Gesundheitsamt Köln beantwortet SPD-Anfrage zur Initiative ‘Stille Stunde’ in Köln; Keine Maßnahmen zur Bekanntmachung geplant.
Beantwortung
Dezernat, Dienststelle V/53
Vorlagen-Nummer 29.07.2026
2127/2026 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 17.09.2026
Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der SPD-Fraktion aus der Sitzung des ASGS vom 11.06.2026 (AN/0886/2026) betreffend “Stille Stunde”
Die SPD-Fraktion stellt die folgenden Fragen:
Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, die vom BMAS (Bundesinitiative Barrierefrei- heit des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales) unterstützte Initiative „Stille Stunde“ in Köln aktiv zu unterstützen und ihre Verbreitung zu fördern?
Welche Maßnahmen plant die Verwaltung, um die Initiative „Stille Stunde“ sowie die hierzu vom BMAS bereitgestellten Informationen und Materialien bei Einzelhandel, Kultur-, Frei- zeit- und Dienstleistungseinrichtungen in Köln bekannter zu machen?
In welchen städtischen Einrichtungen und Angeboten sieht die Verwaltung die Möglichkeit, selbst „Stille Stunden“ oder vergleichbare reizarme Zeitfenster einzuführen beziehungs- weise modellhaft zu erproben?
Die Verwaltung antwortet wie folgt:
Zu 1
Das Gesundheitsamt kann die „Stille Stunde“ auf unterschiedlichen und mehrfachen Wegen unterstützen. So kann die Initiative in unterschiedlichen Gremien (z.B. Kommunale Gesund- heitskonferenz Köln, Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft) vorgestellt und die Mitglieder infor- miert werden. Auch kann die Initiative über verschiedene Kanäle beworben werden (z.B. Pres- semitteilung). Denkbar ist auch ein Auftritt auf der Internetseite der Stadt Köln oder in Koope- ration mit dem BMG (Bundesministerium für Gesundheit) eine Intranet-Veröffentlichung zu er- möglichen.
Zu 2
Es sind keine Maßnahmen geplant, um die Initiative „Stille Stunde“ bekannter zu machen.
Zu 3
Städtische Einrichtungen und Angebote, in denen die Initiative „Stille Stunde“ eingeführt bzw. modellhalft erprobt werden könnte, sind nicht bekannt.
Gez. Dr. Rau