TC Owingen Mannschaften erringen Meistertitel auf dem Unteren Rathausplatz; Fünf Titel stärken TC Owingen Bilanz
Empfang der Meister 2026: Gemeinde Owingen
Musikalische Umrahmung und Bewirtung durch den Musikverein Owingen
Bereits im neunten Jahr in Folge konnte Bürgermeister Henrik Wengert die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler zur Ehrung ihrer herausragenden Leistungen im vergangenen Sportjahr auf dem Unteren Rathausplatz begrüßen. Die traditionelle Sportlerehrung fand dieses Jahr zum dritten Mal im Rahmen eines Abends der Blasmusik des Musikvereins Owingen statt, der nicht nur für die musikalische Umrahmung sorgte, sondern auch das leibliche Wohl der Gäste übernahm.
Ausgezeichnet wurden die Sportlerinnen und Sportler für herausragende Leistungen in den Bereichen Tennis, Motocross, Para-Tischtennis, Ski-Alpin, Blasrohr und Ringen. Darüber hinaus ehrte die Gemeinde Owingen in diesem Jahr zum dritten Mal die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der bundesweiten Stadtradeln-Kampagne.
„Durch Ihre Erfolge tragen Sie den Namen Owingen weit über unsere Gemeindegrenzen hinaus. Sie sind Botschafterinnen und Botschafter unserer Heimat.", richtete Bürgermeister Henrik Wengert seine Worte an die Sportlerinnen und Sportler. Mit Disziplin, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit erreichten sie große Siege und beachtliche Platzierungen auf regionaler und nationaler Ebene. Gleichzeitig verwies der Bürgermeister auf die verbindende Kraft des Sports, die zuletzt eindrucksvoll bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mit erstmals 48 Nationen zu erleben war.
Gleich fünf Mannschaften des TC Owingen konnten in diesem Jahr einen Meistertitel erringen. Eine faszinierende Bilanz, die eindrucksvoll belegt, wie breit der Tennissport in Owingen aufgestellt ist.
Den Anfang machten die Damen 50 der Spielgemeinschaft des TC Altbirnau und des TC Owingen, die bereits 2025 ihren Meistertitel feiern konnten. In der 2. Bezirksliga holten sie mit fünf Siegen und einem Unentschieden hervorragende 11:1 Punkte und sicherten sich damit Platz 1.
Dieses Jahr konnte sich zudem die Herrenmannschaft des TC Owingen in der 1. Kreisklasse mit 9:1 Punkten und somit ohne eine einzige Niederlage den Meistertitel sichern.
Auch die Damenmannschaft des TC Owingen war in der 2. Kreisliga erfolgreich. Ebenfalls mit 9:1 Punkten wurde die Meisterschaft souverän eingefahren.
Auch die Jugendarbeit des TC Owingen kann sich absolut sehen lassen. In der 2. Bezirksliga wurden die Juniorinnen U 15 ohne eine einzige Niederlage mit 10:0 Punkten souverän Meisterinnen. Gleiches gelang der U 18 gemischt in der 1. Bezirksliga im Rahmen einer Spielgemeinschaft mit dem TC Pfullendorf. Auch hier wurde die Meisterschaft mit 10:0 Punkten, also ohne eine einzige Niederlage, souverän eingefahren.
Mit Max Buser wurde ein erfolgreicher Motocross-Fahrer aus Owingen geehrt, der für den Motorsport-Club Emmingen-Liptingen startet. Bereits 2024 wurde er im Alter von neun Jahren erstmals geehrt, damals als Sieger des MX-Jugendcups in der Klasse 3. Auch 2025 setzte er seine Erfolgsgeschichte fort und wurde souveräner Meister in der Klasse 4 der Regionalen Motocross-Serie, dem MX-Jugendcup 2025. Der mittlerweile Elfjährige bewies auf seiner Rennmaschine eindrucksvoll, was mit einer gehörigen Portion Mut möglich ist.
Mit Fabienne Fels aus Owingen wurde eine Sportlerin geehrt, die eindrucksvoll zeigt, dass Sport wirklich für jeden da ist. Sie wurde Deutsche Meisterin bei den Para-Tischtennis-Meisterschaften in Frankfurt
Höchst. Fabienne Fels wird in der Wettkampfklasse 7 geführt, die laut Definition der Behindertensportverbände zur Gruppe der stehenden Spieler im Tischtennis mit körperlicher Beeinträchtigung gehört. Sie spielt im Tischtennisverein Überlingen und gehört dem Bundeskader des Deutschen Behindertensportverbands an. Eine großartige Leistung, die größten Respekt verdient.
Bei den Regio Meisterschaften 2026 im Slalom am 15. März 2026 in Damüls konnte sich der siebenjährige Liam Noatnick aus Owingen, der für den Ski-Club Radolfzell startet, bei den Bambinis durchsetzen und den Sieg erringen. Er erzielte sowohl im ersten als auch im zweiten Durchgang die Bestzeit und bewies damit eindrucksvoll, was Training und Talent schon in jungen Jahren bewirken können.
Einen festen Stammplatz bei der Sportlerehrung hat Gerd Pawlowsky. Der vielfache Deutsche Meister war auch in diesem Jahr wieder außergewöhnlich erfolgreich und begeisterte mit einer Reihe herausragender Ergebnisse.
Bereits am 20. Juli 2025 sicherte er sich bei den Landesmeisterschaften in der Halle in Bad Dürrheim den 1. Platz in seiner Klasse mit 581 von 600 möglichen Ringen.
In diesem Jahr erzielte er bei den Kreismeisterschaften in Leibertingen sagenhaften 594 von 600 möglichen Ringen – das höchste Ergebnis aller Klassen und gleichzeitig die Qualifikation für die Landesmeisterschaften.
Vom 22. bis 24. Mai 2026 nahm er an den Europameisterschaften Blasrohr 3D in Österreich teil und belegte in der offenen Klasse mit über 180 Teilnehmern aus sechs Nationen als zweitältester Teilnehmer einen beachtlichen 11. Rang. Beim Vorbereitungsturnier für die Landesmeisterschaften wurde er Gesamtsieger über alle Klassen mit 518 von 576 möglichen Ringen.
Den krönenden Abschluss setzte er bei den Landesmeisterschaften: Als ältester Teilnehmer wurde er nicht nur Sieger in seiner Altersklasse, sondern auch Gesamtsieger aller Altersklassen mit 595 von 600 möglichen Ringen – das beste Tagesergebnis und gleichzeitig der neue Südbadische Rekord 2026.
Einen festen Platz bei der Sportlerehrung haben erneut die Ringer des KSV Linzgau Taisersdorf. Durch tolle Arbeit im aktiven Bereich, aber auch insbesondere im Jugendbereich werden Jahr für Jahr große Erfolge gefeiert.
Im Jugendbereich waren folgende Sportler erfolgreich:
Luke Rinderle belegte bei den Bezirksmeisterschaften im Freistil U10 bis 31 kg den hervorragenden 1. Platz und im griechisch-römischen Stil den beachtlichen 3. Platz.
Milo Höfler erzielte bei den Südbadischen Meisterschaften im Freistil U12 bis 46 kg den 2. Platz und im griechisch-römischen Stil den 3. Platz.
Max Gsell rang in der Altersklasse U14 bis 62 kg und bis 68 kg sehr erfolgreich. Bei den Bezirksmeisterschaften im griechisch-römischen Stil belegte er den 1. Platz, bei den Südbadischen Meisterschaften im griechisch-römischen Stil den 3. Rang und im Freistil den 2. Platz. Besonders hervorzuheben ist zudem sein starker 5. Platz bei den Deutschen Meisterschaften im griechisch-römischen Stil.
Im aktiven Bereich waren folgende Sportler erfolgreich:
Nico Pulvermüller überzeugte in der Kategorie bis 70 kg mit dem 1. Platz bei der Bezirksmeisterschaft im Freistil, dem 1. Platz bei den Südbadischen Meisterschaften im Freistil sowie einem beachtlichen 11. Platz bei den Deutschen Meisterschaften ebenfalls im Freistil.
Patrick Käppeler sicherte sich in der Kategorie bis 74 kg bei den Bezirksmeisterschaften im Freistil einen starken 1. Platz.
Marco Martin, ein echtes Taisersdorfer Eigengewächs, war gleich mehrfach erfolgreich: Er errang den 1. Platz bei den Bezirksmeisterschaften im Freistil bis 125 kg, den 1. Platz bei den Bezirksmeisterschaften im griechisch-römischen Stil bis 130 kg sowie den 1. Platz bei den Südbadischen Meisterschaften im Freistil bis 130 kg. Bei den Deutschen Meisterschaften im Freistil bis 97 kg belegte er zudem einen beachtlichen 5. Rang.
Doch damit war der Abend noch nicht zu Ende. Im Anschluss an den Empfang der Meister folgte die Ehrung der erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Stadtradelns 2026. Bereits zum dritten Mal nahm die Gemeinde Owingen an dieser bundesweiten Kampagne des Netzwerks Klima-Bündnis teil, die nachhaltige Mobilität durch Radfahren im Alltag fördert – mit dem Ziel, CO₂-Emissionen zu senken und die Verkehrswende aktiv mitzugestalten.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Im Aktionszeitraum vom 13. Juni bis zum 8. Juli legten 67 aktive Radelnde in 11 Teams insgesamt 20.936 km in 995 Fahrten zurück. Das entspricht beachtlichen 312 Kilometern pro Kopf und einer CO₂-Einsparung von rund 3,0 Tonnen. Eine bemerkenswerte Gemeinschaftsleistung!
Den 1. Platz sicherte sich Sybille Tomuscheit von der Ausgleichssportgruppe Billafingen – und das bereits zum dritten Mal in Folge. Mit 1.878,7 Kilometern bei 44 Fahrten setzte sie sich klar an die Spitze.
Den 2. Platz belegte Ulrich Pfeifer von den Genuss Bikern mit beachtlichen 1.686,7 Kilometern in 25 Fahrten.
Der 3. Platz ging an Dagmar Roskowetz vom Team Panaché, die bei 22 Fahrten 1.180 Kilometer zurücklegte.
Die meisten Kilometer pro Kopf erzielten die „Genuss Biker" mit 5 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und einer Gesamtleistung von 3.731,0 Kilometern, was hervorragenden 746,2 Kilometern pro Kopf entspricht. Im Bodenseekreis belegten die Genuss Biker bei dieser Wertung den starken 10. Platz unter 300 teilnehmenden Teams.
Die meisten Gesamtkilometer erzielte die Ausgleichssportgruppe Billafingen mit 10 Radelnden und einer Gesamtleistung von 5.584,6 Kilometern, was 558,5 Kilometern pro Kopf entspricht. Im Bodenseekreis belegte die Gruppe Rang 22 – ebenfalls eine bemerkenswerte Leistung.
Das Team mit den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellte die Klöber GmbH mit 15 aktiven Radelnden.
Im Anschluss an die Ehrungen übernahm der Musikverein Owingen unter der Leitung von Angela Gorber und spielte bei sommerlichen Temperaturen auf. Ein gelungener Abend, der Sport, Gemeinschaft und Musik auf wunderbare Weise vereinte.
Um unsere Website für Sie optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, würden wir gerne Cookies verwenden und
oder externe Daten laden. Durch Bestätigen des Buttons „Akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung aller Dienste zu. Über den Button „Mehr“ können Sie einzeln auswählen, welche Dienste Sie zulassen möchten. Sie können Ihre Zustimmung und Einwilligung jederzeit widerrufen.
Diese Website verwendet Cookies und