vorperiode
16:00
US
Verbrauchervertrauen (Conf. Board), Index

Juli
92,3
91,2