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title: "KommKlimaFöR 2026 erhöht Fördersätze in kleinen und finanziell schwachen Kommunen bundesweit; +20 pp Zuschlag für Finanzschwache Gemeinden"
sdDatePublished: "2026-07-29T13:40:00Z"
source: "https://www.stmuv.bayern.de/themen/klimaschutz/kommunal/doc/komm_klimafoer2026.pdf"
topics:
  - name: "environment"
    identifier: "medtop:06000000"
  - name: "politics and government"
    identifier: "medtop:11000000"
  - name: "economy, business and finance"
    identifier: "medtop:04000000"
  - name: "science and technology"
    identifier: "medtop:13000000"
locations:
  - "Bavaria"
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KommKlimaFöR 2026 erhöht Fördersätze in kleinen und finanziell schwachen Kommunen bundesweit; +20 pp Zuschlag für Finanzschwache Gemeinden

Übersicht KommKlimaFöR 2026

Übersicht KommKlimaFöR 2026

1 Bei Kommunen mit unter 2.000 Einwohnern oder bei interkommunalen Zusammenschlüssen mit unter 5.000 Einwohnern wird der Fördersatz jeweils um 10 Prozentpunkte erhöht . Finanzschwache Gemeinden erhalten
unabhängig von ihrer Einwohnerzahl einen um 20 Prozentpunkte erhöhten Fördersatz. Eine Kumulation der Erhöhungen nach Sätze 1 und 2 ist ausgeschlossen.
2Der Fördersatz muss bei Komplementärförderung ggf. nachträglich reduziert werden, wenn Kommunen über die Bundförderung nach Nachweis der Finanzschwäche von dort einen höheren Fördersatz erhalten.
Fördergegenstand
Inhalt
Fördersatz
in %
Förder-
obergrenze
in Euro
Entwicklungskonzept
klimaneutrale Kommune
(strategisches und investives
Vorhaben)
Erstellung eines Konzepts zur Erreichung der Klimaneutralität mit
•
ergänzenden niederschwelligen Begleitmaßnahmen sowie
•
investiven Umsetzungsvorhaben die sich aus dem Konzept ergeben und nachweislich zu einer
wesentlichen Senkung der Treibhausgasemissionen im Umfang von mindestens 50 % führen.

bis zu
50/60/701
bis zu
200.000
Kommunales
Energiemanagement -KEM
(strategisches und investives
Vorhaben)
Einführung und Erweiterung eines Energiemanagements in öffentlichen Gebäuden mit
•
ggf. Konzept zur Analyse der Energieeffizienz und -Einsparungen,
•
niederschwelligen Begleitmaßnahmen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Infoboard)
•
notwendiger Energiecontrolling-Software, ggf. KI unterstützt,
•
begleitenden Ausgaben für Messtechnik, Instrumente zur Auswertung,
•
ergänzenden technischen und baulichen Anpassungen, energieeffizienten Technologien und
Digitaltools (einschließlich KI-Anwendungen) zur Reduzierung von insbesondere Strom-,
Wärme- und Wasserverbräuchen.
Kombinierbar durch Beratung in weiteren klimarelevanten Bereichen und Zertifizierung.

bis zu
50/60/701
bis zu
100.000/
150.000
(mit
Management-
beratung)
Umsetzung zur
systematischen Verringerung
von Treibhausgasemissionen
(investives Vorhaben)
Austausch CO2-intensiver Anlagenteile sowie LED-Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtung im
Eigentum der Kommune, wenn dieser nachweislich zu einer wesentlichen Senkung der
Treibhausgasemissionen im Umfang von mindestens 50 % pro Anlage führt mit
•
Software zur Optimierung von Prozessen.

bis zu
30/40/501/2
bis zu
100.000
Einrichtung einer
Koordinierungsstelle zum
Klimaschutz
(Klimaschutzlotse; strategisches
Vorhaben
Einrichtung einer Klimaschutzkoordination im interkommunalen Bereich (einschließlich
Klimaanpassung), insbesondere durch Landkreise
•
Personalausgaben für Fachpersonal (Klimaschutzkoordination)
•
Ausgaben für begleitende Öffentlichkeitsarbeit,
•
Weiterqualifizierung für das intern eingesetzte Fachpersonal an bis zu 15 Tagen,
•
professionelle Prozessunterstützung

bis zu
50/60/701/2
bis zu
150.000
Umsetzung zur
Klimaanpassung
(investives Vorhaben)
Umsetzungsvorhaben, die nachweislich einen Beitrag zur Reduktion der Auswirkungen von
Hitzeperioden leisten.
z. B. natürliche Beschattungen, Klimawälder, Klimaparks, Dachbegrünungen, Beschattungen für
öffentlichen Plätze einschließlich Kindergärten, Spielplätze und Schulen, klimafreundliche
Wasseranlagen zur Kühlung der Umgebung (Kühlbrunnen), einfache Systeme zur
Regenwassernutzung wie Zisternen.

bis zu
50/60/701
bis zu
200.000