Air France-KLM kürzt Wachstumspläne in Paris; Q2-Gewinn um 75% gefallen
Update Aktien International
Börsennews 30. Juli 2026
Aktien International – Update
Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum
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News Europa
Accor: meldet trotz Herausforderungen im Nahen Osten stabile Umsätze für das erste Halbjahr Der französische Hotelkonzern teilte am Donnerstag mit, dass der RevPAR (Umsatz pro verfügbarem Zimmer, die wichtigste Kennzahl der Branche) im ersten Halbjahr um 2,2 Prozent stieg. Der Umsatz erreichte 2,75 Mrd. Euro (+0,5 %) und entsprach damit den Analystenerwartungen von Bloomberg (2,77 Mrd. Euro) und FactSet (2,72 Mrd. Euro). Allerdings hat der Konzern seine jährliche RevPAR-Wachstumsprognose gesenkt. Er peilt nun für das Geschäftsjahr 2026 ein jährliches RevPAR-Wachstum zwischen 2 Prozent und 2,5 Prozent an. Die Gruppe strebt für das laufende Geschäftsjahr ein Netzwerkwachstum von rund 3,5 % und ein aktuelles EBITDA zwischen 1,26 und 1,285 Mrd. Euro an, basierend auf einem erwarteten negativen Währungseffekt von 10 Mio. Euro.
Air France-KLM: kappt wegen hoher Kerosinpreise ihre Wachstumspläne für das laufende Jahr Das Flugangebot werde statt um bis zu vier Prozent nur um höchstens drei Prozent wachsen, teilte das französisch-niederländische Unternehmen am Donnerstag in Paris mit. Damit reagiert Konzernchef Ben Smith auch auf die verschärfte Konkurrenz von Billigfluggesellschaften. Im zweiten Quartal brach der Gewinn des Konzerns im Jahresvergleich um drei Viertel auf nur noch 153 Millionen Euro ein. Zwar steigerte Air France-KLM den Umsatz im
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Jahresvergleich um rund zehn Prozent auf rund 9,3 Milliarden Euro. Doch die Treibstoffkosten schnellten um fast die Hälfte auf mehr als 2,4 Milliarden Euro nach oben. Im Gesamtjahr soll die Treibstoffrechnung jetzt nicht mehr ganz so stark steigen wie zunächst gedacht: Smith erwartet nun Kerosinkosten von 8,9 Milliarden US-Dollar. Ende April hatte er noch 9,3 Milliarden Dollar befürchtet.
Anglo American: konnte Verluste im H1 verringern und den Umsatz steigern Der den Aktionären zurechenbare Verlust für die sechs Monate bis zum 30. Juni betrug 858 Millionen US- Dollar, verglichen mit einem Verlust von 1,88 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Der Verlust je Aktie sank von 1,58 US-Dollar auf 0,79 US-Dollar. Der Umsatz des Bergbaukonzerns lag bei 9,93 Milliarden US-Dollar, gegenüber 8,95 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Der Vorstand beschloss zudem die Ausschüttung einer Zwischendividende von 0,23 US-Dollar je Aktie, zahlbar am 29. September an die am 21. August eingetragenen Aktionäre. Zuvor betrug die Dividende 0,07 US-Dollar je Aktie.
ArcelorMittal: Gewinn in Q2 besser als erwartet - Ausblick für europäisches Geschäft hellt sich auf Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg im zweiten Jahresviertel auf 2,06 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 1,68 Milliarden Dollar im Vorquartal. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorquartal und zum Vorjahr auf 16,8 Milliarden Dollar, hier hatten Analysten jedoch mit mehr gerechnet. Der Stahlhersteller sieht dank der verschärften Abschottung der Europäischen Union gegen Importe nun bessere Aussichten für sein europäisches Geschäft, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag hiess.
BAE Systems: H1 wie erwartet – erhöht Jahresziele Im ersten Halbjahr legte der Umsatz des britischen Rüstungskonzerns währungsbereinigt um neun Prozent auf 15,8 Milliarden Pfund zu. Der bereinigte operative Gewinn (Ebit) stieg bei ausgeklammerten Währungseffekten um elf Prozent auf 1,7 Milliarden Pfund. Damit schnitt der Rüstungskonzern etwa wie erwartet ab. Angesichts des Rüstungsbooms steckt sich BAE Systems höhere Jahresziele. Der Umsatz soll im Vergleich zum Vorjahr zwischen acht und zehn Prozent zulegen, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Bisher waren sieben bis neun Prozent Umsatzwachstum angepeilt. Der bereinigte operative Gewinn (Ebit) soll statt um neun bis elf nun um zehn bis zwölf Prozent steigen.
Bouygues: hält nach Nettogewinnanstieg im H1 an Ausblick fest Der französische Mischkonzern teilte am Donnerstag mit, dass der Nettogewinn im ersten Halbjahr auf 287 Millionen Euro von 173 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum gestiegen sei. Das laufende operative Ergebnis aus Aktivitäten - die von Bouygues bevorzugte Rentabilitätskennzahl, die Abschreibungen und Wertminderungen auf im Rahmen von Akquisitionen erfasste immaterielle Vermögenswerte ausschliesst - erhöhte sich auf 829 Millionen Euro von 796 Millionen Euro. Der Umsatz sank auf 26,29 Milliarden Euro von 26,87 Milliarden Euro, wobei sich die negativen Wechselkurseffekte auf fast 240 Millionen Euro beliefen. Analysten hatten laut einem vom Unternehmen vorgelegten Konsens aus den Schätzungen von acht Analysten einen Umsatz von 26,12 Milliarden Euro und ein laufendes operatives Ergebnis aus Aktivitäten von 776 Millionen Euro erwartet. Bouygues rechnet weiterhin mit einem stabilen Umsatz für das Gesamtjahr zu konstanten Wechselkursen. Das laufende operative Ergebnis aus Aktivitäten soll auf dem Rekordniveau gehalten werden.
British American Tobacco: mit mehr Umsatz im H1 – Kosten drücken auf den Gewinn Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 1,4 Prozent auf 12,2 Milliarden britische Pfund, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn der Briten legte um 2,5 Prozent auf gut 5,4 Milliarden Pfund zu. Der auf die Anteilseigner entfallende Überschuss ging in den sechs Monaten bis Ende Juni um rund 30 Prozent auf knapp 3,2 Milliarden Pfund zurück. Unter anderem drückten Kosten für den Konzernumbau auf den Gewinn. Den Ausblick für das laufende Jahr bestätigte der Unternehmenschef Tadeu Marroco. Demnach dürften beim Umsatz und beim bereinigten
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operativen Gewinn die unteren Enden der mittelfristigen Wachstumsziele erreicht werden. Mittelfristig soll der Umsatz währungsbereinigt jährlich um drei bis fünf Prozent und der bereinigte operative Gewinn um vier bis sechs Prozent zulegen.
Capgemini: hebt Wachstumsprognose für 2026 nach starkem erstem Halbjahr an Im Zeitraum von Januar bis Juni erzielte der Konzern einen Umsatz von 12,08 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 8,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 11,3 %. Die operative Marge erreichte im ersten Halbjahr 1,51 Milliarden Euro, ein Plus von 9,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der organische freie Cashflow sank im ersten Halbjahr auf 37 Millionen Euro, verglichen mit 60 Millionen Euro im gleichen Zeitraum 2025. Damit hat der Digitaldienstleister die Erwartungen im ersten Halbjahr übertroffen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Capgemini nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 8,5 bis 9 % gegenüber 2025, anstatt der zuvor prognostizierten 6,5 bis 8,5 %. Der Konzern peilt jedoch weiterhin eine operative Marge von 13,6 bis 13,8 % und einen organischen Free Cashflow von 1,8 bis 1,9 Milliarden Euro für dieses Jahr an.
ING: mit gutem H1 – Prognosen für 2026 und 2027 erhöht Das den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbare Nettoergebnis für die sechs Monate bis zum 30. Juni betrug 3,50 Milliarden Euro, gegenüber 3,13 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg von 1,03 Euro auf 1,22 Euro. Der Gesamtgewinn des niederländischen Kreditinstituts belief sich auf 12,11 Milliarden Euro, verglichen mit 11,34 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Vorstand beschloss zudem die Ausschüttung einer Zwischendividende von 0,40 Euro je Aktie für den Berichtszeitraum. Die Auszahlung erfolgt am 10. August an die am 4. August eingetragenen Aktionäre. Im Vorjahreszeitraum betrug die Dividende 0,35 Euro je Aktie. Mit Blick auf die Zukunft hat der Konzern seine Prognose nach oben korrigiert und erwartet für 2026 einen Gesamtumsatz von über 24,5 Milliarden Euro und für 2027 von über 26 Milliarden Euro. Lloyds Banking Group: Q2 besser als erwartet – neues Aktienrückkaufprogramm Die Bank mit Sitz in Edinburgh gab bekannt, dass der Vorsteuergewinn im Quartal bis zum 30. Juni um 14 % auf 2,27 Milliarden GBP gestiegen ist, verglichen mit 1,99 Milliarden GBP im Vorjahresquartal. Damit übertraf sie die Markterwartungen von 2,10 Milliarden GBP. Der Nettogewinn verbesserte sich um 9,7 % auf 4,96 Milliarden GBP von 4,52 Milliarden GBP und lag damit weitgehend im Rahmen der Konsensprognose von 4,95 Milliarden GBP. Der Nettozinsertrag wuchs um 10 % auf 3,71 Milliarden GBP von 3,36 Milliarden GBP und entsprach ebenfalls den Erwartungen. Die Kosten- Ertrags-Quote lag bei 49,0 % gegenüber 52,2 % im Vorjahr. Die Eigenkapitalrendite betrug 17,0 % gegenüber 15,5 %. Die CET1-Kapitalquote sank leicht von 13,8 % auf 13,6 % bzw. pro forma auf 13,1 %, was die vollen Auswirkungen des Aktienrückkaufs für 2025 berücksichtigt. Die Bank erhöhte ihre Zwischendividende um 30 % auf 1,58 Pence je Aktie (Vorjahr: 1,22 Pence) und kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,0 Mrd. GBP an. Dieses ergänzt das bereits Anfang des Jahres im Rahmen der Veröffentlichung der Ergebnisse für 2025 angekündigte Programm über 1,75 Mrd. GBP. Lloyds bekräftigte zudem die Finanzziele für 2026.
Rolls-Royce: erhöht nach überraschend starkem H1 die Jahresziele Das Management des britischen Triebwerksherstellers erwartet nun einen bereinigten operativen Gewinn von 4,7 bis 4,9 Mrd. britischen Pfund. Bisher standen 4,0 bis 4,2 Mrd. im Plan. Der freie Barmittelzufluss soll mit 3,8 bis 4,0 Mrd. Pfund an beiden Enden der Spanne 200 Mio. Pfund höher ausfallen als bisher avisiert. Rolls-Royce machte bis Ende Juni knapp 11,3 Mrd. Pfund Umsatz aus eigener Kraft und damit rund ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon blieben als bereinigter operativer Gewinn über 2,5 Mrd. Pfund, was einem Anstieg von 46 Prozent entspricht. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn brach allerdings um rund zwei Drittel auf 1,6 Mrd. Pfund ein, was vor allem an geänderten Marktwerten für Derivate lag. Die Aktie legte in den ersten Handelsminuten rund fünf Prozent zu und tendierte auch zur Mittagszeit noch in diesem Bereich.
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Shell: profitiert von höheren Margen dank Nahost- Konflikt und steigert den Gewinn in Q2 deutlich Der bereinigte Gewinn des britischen Energiekonzerns hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 9,84 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt und damit die Konsensschätzungen deutlich übertroffen. Pro Aktie betrug der bereinigte Gewinn 1,76 US-Dollar. Dies gegenüber 0,72 US-Dollar im Vorjahresquartal. Von FactSet befragte Analysten hatten mit 1,53 US-Dollar gerechnet. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal, das am 30. Juni endete, auf 94,66 Milliarden US-Dollar, gegenüber 65,41 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Analysten hatten 91,89 Milliarden US- Dollar erwartet. Die Raffinerien von Shell liefen im Laufe des Quartals auf Rekordniveau, um die erhöhten Margen voll auszuschöpfen. Das Unternehmen steigerte sein Flugbenzinvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent. Damit wollte Shell von den hohen Aufschlägen profitieren, die für den Treibstoff verlangt wurden, nachdem ein Grossteil des weltweiten Angebots im Golf blockiert war.
Schneider Electric: H1 über den Erwartungen - erhöht Jahresprognose Insgesamt kam im ersten Halbjahr ein Erlös von rund 21,2 Milliarden Euro zusammen, das war ei