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title: "Ministerin Hanka Mittelstädt informiert sich über Hochwasserschutz in Herzberg (Elster); 4,55 Mio Euro Finanzierung durch EU, Bund, Land."
sdDatePublished: "2026-07-29T11:05:00Z"
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  - "Herzberg (Elster)"
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Ministerin Hanka Mittelstädt informiert sich über Hochwasserschutz in Herzberg (Elster); 4,55 Mio Euro Finanzierung durch EU, Bund, Land.

Wasser-Tour: Ministerin Mittelstädt informiert sich über Hochwasserschutz in Herzberg (Elster)

Downloads: PM vom 29.07.2026: Wasser-Tour: Ministerin Mittelstädt informiert sich über Hochwasserschutz in Herzberg (Elster) (114.0 KB)

Wasser-Tour: Ministerin Mittelstädt informiert sich über Hochwasserschutz in Herzberg (Elster)

Rund 4,55 Millionen Euro werden in das „Teilobjekt 1 – Bauabschnitt 2–3 links“ investiert

Im Rahmen ihrer Wasser-Tour informierte sich Brandenburgs Umweltministerin Hanka Mittelstädt heute über die laufenden Arbeiten zum Hochwasserschutz an der Schwarzen Elster in Herzberg (Elster) im Landkreis Elbe-Elster. Gemeinsam mit Landrat Marcel Schmidt und Bürgermeister Karsten Eule-Prütz besichtigte sie die Baustelle für das „Teilobjekt 1 – Bauabschnitt 2-3 links“. Hier wird im Stadtgebiet eine funktions- und standsichere Hochwasserschutzanlage für das „Schutzziel HQ100“ errichtet. Zur Ertüchtigung der Hochwasserschutzanlage wird auf einer Fläche von rund 7.000 Quadratmetern eine tragende und zugleich abdichtende Spundwand eingebracht. Parallel dazu wird ein neuer, asphaltierter Deichverteidigungsweg angelegt. Die Baukosten belaufen sich für diesen Bauabschnitt auf rund 4,55 Millionen Euro; die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Landes Brandenburg.

Teilobjekt 1 – Bauabschnitt 2-3 links

Gegenstand der Arbeiten ist der linksseitige Bauabschnitt im Teilobjekt TO1, der sich ab dem Elsterpark

Klettergarten stromauf vom Wehr Herzberg (Deich-km 0+120, Bauabschnitt 1) über die ehemalige Bahnbrücke (Deich-km 0+500, Bauabschnitt 2) bis zur Straßenbrücke der B87

Schliebener Straße (Deich-km 0+885, Bauabschnitt 3) erstreckt.

Zur Ertüchtigung der Hochwasserschutzanlage wird auf einer Fläche von rund 7.000 Quadratmetern eine tragende und zugleich abdichtende Spundwand eingebracht. Parallel dazu wird ein neuer, asphaltierter Deichverteidigungsweg angelegt.

Zum Maßnahmenumfang gehören außerdem die Profilierung einer rund 100 Meter langen, flachen Flutmulde im Zulaufbereich unter den Brücken der Bundesstraße 87 zur Verbesserung des Hochwasserabflusses sowie Baugrundverbesserungen im Bereich der ehemaligen Altlastendeponie „Am Sportplatz“ durch eine geogitterbewehrte Bodenaustauschschicht.

Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen : Die Bauarbeiten werden mit einer umfassenden Umweltbaubegleitung durchgeführt, die unter anderem den Schutz wertvoller Biotope sicherstellt. Zur Kompensation der Eingriffe in Natur und Landschaft werden folgende Maßnahmen umgesetzt:

Errichtung und Unterhaltung eines mobilen Reptilienschutzzaunes

Fledermaus- und käferverträgliche Baumfällungen einschließlich Wurzelrodung und Totholzsicherung

Teilrückbau, Umbau und Ersatzneubau der Tennisanlage im Deichhinterland

Gewässerökologische Aufwertung eines ufernahen Kleingewässers durch entsprechende Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen

Herstellung eines geschützten Winterquartiers für Amphibien und Fische

Mit dem Bau wurde im Dezember 2025 begonnen. Die Baumaßnahmen befinden sich im Zeitplan. Die Fertigstellung des Abschnittes ist planmäßig bis Ende September 2027 vorgesehen.

Mit der schrittweisen Ertüchtigung der Hochwasserschutzanlagen an der Schwarzen Elster setzt das Land Brandenburg den Ausbau des Hochwasserschutzes konsequent fort. Im Stadtgebiet von Herzberg (Elster) wurden die linksseitigen Maßnahmen in den Bauabschnitten 1 und 4 bereits im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen.

Die Schwarze Elster zählt zu den größten Nebenflüssen der Elbe in Brandenburg. Sie fließt durch die Landkreise Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster und mündet kurz hinter der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt in die Elbe. Im Zuge der bergbaulichen Entwicklung in der Lausitz wurde der Fluss umfangreich ausgebaut und begradigt sowie auf nahezu seiner gesamten Fließstrecke beidseitig eingedeicht. Um den Hochwasserschutz langfristig zu verbessern, setzt das Land neben der Ertüchtigung bestehender Deiche dort wo dies möglich ist auf Deichrückverlegungen und die Rückgewinnung von Retentionsflächen.

PM vom 29.07.2026: Wasser-Tour: Ministerin Mittelstädt informiert sich über Hochwasserschutz in Herzberg (Elster) (114.0 KB)

- Erschienen am 29.07.2026 - Presemitteilung 159