Freya, Cane Corso Italiano starb unter ungeklärten Umständen in einer Hundepension im St. Galler Linthgebiet; Ermittlungen aufgenommen

Wachhund – Zackbum

Das Qualitätsblatt Tagi kennt keine Schamgrenze mehr und verbeisst sich.

Nein, hier handelt es sich nicht um einen weiteren Beitrag zum Thema Klitoris. Vielleicht ist es aber ein Beitrag zum Thema: gibt es noch Schlimmeres als das Gekritzel des sogenannten Karikaturisten Arrigoni ?

Die Antwort ist ein klares Ja:

Knapp 10’000 A, sensibel und tierlieb verfasst von der Recherchierkoryphäe Fabienne Sennhauser , « diensthabende Redaktorin im Ressort Zürich ». Als Mitglied muss ZACKBUM zudem erschreckt zur Kenntnis nehmen: « Sennhauser amtet seit 2024 als Co-Präsidentin von Impressum . »

Hier ist sie aber in erster Linie Hundeliebhaberin und verbreitert sich auf knapp 10’000 A über den Tod eines Cane Corso Italiano . Das ist ein bis zu 50 kg schwerer Wachhund, der nicht zuletzt wegen gewaltiger Beisskraft und hohem Aggressionspotenzial nur für erfahrene Halter geeignet ist.

Hier aber wird der plötzliche Hundstod von Freya vermeldet. Sie « starb am 28. Juni unter ungeklärten Umständen in einer Hundepension im St. Galler Linthgebiet ». Das sei « der Alptraum jedes Hundehalters », barmt Sennhauser. Den hier hat es besonders schlimm erwischt: « Den Moment, als ihn die Erkenntnis überfällt, beschreibt der 21-Jährige aus Lachen so: «Mein Herz raste, ich hatte Atemnot. Es war wie eine Panikattacke.» »

Aber glücklicherweise hat wenigstens Herrchen überlebt. Auch den schrecklichen Anblick des Kadavers:

« Direkt hinter dem Eingangstor der Pension, im Garten, habe seine Freya auf einer Decke gelegen. Es sei kein schöner Anblick gewesen, erzählt er. Es seien Flüssigkeiten aus dem Körper ausgetreten, die Totenstarre sei bereits ausgeprägt gewesen. »

Furchtbar, dagegen sind die Schicksale von Kindern im Sudan ein Dreck.

Auf jeden Fall will der Halter nun wissen, wie es denn zu diesem schrecklichen Todesfall kommen konnte. Da gibt es Aufklärungsbedarf: « Die Hundepension teilt Hollenstein zwar mit, Freya sei draussen unvermittelt zusammengebrochen. Eine wirkliche Erklärung und genauere Angaben liefern die Verantwortlichen aber nicht. »

Nun geht Sennhauser in die Vollen: « Wie französische Bulldoggen oder Möpse kann auch der Cane Corso zu einem verkürzten Nasenbereich neigen – fachsprachlich Brachyzephalie. Das kann verengte Nasenlöcher oder einen verengten Kehlkopf zur Folge haben und zeigt sich etwa durch rasselnde Atemgeräusche, verminderte Ausdauer und schnelle Überhitzung an heissen Tagen. »

Brachyzephalie, man lernt nie aus. Auf jeden Fall sei die Hündin topfit gewesen, laut tierärztlicher Untersuchung. Zudem wurde das Tier am Tierspital Zürich kastriert; « der Austrittsbericht liegt dieser Redaktion ebenfalls vor. Auch er bescheinigt Freyas guten Allgemeinzustand ».

Sennhauser sammelt weitere Verdachtsmomente: « Tatsächlich setzt die Totenstarre bei Hunden in der Regel ein bis drei Stunden nach dem Tod ein: Die Gliedmassen versteifen nach und nach, der Körper lässt sich nur noch schwer bewegen. Zwischen dem Anruf und Hollensteins Eintreffen in der Pension lag nach seinen Angaben jedoch keine Stunde. Und doch sei Freyas Körper da bereits vollständig steif gewesen. »

Handelt es sich hier um ein vertuschtes Verbrechen? Starb der Köter etwa nicht an einer natürlichen Ursache? Da nimmt Sennhauser Witterung auf und sammelt Verdachtsmomente: « Auch diese Redaktion hat im Umfeld der Hundepension, die seit Ende 2022 im Handelsregister eingetragen ist, recherchiert und mit mehreren Ex-Mitarbeitenden gesprochen. Demnach kam es immer wieder zu Personalwechseln. »

Ha, ein Indiz, weder sie noch der Hundehalter lassen locker: « Um die Todesumstände aufzuklären, hat Hollenstein inzwischen Anzeige bei der Kantonspolizei St. Gallen erstattet und das zuständige Veterinäramt informiert. Die Kantonspolizei teilt auf Anfrage mit, dass Ermittlungen aufgenommen worden sind; weitere Details nennt sie aus Gründen des Amtsgeheimnisses nicht. Das Veterinäramt wiederum gibt mit Verweis auf den Datenschutz keine Auskunft zum konkreten Fall. »

Kennt man ja, die Behörden mauern, denn auch Hunde unterliegen dem Amtsgeheimnis und dem Datenschutz. Was sagt denn das Hundeheim? Auch da hat Sennhauser zugebissen: « Auf Anfragen dieser Redaktion nimmt die Geschäftsleitung schriftlich Stellung. Konkrete Fragen zu den Abläufen am 28. Juni – etwa wann und wo Freya starb, welche Mitarbeitenden mit welchen Ausbildungen vor Ort waren oder ob ein Tierarzt aufgeboten wurde – bleiben unbeantwortet .»

Allerdings bleibt am Schluss die traurige Botschaft: « Woran Freya letztlich gestorben ist, das wird sich indes nicht mehr klären lassen. Hollenstein hat ihren Kadaver noch am 28. Juni ins Tierkrematorium gebracht. Dies – wie er sagt – auf Anraten der Pensionsleitung. Eine pathologische Untersuchung des Tieres ist damit nicht mehr möglich. Etwas, das Hollenstein bedauert – wohlwissend, dass auch dies ihm Freya nicht zurückgebracht hätte. »

Hundstage beim Tagi. Wuff, jaul.

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