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title: "Kampfmittelbeseitigungsdienst Osnabrück entschärft Teil eines Kampfmittels in Eversburg; Rückkehr der Anwohner nach Freigabe"
sdDatePublished: "2026-07-29T12:41:00Z"
source: "https://informiert.osnabrueck.de/de/bevoelkerungsschutz/kampfmittelbeseitigung-am-29-juli-2026-in-eversburg/"
topics:
  - name: "disaster, accident and emergency incident"
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  - name: "crime, law and justice"
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  - "Osnabrück"
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Kampfmittelbeseitigungsdienst Osnabrück entschärft Teil eines Kampfmittels in Eversburg; Rückkehr der Anwohner nach Freigabe

Kampfmittelbeseitigung am 29. Juli in Eversburg – Stadt Osnabrück

Kampfmittelbeseitigung am 29. Juli in Eversburg

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Auf dem Sportplatz der IGS Eversburg ist am Dienstag ein Teil von einem Kampfmittel gefunden worden, das nicht transportfähig ist und deshalb vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden muss. Hierfür müssen 350 Personen in 198 Haushalten ihre Wohnungen am Mittwoch, 29. Juli, bis spätestens 8 Uhr verlassen.

10:15 Das war's: Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat das Gebiet freigegeben. Alle Anwohnerinnen und Anwohner dürfen in ihre Häuser zurückkehren. Danke für die Unterstützung - das hat heute hervorragend geklappt!

Das war's: Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat das Gebiet freigegeben. Alle Anwohnerinnen und Anwohner dürfen in ihre Häuser zurückkehren. Danke für die Unterstützung - das hat heute hervorragend geklappt!

10:03 Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat den Zünder gesprengt. Aber Achtung: Die Evakuierung ist noch nicht wieder aufgehoben! Der Sprengmeister muss den Fundort noch einmal abschließend überprüfen. Wir sagen Bescheid, sobald das Gebiet freigegeben ist.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat den Zünder gesprengt. Aber Achtung: Die Evakuierung ist noch nicht wieder aufgehoben! Der Sprengmeister muss den Fundort noch einmal abschließend überprüfen. Wir sagen Bescheid, sobald das Gebiet freigegeben ist.

09:59 Es ist so weit: In zwei bis drei Minuten wird gesprengt!

Es ist so weit: In zwei bis drei Minuten wird gesprengt!

09:53 In der von der Feuerwehr eingerichteten Anlaufstelle im Jugendzentrum Westwerk haben sich zwölf Anwohnerinnen und Anwohner eingefunden. Sie werden wohl nicht mehr allzu lange bleiben müssen.

In der von der Feuerwehr eingerichteten Anlaufstelle im Jugendzentrum Westwerk haben sich zwölf Anwohnerinnen und Anwohner eingefunden. Sie werden wohl nicht mehr allzu lange bleiben müssen.

09:40 Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat den Verdachtspunkt freigelegt. Bei dem Fund handelt sich um einen englischen Langzeitzünder mit Detonator. Dieser muss kontrolliert gesprengt werden - das bereitet der KBD jetzt vor, in etwa 20 Minuten ist es so weit.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat den Verdachtspunkt freigelegt. Bei dem Fund handelt sich um einen englischen Langzeitzünder mit Detonator. Dieser muss kontrolliert gesprengt werden - das bereitet der KBD jetzt vor, in etwa 20 Minuten ist es so weit.

09:20 Wir haben Sicherheit: Alle Haushalte wurden kontrolliert, die Einsatzkräfte verlassen jetzt das Gebiet und der Kampfmittelbeseitigungsdienst kann seine Arbeit beginnen.

Wir haben Sicherheit: Alle Haushalte wurden kontrolliert, die Einsatzkräfte verlassen jetzt das Gebiet und der Kampfmittelbeseitigungsdienst kann seine Arbeit beginnen.

08:53 Eine Straße und damit ein Drittel des Evakuierungsgebietes ist überprüft. Da die Einsatzkräfte ihre Meldungen aber straßenzugweise abgeben und nur noch zwei weitere Straßen ausstehen, dürften wir ziemlich bald auf 100 Prozent "springen" - dann herrscht Sicherheit und der Kampfmittelbeseitigungsdienst kann seine Arbeit beginnen.

Eine Straße und damit ein Drittel des Evakuierungsgebietes ist überprüft. Da die Einsatzkräfte ihre Meldungen aber straßenzugweise abgeben und nur noch zwei weitere Straßen ausstehen, dürften wir ziemlich bald auf 100 Prozent "springen" - dann herrscht Sicherheit und der Kampfmittelbeseitigungsdienst kann seine Arbeit beginnen.

08:24 Aufgrund der Sondierungen vor Ort ist denkbar, dass es sich um einen sogenannten Zerscheller handelt. Das sind Fliegerbomben, deren Hülle beim Aufprall auf den Boden zerbrochen oder aufgeplatzt ist, ohne dass die Hauptsprengladung detoniert ist. Durch das Zerbrechen des Bombenkörpers wurde das Zündsystem - häufig der Bodenzünder - von der Hauptsprengladung getrennt und liegt frei im Erdreich.

Aufgrund der Sondierungen vor Ort ist denkbar, dass es sich um einen sogenannten Zerscheller handelt. Das sind Fliegerbomben, deren Hülle beim Aufprall auf den Boden zerbrochen oder aufgeplatzt ist, ohne dass die Hauptsprengladung detoniert ist. Durch das Zerbrechen des Bombenkörpers wurde das Zündsystem - häufig der Bodenzünder - von der Hauptsprengladung getrennt und liegt frei im Erdreich.

08:02 Die Einsatzkräfte vor Ort haben die Straßen jetzt gesperrt und werden nun überprüfen, ob alle 350 Betroffenen das Gebiet verlassen haben.

Die Einsatzkräfte vor Ort haben die Straßen jetzt gesperrt und werden nun überprüfen, ob alle 350 Betroffenen das Gebiet verlassen haben.

07:51 Die Stadt Osnabrück wertet regelmäßig und systematisch alte Luftbilder aus, um Hinweise auf mögliche Blindgänger zu finden. Dabei hat sich kürzlich der Verdacht ergeben, dass auch der Sportplatz der IGS Eversburg betroffen sein könnte. In den Sommerferien wurde der Platz deshalb sondiert. Dabei haben wir tatsächlich Reste eines Kampfmittels gefunden - aber keine ganze Bombe (sonst hätten wir heute einen ganz anderen, viel größeren Evakuierungsradius ziehen müssen!). Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wird den Fund nachher untersuchen und unterschädlich machen.

Die Stadt Osnabrück wertet regelmäßig und systematisch alte Luftbilder aus, um Hinweise auf mögliche Blindgänger zu finden. Dabei hat sich kürzlich der Verdacht ergeben, dass auch der Sportplatz der IGS Eversburg betroffen sein könnte. In den Sommerferien wurde der Platz deshalb sondiert. Dabei haben wir tatsächlich Reste eines Kampfmittels gefunden - aber keine ganze Bombe (sonst hätten wir heute einen ganz anderen, viel größeren Evakuierungsradius ziehen müssen!). Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wird den Fund nachher untersuchen und unterschädlich machen.

07:14 Einen schönen guten Morgen, hier ist Constantin Binder vom Presseteam der Stadt Osnabrück und ich halte Sie heute Vormittag in unserem Liveticker auf dem Laufenden. Auf dem Sportplatz der IGS Eversburg muss der Kampfmittelbeseitigungsdienst heute Teile eines Kampfmittels unschädlich machen. 350 Personen in 198 Haushalten müssen deshalb ihre Wohnungen bis spätestens 8 Uhr verlassen haben. Eine Anlaufstelle für Betroffene steht ab 7.30 Uhr im Jugendzentrum Westwerk (Atterstraße 36, 49090 Osnabrück) zur Verfügung. Wie immer gilt: Je schneller das Gebiet geräumt ist, desto schneller kann die Maßnahme abgeschlossen werden. Vielen Dank für die Unterstützung!

Einen schönen guten Morgen, hier ist Constantin Binder vom Presseteam der Stadt Osnabrück und ich halte Sie heute Vormittag in unserem Liveticker auf dem Laufenden. Auf dem Sportplatz der IGS Eversburg muss der Kampfmittelbeseitigungsdienst heute Teile eines Kampfmittels unschädlich machen. 350 Personen in 198 Haushalten müssen deshalb ihre Wohnungen bis spätestens 8 Uhr verlassen haben. Eine Anlaufstelle für Betroffene steht ab 7.30 Uhr im Jugendzentrum Westwerk (Atterstraße 36, 49090 Osnabrück) zur Verfügung. Wie immer gilt: Je schneller das Gebiet geräumt ist, desto schneller kann die Maßnahme abgeschlossen werden. Vielen Dank für die Unterstützung!

16:54 Bei routinemäßigen Sondierungsarbeiten auf dem Sportplatz der Integrierten Gesamtschule (IGS) Eversburg ist am Dienstag ein Teil von einem Kampfmittel gefunden worden, das nicht transportfähig ist und deshalb vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden muss. Hierfür ist eine kurzfristige Räumung der anliegenden Grundstücke erforderlich. 350 Personen in 198 Haushalten müssen deshalb ihre Wohnungen an diesem Mittwoch, 29. Juli, bis spätestens 8 Uhr verlassen haben. Eine Anlaufstelle für Betroffene steht ab 7.30 Uhr im Jugendzentrum Westwerk (Atterstraße 36, 49090 Osnabrück) zur Verfügung. Unter der Nummer 0541 323-4490 ist ein Bürgertelefon eingerichtet, das heute bis 19 Uhr und am Mittwoch ab 7 Uhr besetzt ist. Wer einen Krankentransport benötigt, kann sich an die Nummer 0541 323-4455 wenden. https:

Bei routinemäßigen Sondierungsarbeiten auf dem Sportplatz der Integrierten Gesamtschule (IGS) Eversburg ist am Dienstag ein Teil von einem Kampfmittel gefunden worden, das nicht transportfähig ist und deshalb vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden muss. Hierfür ist eine kurzfristige Räumung der anliegenden Grundstücke erforderlich. 350 Personen in 198 Haushalten müssen deshalb ihre Wohnungen an diesem Mittwoch, 29. Juli, bis spätestens 8 Uhr verlassen haben. Eine Anlaufstelle für Betroffene steht ab 7.30 Uhr im Jugendzentrum Westwerk (Atterstraße 36, 49090 Osnabrück) zur Verfügung. Unter der Nummer 0541 323-4490 ist ein Bürgertelefon eingerichtet, das heute bis 19 Uhr und am Mittwoch ab 7 Uhr besetzt ist. Wer einen Krankentransport benötigt, kann sich an die Nummer 0541 323-4455 wenden.

Fragen und Antworten rund um Blindgänger­entschärfungen

Immer wieder erreichen uns Fragen zu den Blindgängerentschärfungen und den damit einhergehenden Evakuierungen. Hier haben wir Ihnen die wichtigsten Fragen und Antworten bereitgestellt.

Der Evakuierungsradius beträgt 1000 Meter. Muss der so groß sein?

Leider ja. Sollte eine Bombe explodieren, können Splitter bis zu einem Kilometer oder gar noch weiter fliegen und Sie und andere gefährden.

So empfiehlt es der Kampfmittelbeseitigungsdienst. Und auch hier in Osnabrück haben wir in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass selbst 1000 Meter zu wenig sein können. Bei einer Sprengung vor einigen Jahren durchschlug ein Splitter einige Dachziegel eines Hauses. Und das in einer Entfernung von rund 1350 Metern zum Ort der Sprengung. Hätte jemand das kleine Stück, das für seine geringe Größe erstaunlich schwer ist und messerscharfe Kanten hat, abbekommen, wäre das sehr wahrscheinlich tödlich gewesen. Der Fall zeigt, dass bei einer Sprengung trotz aller Sicherheitsvorkehrungen immer Unerwartetes passieren kann. Deshalb heißt es: (Mindestens 1000 Meter) Abstand halten!

Aber in einigen anderen Bundesländern, zum Beispiel in NRW, gelten oft kleinere Evakuierungsradien. Kann sich Osnabrück nicht daran orientieren?

Für uns als niedersächsische Stadt ist die Empfehlung der Experten des Niedersächsischen Kampfmittelbeseitigungsdienstes maßgeblich. Dass sich Osnabrück daran hält, ist inzwischen auch vom Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg überprüft und bestätigt worden.

Kann ich nicht einfach selbst entscheiden, ob ich das Evakuierungsgebiet verlassen möchte?

Nein. Im Evakuierungsgebiet besteht ab dem Zeitpunkt der Arbeiten an der Bombe grundsätzlich eine von Ihnen nicht einschätzbare Lebensgefahr.

Die Gefahr, die von einem Blindgänger ausgeht, ist erst einmal ziemlich abstrakt.

Meist können Kampfmittel von den Fachleuten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entschärft werden. Und wenn das nicht möglich ist, werden vor einer Sprengung Sicherheitsvorkehrungen getroffen, also zum Beispiel Sand um den Blindgänger aufgeschüttet und Wasserblasen gefüllt, um die Wucht zu vermindern.

Dass eine Gefahr besteht, können Bürgerinnen und Bürger also nicht wirklich verlässlich einschätzen. Aber trotz aller Versuche, die Gefahr zu minimieren, besteht innerhalb des Evakuierungsgebietes während einer Maßnahme grundsätzlich Lebensgefahr.

Auch bei einer vermeintlich gewöhnlichen Entschärfung kann es zu einer unkontrollierten Explosion kommen. Der dann entstehende Splitterflug ist nicht berechen- oder kontrollierbar.

Wir sind als Stadt Osnabrück im Rahmen der Gefahrenabwehr verpflichtet, unsere Bürger genau davor zu schützen. Und das tun wir im Interesse aller sehr gewissenhaft.

Warum werden nur maximal vier Blindgänger an einem Tag unschädlich gemacht?

Weil die Arbeiten an einem Blindgänger etwa drei bis vier Stunden dauern können.

Zunächst einmal sind vier Blindgänger schon ganz schön viel. Normalerweise wird bei einzelnen Maßnahmen nur eine Bombe entschärft. Weil aber auf dem Gelände des Lokviertels sehr viele Bomben abgeworfen wurden, werden dort nun auch viele Blindgänger gefunden. Da liegt der Gedanke nahe, so viele wie möglich bei einer einzelnen Maßnahme unschädlich zu machen.

Hier kommt nun jedoch die Erfahru